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Kummer 20
mimss Muun
(reilag, 5. Februar 1014
nen bedürsen, um die Lücken auszuf#llen, die
die der Krieg gerissen hat. da das Zweikindersystem
derart — ist, daß die Vermehrun
Gedurten schwer erzelbar sein
wird. . mussen sofort Gesetze die Junggesellen
ii· bei esx Familien
jedoch ist eine ausreichende gung vorsehen.
Staatsrat Colson wün et den Haß gegen
Fremde nicht künstlich geschürt, denn Frankreich
werde die rbeitei — he des Auslandes
brauchen, um seinen Weitlang. behaupten zu
können. (Z.). Das Kapitel, das die Warner
hier anschneiden, ist wohl das allerernsteste
für Frankreich !
Englische Sprüche.
Berlin, 3. Febr. Der englische Marineminister
Churchill führte gegenüber einem Berichterstatter
des „Matin“ aus: Englond werde
Deutschland aushungern. Diese Knebelung
werde nicht eher gelockert werden, bis die Deutschen
sich auf Gnade oder Ungnade ergeben
hätten. England werde den Kampf allein bis
zu Ende fortsetzen. Wir Engländer werden die
Deutschen bis zum äußersten bekämpfen, auch
wenn Rußland und Frankreich sich zurückziehen
sollten. (Z—Z.) — Besonders hoffnungsfreudig
llingt diese Aeußerung des ersten Seelords nicht.
Vor allem die Wendung mit den Verbündeten
ist so undipkomatisch wie Churchill selbst.
Verstimmung im Vatikan gegen
rankreich.
Nom, 3. Febr. Die in Frankreich angeordnete
Verhinderung der Friedensgebete, die
auf Anordnung des Papstes in allen katholischen
Kirchen Europas verrichtet werden sollen,
erregte im Vatikan Ueberraschung und
Unwillen. „Giornale d'Italia“ erloärn. daß die
Maßnahme der französsschen Regierung wahrscheinlich
aus Furcht davor getroffen wurde,
daß das Gebet die Kriegslust des Dranzösischen
VMolkes dämpfen könne. Diese Annahme eines
über die französische Volksstimmung gut unterrichteten
Blattes beweist, wie tief die Kriegsbegeisterung
in Frankreich gesunken sein muß.
Die katholische Mailänder „Italia“ bezeichnet
die Beschlagnahme als eine schwerwiegende Maßregel
von außerordentlicher Tragweite. 3&
Die Sühne für die Ermordung des
öster reichischen Thronfolgers.
WIB. Serajewo, 3. Febr. Heute früh
wurden im Hof des Festungsgefängnisses Belfko,
Cabrilowic, Mieko Jovanovic und Danilo
Ilic, die im Hochverratsprozeß zum Tode verurteilt
waren, hingerichtet. Die Hinrichtung
vollzog sich ohne Zwischenfalk. Die gleichfalls
zum Tode verurteilten Jakob Milovic und
Nedjo Kerovic wurden begnadigt. Die Todesstrafe
wurde in lebenslänglichen bzw. zwanzigjährigen
schweren Kerker umgewandelt. Princip,
der Mörder des Eräherzogs, der bekanntlich
wegen seines jugendlichen Alters nicht zum
Tode verurteilt werden konnte, erhielt eine
zwanzigjährige Kerkerstrafe.
Die russische Finanznot.
Brüssel, 3. Febr. Auf dringendes Anraten
der französsschen Regierung streckte die
Bank von Frankreich der russischen Staatsbank
200 Millionen Franken zur Hebung des Rubelkurses
vor. (.
Der amerikanische Außenhandel.
London, 3Z. Febr. Einem Berichte des
„Daily Telegraph“ aus Neuyork zufolge, zeigt
Das Forsihaus im Teufelsgrund.
