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Sachsen in großer Zeit. Band III. Die Kriegsjahre 1916-1918. (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Sachsen in großer Zeit. Band III. Die Kriegsjahre 1916-1918. (3)

Monograph

Persistent identifier:
wurmb_dienstunterricht_infanteristen_
Title:
Major Menzels Dienstunterricht des deutschen Infanteristen.
Author:
von Wurmb, Eckhart
Place of publication:
Berlin
Publisher:
R. Eisenschmidt
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Figure

Title:
Kaiser Wilhelm II.
Document type:
Monograph
Structure type:
Figure

Contents

Table of contents

  • Sachsen in großer Zeit.
  • Sachsen in großer Zeit. Band III. Die Kriegsjahre 1916-1918. (3)
  • Cover
  • Title page
  • Die Kriegsjahre 1916 bis 1918.
  • Inhaltsverzeichnis für Teil I dieses Bandes.
  • Verzeichnis der Kartenskizzen.
  • Inhaltsverzeichnis für Teil II dieses Bandes.
  • Verzeichnis der Abbildungen.
  • Teil I.
  • Überblick über die Kriegsjahre 1916 bis 1918.
  • Das XII. Armeekorps im Jahre 1916.
  • Das XIX. Armeekorps 1916 bis 1918.
  • Das XII. Reservekorps.
  • XXVII. Reservekorps.
  • Die 19. Ersatzdivision.
  • Die 58. Infanteriedivision.
  • Die 123. Infanteriedivision.
  • Die 8. Kavalleriedivision.
  • Die 96. Infanteriedivision.
  • Die 192. Infanteriedivision.
  • Die 212. Infanteriedivision.
  • Die 219. Infanteriedivision.
  • Die 241. Infanteriedivision.
  • Die 45. Landwehrdivision.
  • Die 46. Landwehrdivision.
  • Die 47. Landwehrdivision.
  • Die Verluste der sächsischen Armee im Weltkriege.
  • Teil II.

