hinaus, wurde aber durch einen Gegenangriff österreichisch- ungarischer Streitkraͤfte 6
völlig zurückgeworfen, wobel über 1000 Gefangene in unserer Hand blieben. Bei *(§
Tlumacz wurde die Verteildigung vor einem überlegenen Stoß des Feindes in den
RKaum westlich des Ortes verlegt. Südlich von Wortelka säuberten unsere Truppen 3
das linle Sereth- Ufer. Es wurden über 700 Russen gefangen, 5 Maschinen- #
gewehre erbeutei.
Heeresfront des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg: Bel Zalosee verlief *
der gesirige Tag verhältnismäßig ruhig. Südwestlich von Torczyn in Wolhynlen *
schlug die Armee des Generalobersten v. Tersztyanszky heute früh eine Reihe S
heftiger russischer Zorstöße zurück; der Feind wurde teilwelsse im Gegenangriff ge- ¾-
worfen. Die Truppen des Generals Fath vereitelten südlich von Stobychwa 1½
abermals mehrere russische Lebergangsversuche. 4
Italienischer Kriegsschauplatz. Die erbitterten Kämpfe #m Görzlschen dauern 9
mit unverminderter Heftigkeit fort. Die im Görzer Brückenkopf westlich des Isonzo E
kämpfenden Truppen schlugen seit 6. August nachmittags zahlreiche welt überlegene
feindliche Angriffe blutig ab. Hierbei wurden 2932 Jtaliener, darunter 72 Offziere, *
gefangen. Um die tapfere Besatzung des Brückenkopfes, gegen die sich immer neue 3
wütende Angriffe der Italiener richten, vor großen Verlusten zu bewahren, wurde
sie heute auf das östliche Isonzo-Afer zurückgenommen. Auf der Hochfläche von *
Doberdo scheiterten am Monte San Michele und bei San Martino alle feindlichen
Angriffe unter den schwersten Verlusten des Gegners. Ebenso brachen weiter 8
südlich starke italienische Angriffe in unserem Feuer völlig zusammen. Alle Stellungen —
sind hier im Besitze unserer Truppen. An der Kärtner und Tiroler Front stellen-
weise lebhafte Artilleriekämpfe. *
Süböstlicher Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereigussse. —
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. wo.
v. Hoefer, Feldmarschalleutnant. *
Ereignisse zut See. Ein Seeflugzeuggeschwader hat in der Nacht vom *
7. auf den 8. August die feindlichen Batteriestellungen an der Isonzo-Mündung 3
und die feindliche Seeflugstation Gorgo mit schwersten, mittleren und Brandbomben *
ausgiebig und erfolgreich belegt. Die Seeflugzeuge wurden heftig beschossen,
kehrten jedoch unversehrt zurück. *#
Flottenkommando. (W. T. B.) ¾l
“
i.
Türkische Erfolge in Dersien.
Konskantinopel, 8. August. (Amtlicher Berlcht vom 25. Juli 1332. Türkische
Zeitrechnung.)
In Dersien wurde die vom rechten Flügel unserer Armee am 23. Juli in drei Kolonnen
angesetzte Unternehmung gegen zusammengezogene russische Kräfte öftlich Kermanschah mit Er-
folg fortgesetzt. Bis zum 24. Juli abends waren die RKussen endgülstig gegen Kenkaver in der
RKichtung auf Hamadan zurückgeworfen. (W. T. B.)
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