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Summarien sehr erlei-#erte. So hat also ein Mann dem
rdmischen Bischof den größten Dienst und den größten
Schaden gethan. Durch Dionpysen wuchs der Wahn von
dem allgemeinen Gesetzgeber-Ansehen des römischen Bischofs,
und durch Dionnsen verewigte sich zugleich auch ein Dokument,
worin dieses vermeinte Gesetzgeber= Ansehen auf das
Triftigste widerlegt wurde: und der roͤmische Bischof selbst
hat unwissend zu dem einen, wie zu dem andern, geholfen,
denn man würde sich wohl sehr irren, wenn man schon in
diesen Zeiten einen Plau absichtlich gesuchten Pabstthums
finden wollte. Wie überhaupt, außer der allgemeinen Idee
einer unter dem Schein der Religion durchzusetzenden Gewaltthätigkeit,
kein Plan im Wachsthum der päbstlichen
Monarchie war: einzelne Päbste, ein schon vorher durch alle
Ministersstreiche geübter Gregor VII. und ein Innocenz Ill.
mochten wohl ihre Entwürfe gehabt haben; aber der Nachfolger,
gemeiniglich ein Mann ganz anderer Fähigkeiten und
ganz andrer Bildung, fuhr nie planmäßig da fort, wo
sein Vorsahrer durch den Tod abgerufen wurde: so noch
viel weniger ist schon in diesen Zeiten, wo der rdmische
Bischof durch äußere Zufälle so vielen Wechsel von Ab= und
Zunahme auszustehen hatte, irgend ein auf feinere politische
Bemerkungen gebauter Entwurf zu finden. Unterdeß sind
solche zufällige. Vorbereitungen auf die Periode des hierarchischen
Despotismus, wic die hier bemerkte ist, um so denkwürdiger,
weil sich erst durch Hülfe derselben vollkommen
begreifen läßt, wie sich je das Phänomen habe ereigmn können,
daß ein Mann, zum Messeleseu eigentlich erzogen und
bestimmt, ohne Armee und ohne Hülfe der Köuige, aus einer
Ecke Italiens, wo er saß, allen Bischfen und Königen
der Christenheit nicht nur habe Trotz bieten können, sondern
beiden sogar das drückendste Joch auslegen.