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ten, wurde er noch bisweilen ins Ausland gerufen, oder
hatte andere Veranlassungen zu reisen, und mußte für
jene Arbeiten kleine Pausen eintreten lassen. Er erbielt
1801 eine zweite Einladung nach Hannover, wo die Regierung
über den Streit wegen eines Kanalbaues, so wie
über einige andere Bauproiekte, sein Gutachten verlangte.
Er erledigte dieses Geschäft zur allgemeinen Zufriedenheit,
doch ist der Plan, den er zum dortigen Theater entworfen,
nicht zur Ausführung gekommen.
Im Jahr 1806 veranlaßte ihn der damalige Kurprinz
und nachberige Großberzog Karl (bei Gelegenbeit
seiner Vermählung) nach Paris zu geben, wo er mehrere
Wochen verweilte, nicht ohne reichen Genuß unter so
vielen Kunstschätzen, und nicht ohne Gewinn für seine
architektonischen Studien.
Im Jahr 1817 wurde er nach Leipzig gerufen, um
dort das Innere des neuen Stadttheaters zu bauen.
Ueber diesen Gegenstand bat er sich selbst, in der Abendzeitung,
ausführlich erklärt. Auf dieser Reise begleiteten
ibn seine beiden Töchter und einer seiner Schüler (Hegner).
Von Leipzig ging er nach Dresden und Berlin.
In Dresden fand er die schmeichelbafteste Aufnahme, und
man machte ihm glänzende Anerbietungen, die er aber
ablehnte, aus Liebe zu seinem Vaterlande. In allen
diesen Städten traf er alte Freunde, Stieglitz, den
wackern Archäologen und Geschichtschreiber der Baukunst,
welcher ihn auch nach Karlsrube zurückbegleitete; Böttiger,
Hartmann, Hummel, Hirt 2c. 1c.
Im Jahre 1821 machte er die Reise nach Düsseldorf,
um an Ort und Stelle den Plan zu einer Bühne