Detekti-Roman von F. Eduard Pflager
S
Rechenbach, der nun wieder etwas mehr
Sicherheit gewonnen hatte, da der Gesundheuszustand
Lluges sich von Taß zu Tag besserte,
überließ sich einem sehnsüchtigen Traumen, in
dem sich seine Gedanken mit aller Kraft der
schönen Madchenblume zuwandten, die er nur
einmal und zwar gebeugt von dem Sturm eines
schweren Unglücks gesehen hatte. Ob er ihr jemals
im Leben wieder begegnen würde, oder ob der
Jaden, den das Schicksal an seinen Lebensfaden
gelnupft hatte, für immer zerrissen war Er
wellie es faft nicht glauben, denn er war ja in
allem, was die Liebe und die Frauen kanrna ein
unverbesserlicher Ivealist und er hoffte mit großer
Zuversichr auf ein Wiedersehen
Wa geschah etwas ganz Eigentümliches. Als
5 feine Gedanlen Krast genug gehabt hälten,
* gcliebte Märchen in seine Nähe zu zanbern,
bemerkte er in einer offenen Landkutsche, durch
mi NRollen er aus Fenster des Forsthauses
gclockt war, Hertha von Laßmann, die langsam
vorubersah#rend, ihre Augen sehnsüchtig auf dem
arunumstonnenen Forsthause ruhen ließ. Einen
Aupenb war der . ehemwal. wie vom! Doe
n 11 Was balke dies
La#m — Or — t
Shen e n e ihm nach dem
en trachtete und hatte sie deshalb — einlenes
191v eusgn ucht, oder trieb fle der
* auf Etnz-—
Wiedersehen
n dazu
nnte sich im Auaenblick leine Rechender
Handelsausweis der Vereinigten Staaten
im Dezember gegen den gleichen Monat des
Vorfahres eine Abnahme der Finfuhr aus
Grohbritannien um 1312 Millionen Dollars,
aus Frankreich um 11 Millionen Dollars, aus
Deutschland um 10 Millionen Dollars und
ans# Ruhland, Italien und Belgien je fünf
Millionen Dol.ars. Die Ausfuhr dagegen
stieg in demselten Monat nach Großbritannien
um 20 Millionen, Italien um 17
Millionen und Holland um 2 Millionen, siel
dagegen un Vergleict, ium Voriahr nach
Deutschland um 3i, nach Betgien um 5, Oesterreich-Ungarn
um 3 und Nußland um 4 Millionen
Dollars. (3Z., Die Waffenlieferun-=gen
spielen in diesen Jahlen gewiß eine Nolle.
Teuerungslrawalle auf Sarinien.
Mailand. 3. Febr. In Sardinien ist es
zu neuen Teuerungsunruhen gelommen. In
Sassari veranstaltete die Menge eine Straßenlundgebung
und stürmte ein Lebensmittelgeschäft.
In Portotorres wurde ein Kornlager
geplündert und ein 12 jähriger Knabe durch
einen Revolverschuß getötet. In Argenta bei
Ferrara verhinderte die Menge, daß Getreide
auf der Bahn verladen wurde, da es für das
Wolk von Argenta nölig sei. Auch aus T08.
kana werden Demonstrationen wegen Arbeitslosigkeit
und Brotteuerung gemeldet. (Z.)
—1 weilichen —
Englische Garde vernichtet.
London, 3. Febr. Wie „Daily Chrnicle“
erfährt, werden jeit den letzten Kämpfen
bei La Bassee 412 Kompanien der britischen
Garde vermißt. (J.)
Deutsche Flieger an der Arbeit.
Paris, 3. Febr. Der „Petit Parisien“
meldet aus Dünkirchen: Zwei deutsche Flugzeuge
sind in der Nähe von Dünkirchen schwer
beschädigt aufgefunden worden. Man glaubt,
daß die Flugzeuge an den letten Angriffen auf
Dünkirchen teimmahmen und von Granaten getroffen
wurden. Die Zeeh konnten im Schutze
der Dunlelheit fliehen.
Paris, 3. Febr. 9 meldet: Ein deut-553
Flugzeug überflog Dienstagnachmittag
Belfort. Als es besckossen und von franzölischen
Flugzeugen verfolgt wurde, ergriff es die
Flucht. Ein deutsches Flugzeug i Denstagnacht
über Remiremont zwei Bomben ab,
durch die eine Person getötet wurde. (3.)
Kopenhagen, 3. Febr. Aus Paris wird
berichtet, daß auf Passy im Arronoissement
St. Denis westlich Paris in der Nacht zum
Sonntag Bomben geworfen wurden. (3.)
Paris, 3. „Febr. Der „Temps“ meldet:
Ein deutsches Flugzeug hat Nancy überflogen
und Bomben und Pfeile abgeworfen, welche,
ohne großen Schaden anzurichten, (7) im Viertel
des Güterbahnhofes niederfielen. Zwei
deutsche Flugzeuge haben Luneville überflogen.
Eines wurde bei Vathimenil zur Landung gezwungen,
das andere entkam. (3.)
