24. Wer kann mir Näheres mitteilen über eine
A. von Völkershausen, die Gattin des Rats und
Residenten zu Düsseldorf und Curators der Universität
Duisburg, Arnold Gisbert Pagenstecher (1615
bis 1668)? Ist diese vielleicht identisch mit der 1622
geborenen Anna Magdalene, Tochter des 1641 gestorbenen
Amtmanns Wilhelm Friedrich von Völkershausen
zu Ilmenau in S.-Weimar?
*Regierungsrat G. von Jordan,
Strassburg i. Els.
25. Nachrichten über den Lehnskanzlisten Johann
Michael Schmieder in Dresden bei der
K. S. Hof- und Justizkanzlei um 1800, sowie alle
Angaben über diese Familie erbeten. Wohl im
Kirchenbuch der Dreikönigskirche Dresden-Neustadt;
dort ist 1814 Trauung der Tochter eingetragen. Unkosten
erstattet
*Petiscus, Halberstadt.
Antworten.
12. a) Anna Happich war verheiratet mit Johannes
Utendörffer in Sckmalkalden. Gebar ihm
24. 11. 1671 einen Sohn.
b) Heinrich Habbicht, Stammbucheintrag
Eisenach 1822. (St. in meinem Besitz.)
7. Ueber nachstehende Lotz kann ich genaue
Auskunft geben: Dr. Hermann, * 1660; Dr. Joh.
Georg, * 1681; Dr. Joh. Valentin, * 1654; M. Leonhard,
* 1589. (Sämtlich aus Schmalkalden.)
6. Georg Hampff, Meister in der Gold- und
Silberarbeiterzunft zu Cassel, seit 1698.
18. Simon Ring, ein Architekt schliesst auf
Befehl Philipps des Grossmütigen 12. 3. 1553 einen
Vertrag mit dem Steinhauer 1. Steindecker. — Hanns
Rinck wird 1553 Bürger in Cassel. — Hans Rinck,
der schuster von Alsfeld bezahlt 4 gl. Bürgergeld.
Cassel 1553. — 1553 zahlt Hans Rincke von der
Schuhmacherzunft 1?’/, Gulden Gildegeld. — Elibracht
Rincke, Katharina Rinken dochter im Marburger
Salbuch 1374. Rincke zu Betziesdorf ebenda
1400: »also, daz Ryncken erben hatten gekummert
unde geclaget uff eyne wysen zu Betzigendorf.« —
Rincka zu Marburg geb. Wurstebendel und Albert
1279. — Hilla Rincka, geb. am Graben begine 1271;
Rudolf, + 1271. — Rincke, Casparus, 1520 Kanonikus
am Stift St. Martin in Cassel.
96. I. 1. Walter, ein Kartenzeichner, welcher
1718 eine Karte von Carlshafen mundierte.
*Stabsarzf Has, Diedenhofen.
16. Das Wappen der alten hessischen Adelsfamilie
von Völkershausen ist in Kneschkes Adelslexikon
beschrieben wie folgt:
In Gold 3 kleine schwarze Blasehörner mit
silb. Mündungen, von denen das Horn oben zur
Rechten die Stürze aufwärts doch etwas |., das zur
Linken die Stürze gegen den linken Oberwinkel des
Schildes und das 3. oder untere Horn die Stürze
gegen die Mitte des Fussrandes kehrt.
Ausführliche Nachrichten über das Gericht
Völkershausen bei Vach und die Familie dieses
Namens nebst Stammtafel finden sich in der Zeitschrift
d. Ver. f. hess. Gesch. Il, 1840, S. 37—77
und Ill, 1843, S. 388—392. Das Vorkommen des
Wappens am Tore des v. Butlerischen Schlosses
(vgl. die Beantworlung von K. Oberländer-Frauenbreitungen,
Archiv S. 63) erklärte sich daraus, dass
beide Familien mehrfach verwandt waren: Hans V.
von Völkershausen, erwähnt 1542—60, war verm.
mit Kath. Treusch von Buttlar. Seine Schwester
Anna v. V., erwähnt 1527, war vermählt mit einem
179
Wilhelm v. B. und seine Tochter Katharina v. V. ebenfalls
mit einem Wilhelm v. B. Endlich war Friedrich
Kaspar v. Völkershausen (1659 — 1704), Truhenmeister
der fränkischen Ritterschaft, mit dessen 1703 geb. und
1706 gest. Sohn Emil Friedrich Ernst das Geschlecht
ausstarb, seit 1702 mit Juliane Eleonore v. Buttlar
vermählt. "Regierungsrat G. v. Jordan,
Strassburg i. Els.
00. v. Essen. Im Handelsregister des Königl.
Amtsgerichts in Emden ist am 15. April 1907 die
Firma Garrelt von Essen und als deren Inhaber
der Müller G. v.E. in Loquard eingetragen. (Hannov.
Courier Nr. 26782 vom 20. April 1907.)
00. Nagel. Hans N. lebte 1648 mit seiner
Familie in Nienstedt (Stedler: Beiträge zur Geschichte
des Fürstentums Kalenberg, III. Heft, S. 33,
Hannover 1889). — Eine Genealogie N. befindet
sich in Fahne: Geschichte der Herren und Freiherren
von Hövel.
00. v. Dachenhausen, 1797 bis 1850 Konventualin
des Klosters Barsinghausen (Stedler, S. 48).
00. Henning. Johann Hennigs »der Müller«
lebte 1648 in Bersinghausen (ebenda, S. 33).
00. Hoppe. Andres etwa 1650 in Barsinghausen
zugezogen (ebenda, S. 35).
00. Damm. Die Deutsche Zeitung am 28. Aug.
1907 meldet die Verleihung des Roten Adlerordens
Ill. Klasse an den bisherigen Handelsrichter, Geh.
Kommerzienrat Richard Damme zu Danzig.
00. von der Hellen. Frau Auguste v. d. H.
geb. Bacmeister in Lübeck zeigt die Verlobung ihrer
Töchler Betty mit dem Kaufmann Wilhelm Bargsten
in Hittfeld an (Hannov. Courier Nr. 27068 vom
6. Okt. 1907).
00. Krah, Franz, Professor in Düsseldorf.
*Dr. jur. Fieker, Hannover-List.
00. Rinck, alte Familie in Enkirch an der
Mosel, wahrscheinlich aus Wolf an der Mosel
stammend. 1551 verzichten »Rincken peter vnd
maria sin Hussfrauwe von Wolff« auf einen Weingarten
in der »Haynessgroben«, Enkircher Gemarkung.
1609 Clas Rinck zu Enkirch. — Nicolaus
Rinck und seine Hausfrau Margaretha hatten zwei
Söhne: Johannes, getauft 27. Mai 1656 und Philipp
Clemens, getauft 8. Aug. 1658, von denen das
jetzige Geschlecht stammt. »Nicolaus Rinck mit
3 Personen in der Mosel ertrunken, als sie von
Kefenich hierüber wollen fahren 3. Juli 1661.« Zu
weiterer Auskunft gern bereit.
19. Storck. Geschlecht in der hinteren Grafschaft
Sponheim. Näheres Siebmacher, Wappenbuch
bürgerl. