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täglich wohl zwanzigmal am Finger um und besah ihn sich, aber
er hütete sich, einen Wunsch dabei auszusprechen.
Dreißig und vierzig Jahre vergingen, und der Bauer und
seine Frau waren alt und schneeweiß geworden, der Wunsch aber
war immer noch nicht getan. Da erwies ihnen Gott eine Gnade
und ließ sie beide in einer Nacht selig sterben.
Kinder und Kindeskinder standen um ihre beiden Särge und
weinten, und als eins von ihnen den Ring abziehen und aufheben
wollte, sagte der älteste Sohn: „Laßt den Vater seinen Ring mit
ins Grab nehmen. Er hat sein Lebtag seine Heimlichkeit mit ihm
gehabt. Es ist wohl ein liebes Andenken. Und die Mutter befah
sich den Ring auch so oft; am Ende hat sie ihn dem Vater in ihren
jungen Tagen geschenkt."
So wurde denn der alte Bauer mit dem Ringe begraben, der
ein Wunschring sein sollte und keiner war und doch so viel Glück
ins Haus gebracht hatte, wie ein Mensch sich nur wünschen kann.
Denn es ist eine eigene Sache mit dem, was richtig und was falsch
ist, und schlecht Ding in guter Hand ist immer noch fehr viel mehr
wert als gut Ding in schlechter. ·
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Das stößt und drängt sich, das scheret und lacht,
Bis in die tiefe Aitternacht.
Starr blickt er hinab in der Straße Gerouinl,
10 Er Kellt auf Posten, er kennt nur cin Ziel,
Wie’s um ihn aueh hastet und teirrf und flielit.
Daß nur kein Unglück, kein Unglück geschicht.
Nur einmal da drausen, da kann es Veschehr,
Wo grün an der Straße die Bdeme noch atelin.
15 Da bricht ein Lächeln die atorre Hun',
Vom WVegrand blickt fröhlich sein Wei5b islm 2u,
Sein Junge æpringt flink an die Vordertür