Für die Franktireur.
Paris, 3. Febr. Die Maßregelung des
Bürgermeisters einer Nachbargemeinde von
Vancy. die erfolgte, weil er auf ein deutsches
Flugzeug geschossen hatte, veranlaßt den „Eclair“
zu der Erklärung: Der Augenblick ist nicht
dazu angetan, den Mutigen entmutigen zu wollen
namentlich nicht diejenigen, welche in der
Nähe der Grenze wohnen. Der Invasion gegenschaft
über die Zusammenhänge dieser Ereignisse
mit den früheren geben, aber das lange zurückgedrängte
Gefühl wallte so mächtig in ihm empor,
daß er, alle Rücksicht beiseite setzend, nach seinem
Hute „W und binauz zeilen wollte.
nm ##r 7"
„Ach, etdr As Zc, ich halte es nicht mehr
im Zimmer aus, i mup einmal ein bischen
frische Waldluft aumen. Sie sind ja auch gesund
und kräftig und werden sich allein gegen die Anschläge
Ihrer geime schützen können.“
„Herr Staatsanwalt, Sie wissen, was Herr
Leler Breitschwert ZIlen beloßten hat, Sie sollen
kein uß allein in den Wald hinaussetzen. Wir
leben ser in einer so einsamen Gegend, daß es
einem verzweifelten Mörder gelingen kann, Sie
auf offener trabe zu töten sich doch in
Sicherheit du bringe
n. Sie 4heine Angst, ich werde mich zu
schützen
Mit diesen Worten griff Mechenbaach nach
seinem Revolver, den er in die Tasche schob und
ehe Kluge noch etwas beg en konnte, war er aus
dem imne verschwunde
Dorfftraße — wn man ü4rrhaupt von
einer saiche sprechen kann — lag und verlassen.
Die Frauen waren mit inhitn im
W ie Männer arbeiteten im Höllenhammer.
Die späte zeeeo chen ver-7nit
Ardt waldigen O Erteiese
des Bachtales llangen die dumpfen
niederfallenden Riesenham — *5
Der Staatsanwalt ging sch mell aber doch
mit großer Vo echt den Spuren n dieder
Wa
* — aus,
war, denn
die Land
ũber muß ein jeder mehr oder weniger Soldat
sein, so dachten zu mindesten unsere Bäter. Die
Maßregelung werde sicherlich von der Mehrzahl
der Franzosen als ein unverständlicher Mißbrauch
der Amtsgewalt aufgesaßt. (3.) —
Mit anderen Worten: Das Franktireurunwesen
wird in Frankreich nach wie vor großgegogen.
· "*
der sitiegszug nuseret U · Boole
geden England.
Ein englischer Gaunerstreich.
Berlin, 8. Febr. Aus sicherer Quelle
wird solgender Geheimbefehl der englischen Admiralität
belaunt: Wegen des Auftretens deulscher
Untersecboote im englischen und irischen
Kanal sollen sosort alle englischen Handelsschiffe
neutrale Flaggen hissen und alle Abzeichen,
die Reedereizeichen, ihre Namen usw. verdecken.
Hausflangen sind nicht m führen. Dieser Befehl
ist geheim zu Falten. (3.)
Es macht einen sehr eigenartigen Eindruck,
daß England jetzt seine Nationalflagge zu verstecken
sucht. In diesem geheimen Befehl drückt
sich kein besonderes Zutrauen Gu der englischen
Herrschaft zur See aus. Daß England zu einem
solch schmuigen Mittel greifen zu müssen glaubt,
beigt, daß e5 das Messer am Halse fühlt. Die
englische Flagge verschwindet vom Meere. Dieser
Besehl ist das Eingeständnis: Wir vermögen
unjere Flagge nicht mehr chützen,
ohne zur Verletzung des Völkerrechts und der
Interessen der Neutralen zu greisen. Freudig
zu begrüßen ist, daß der Geheimbefehl nicht
geheim geblieben, sondern aller Welt mitgeteilt
worden ist.