Full text

222 
in der dortigen Gegend von der Etappen-Inspektion der 
Armeeabteilung Cuntergebracht. Die eingetroffenen Truppen- 
teile beschäftigten sich zuerst mit dem Ausbau der Unter- 
künfte, Einstellung des Ersatzes und der Neuformierung der 
Verbände. Das Infanterieregiment 472 wurde aufgelöst, 
die übrigen Infanterieregimenter in 2 Bataillonen mit je 
3 Kompagnien umgewandelt. 
Am 30. Oktober traf der Befehl ein, die 241. Infanterie= 
division in den Raum Conflans als Eingreifdivision zu 
verlegen. 
Der Divisionsstab siedelte am 1. November nach Conflans 
über. Schon am 3. November entführte eine neue Be- 
stimmung die Division zur fünften Armee. 
Am 4. November brach die Dioision, zum Teil in Last- 
kraftwagen, auf, neuen schweren Kämpfen, östlich der 
Maas, entgegen. Der Gegner hatte am Vormittag zwischen 
Dun und Vilosnes die Maas mit starken Kräften über- 
schritten und die dort stehenden bayerischen Truppen zurück- 
geworfen. Rasch herangeführte Kräfte, darunter auch das 
Jägerregiment 7, hatten den feindlichen Angriff vorläufig 
abgeriegelt. " 
Als am 6. November 11,30 Uhr vormittags die Division 
den Befehl über den Abschnitt der Division Vilosnes über- 
nahm, war die Lage noch völlig ungeklärt. Der Gegner 
hatte am Morgen nach kurzer Artillerievorbereitung mit 
stärkeren Kräften angegriffen, hatte sich in Besitz eines 
Teiles des St. Germainrückens gesetzt und war bis an den 
Ostrand von Marvaux vorgedrungen. Die Kämpfe am Vor- 
mittag hatten sich etwa in der Weise abgespielt, daß zunächst 
ein Angriff gegen das Infanterieregiment 473 und den 
rechten Flügel des Jägerregiments 7 abgeschlagen worden 
war. Später war der Gegner im Tale von Marvaux vor- 
gedrungen und hatte das Infanterieregiment 473 in der 
rechten Flanke umgangen. Gleichzeitig war ihm ein Durch- 
bruch in der Richtung auf Fontaines gelungen. Das Jäger- 
regiment vermochte sich jedoch aus dieser Umklammerung zu 
lösen, über Fontaines zurückzugehen und östlich Fontaines 
Front zu machen. Auch das Infanterieregiment 473 brachte 
das Vordringen des Gegners zum Stehen. Vom Infanterie- 
regiment 474 waren bei seinem Eintreffen am 6. November 
das I. Bataillon in den Bereich der -. bayerischen Reserve- 
division, das II. Bataillon auf Haraumont in Marsch ge- 
setzt worden; das III. Bataillon lag im Kampfe gegen Fon- 
taines. 
Im Laufe des Tages gewann der Feind weiter Boden. 
Die erschöpften deutschen Truppen gaben nach. Vom In- 
fanterieregiment 474 wurden schließlich etwa 190 Mann, 
vom Jägerregiment 7 etwa 250 Mann bei Brandedville ge- 
sammelt. Neuen Angriffen waren die Mannschaften nicht 
mehr gewachsen. Sie hatten drei Nächte nicht geschlafen, 
seit zwei Tagen nur teilweise warme Verpflegung be- 
kommen. Nicht einmal kalte Verpflegung hatte alle 
Truppenteile erreicht. Kälte und Regen erhöhten die Müh- 
salen. Die Kämpfe dieser Tage an den steilen Hängen und 
in dem dichten Gestrüpp des Berglandes östlich der Maas 
waren körperlich außerordentlich anstrengend. 
Am Nachmittag des 7. November erfolgte gegen die 
Mitte der Division ein Angriff mit starken Kräften, welcher 
das Infanterieregiment 473 ein Stück zurückwarf. Der 
Feind nahm Besitz von den Höhen westlich Brandeville, 
die das Tal von Brandedville und das Gelände nördlich 
davon beherrschen. 
Für die folgende Nacht wurde die Rückverlegung der 
ganzen Hauptwiderstandslinie angeordnet. Am Morgen 
übergab die 241. Infanteriedivision den Befehl über den 
Abschnitt an die 75. Reservedioision. 
Die Nachhut sammelte in Flassigny. Der Divisionsstab 
siedelte nach Epiez um. Den erschöpften Truppen konnte 
zum erstenmal seit sieben Tagen am 9. November in 
dußerst notdürftigen Quartieren Ruhe gegönnt werden. 
Am 10. November vermochte ein feindlicher Angriff gegen 
die linke Nachbargruppe, die dem sächsischen General Leut- 
hold, Generalkommando XII. Reservekorps, unterstand, na- 
mentlich an deren rechten Flügel — bei der sächsischen 192. 
Infanteriedivision — Boden zu gewinnen. Auf Befehl der 
Gruppe wurde daher das Jägerregiment 7 zur 192. In- 
fanteriedivision in Marsch gesetzt. Zum Eingreifen des 
Jägerregiments kam es nicht mehr. · 
Um 9,30 Uhr vormittags des 11. November traf Befehl 
über den Waffenstillstand ein. Noch am Nachmittag wurde 
die 241. Infanteriedivision in den Raum östlich Virton ver- 
legt. Sie trat unter den Befehl des Generalkommandos 
des XII. Reservekorps (Gruppe Leuthold). 
Am 12. November wurde der Rückmarsch durch Luxem- 
burg fortgesetzt. Am 18. November befand sich das Divi- 
sionsstabsquartier bereits in Trier, am 29. November wurde 
bei Mainz der Rhein überschritten“ Am 3. Dezember rückte 
die Division in Gießen ein, am 1o. Dezember wurde 
Schweinfurt erreicht, wo alsbald der Abtransport von Teilen 
der Division begann. Da hier nicht alle Truppen verladen 
werden konnten, setzten Teile der Division den Landmarsch 
bis Plauen fort. Von dort wurden die einzelnen Truppen- 
teile mit der Bahn nach ihren Demobilmachungsorten be- 
fördert. Am 23. Dezember erreichten die letzten Teile 
der Truppen ihre Heimatsorte. Die Dioision blickte nach 
kaum 23 Monaten ihres Bestehens auf eine stolze Reihe 
kriegerischer Erfolge und schwerster Prüfungen zurück.
	        

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