Die Londoner Deklaration über das Seekriegerecht,
die von den Engländern immer dann
angerufen wird, wenn es ihnen gerade paßt, bestimmt
im Artitel 56: „Der nach Beginn der
Feindseligkeiten herbeigeführte Uebergang eines
seindlichen Schiffes zur neutralen Flagge ist
nichtig, falls nicht bewiesen wird, daßßz dieser
Uebergang nicht herbeigeführt worden ist, um
den mit der Einenschaft eines feindlichen Schiffes
verbundenen Folgen zu entgehen.“ Der
englische Geheimbefehl erllärt nun ganz zonisch
offen, daß „wegen des Auftretens deutscher
Unterseetoote! alle englischen Handelsschiffe
neutrale Flaggen hissen sollen. Dieser Flaggenwechsel
ist natürlich ungültig, eine slagrante
Reckhtsverletzung, die besonders schwer wiegt,
weil dadurch die Sicherheit der neutralen
Sckiffahrt gefährdet wird. Die deutschen Kriegsschifse
werden den englischen Flaggenmißbrauch
jelbstverständlich nicht beachten, und es kann
daher leicht passieren. daß ein wirklich neutrales
Schiff in den Grund gebohrt wird, wenn
die englische Handelsflotte den unerlaubten
Flaggenwechsel vornimmt. Es ist Sache der
neutralen Staaten, unverzüglich gegen die von
der britischen Mbbiranfen so gemütlich angeordnete
Gaunerpraxis zu protestieren, wenn sie
nicht zu Schaden kommen wollen.
" s
Amsterdam, 3. Febr. Da weitere englische
Schiffahrtslinien ihren Dienst eingestellt
haben, ist die Schiffahrt in der Irischen See
so gut wie lahmgelegt. „Shipping Gazette“
sebt eine Belohnung von 500 Pfund Sterling
für die Bemannung desjenigen Handelsschiffes
aus, das zuerst ein beutsches Unterseeboot zum
Sinken bringt. In Dover herrschte am Montag
Panik. Gerüchte, daß außerhalb des Hasens
beutsche Unterseeboote sich zeigten, hatlen
Ausregung hervorgerufen. (1.)
fütterte und tränkle seine Vierde.
Rechenbach trai an di. Gasistube und entdeclte
sofort die junge die es sich an einem
Tisch bequein hönacht hatt und scheinbar auf
sili. Ersp seschung murtenr. die man ihr bbinder
ELEIBIILIIILIEI
e
dui
„Welch' eine seltene Ueberraschung und welch'
eine fre pudige, Sie hier in der Einsamkeit des
Teufelsgrundes zu treifen, mein gnädiges Fräulein,
sind Sie ganz allein?“
s schien ihm, als ob ein Strahl des Erkennens
das wunderbare * Henhhes erleuchtete
undals ob ihr dieses Erkennen nicht unangenehm
wäre. dauerte aber nur einen Angenblick,
deun alsbald legte sich ein seltsam düsterer Schatten
ber die schönen Augen und mit einem leise
bedanemwen Ko# stand Hertha auf, reichte ihm
die Hand gte
Ich zaG nicht gehofft, hier Belannte zu
en
Ein schwacher Argwohn erwachte in Rechenbachs
Seele und ein mißtrauischer Blick traf
die schlanke, Susaante Gestalt vor ihm.
.So ten Sie nicht, daß ich hier sei?
7 e, hätten in meiner Frankfurter
ohnung meinen usemhelt erfahren und kämen
nun mir das Res Ihrer Bemühungen in
Bezug auf Ibren Bilet- mitzuteilen und meinen
Rat, den ich In#en z ugesagt, einzuholen.“
Ueber das holde? zaee Herthas legte sich ein
tiesesz und mit einem rccheln antwortete sie:
klann nicht lügen, Herr Staatsanwalt,
16 . 3 no4 hier sind und ich habe
e war, so
t“
bach 8 in ein siasteresBrüten— —
Die „Ikaria“ gesunken.
London, 3. Febr. Die „Central Rews“
erfährt aus Paris, daß der englische Dampfer
JIkaria, der bei Havre torpediert wurde, im
Hafen gesunken ist. Ein Teil der Ladung solk
gerettet sein. (3.)
Zur Versenkung des „Takomaru“.
Amsterdam, 3. Febr. Zum Untergang
des „Takomaru“ schreiben die „Times“ noch:
Der Dampfer, der 6238 Tonnen Wasserverdrängung
hatte, verließ Wellington (Neusee
land) am 9. Dezember, um nach London zu
segeln. Er lies Monteoideo und Teneriffa an
und besand sich auf dem Wege nach Hapre.
Seine Ladung bestand aus gefrorenem Fleicch
Früchten und Gemüsen aus Teneriffa für 2.
don, sowie aus Kleidungsstüden. Im M#nen#
der Explosion stieg eine Wassersäule bis zur
Wie des Schornsteins empor, und das Was
ser färbte sich wie Tinte, ein Beweis dafür,
daß das Wasser in die Kohlenräume strömte.
Auf den drahtlosen Hilferuf hin lamen fran
dõsische Torpedoboote und ein Schleppdampfer,
die dem „Takomaru“ aber leine Hilfe mehr
bringen konnten. Er sank eine Stunde 40 Mi
nuten nach der Explosion. (Z.)
Die englischen Schiffsverluste.
London, 2. Febr. Der Grimsbyer Fisch
dampfer „Earl Howard“ wird mit der Be
saßung verloren gegeben. Es ist der 34. Grims
byer Fischdampfer, der seit dem Beginn des
Krieges verloren gegangen ist. (JZ.)
III
In den Kolonlen.
Die Bluttaten an Deutschen in
Angola.
Berlin, 3J. Felr. In der portugiesischen
Provinz Angola sind, wie belannt, im Oktober
1914 drei Deutsche, ein höherer Bezirksleamter
und zwei Offiiere, ermordet worden. Hier
zu schreibt der „Berl. Lokalanz.“: Die Nachricht
ist zuerst durch einen Holländer nach Ver
lin gekommen, der sich gerade in Angola de
fand. Seiner Schilderung zusolge siellt sich die
Bluttat als um vieles verabscheuungswerter
dar, als es jedes derartige Verbrechen an sich
isl. Denn danach wurden die drei Deutschen
während eines Gastmahls ermordet, das der
portugiesische Gouverneur zu ihren Ehren veranstaltet
hatte und der Gastgeber selbit war
der Mörder. Die ruchlose Tat ist somit ein
Erzeugnis des namenlosen Hasses, der infolge
der durch England slrupellos betriebenen Ver
hetzung das porkugiesische Volk gegen Deutich
land erfüllt. Letzten Endes sind die edlen Briten
verantwortlich für diesen ungeheuerlsichen Völkerrechtsbruch.
(33.)
Berlin, 3. Febr. Die Namen der von
den Portugiesen auf schändliche Art und Weise
ermordeten Deutschen sind der Bezirksamtmann
Schultze und die Leutnants Loesch und Roe—
deer. Mit dieser Meldung ist endlich die gewünschte
Aufklärung über die Veranlassung für
die deutschen erfolgreichen kriegerischen Maßnahmen
zwischen Deutsch-Südwestasrika und der
benachbarten portugiesischen Kolonie Angola
gegeben. Anscheinend hat die portugiesische Regierung
die von dem deutschen Csouverneur
geforderte Sühne für den Mord verweigert,
re 1 Henlen Verechunng. Wenn sie
wußte, daß wischen iom und einer auarck'stt schen
und sie kam in diesen vorlorenen kmern
der Erkläruna. sie habe nicht aemun Rechenliach
sei hier, so mupie sie unbedingt Verdacht erregen
lam sie aber ossen, so lounte er h vielleicht
täuschen lassen.
Wie Sagrrch war es doch, daß Breilschwert
mein sola Mißtrauen gegen das junge
Näs en bngeioßt hate. Was konnte diese zarte
ga-heh , dieses licbensntroige Kind gegen ihn aus
· schöne Frauen sind zu allen.
Fchten dazu bennht bnrdn einen Feind in die
alle zu locken, von Delila an. Hertha brauchte
nur mit den Künsten der Kotetterie zu
mnnspnnen. ihm Liebe zu heucheln, so würde er
icherlich in die aufgestellten Netze seiner Feinde
aufen, er wollte abwarten und jedenfalls vorsichtig
sein. Was auch immer geschehen mochte, er
war gewappnet ereit, jeden Augenblick sein
Lier v“ u vertei eigen, selbst gegen diese engelgleiche
unge
dꝛ sbechslunisse drängen zu einer Ent-
hei err Staatsanwalt. All mein Einfluß
n meinen hcbi Bruder hatte, scheini
mirt han bin aus diesem
gekommen.
Grunde hierher hemiist und bobe mich in Partenein
einquartiert, von wo aus ich auf bequemer
Straße den Höllenhammer nriichen lonnte.“
Sie aber meinen Aufenthalt ersahren,
gnäbiges Fräulein?-W
J das Rot der Verlegenheit
8 d heimen hirbter
##t tt genau Bescheid über Ihren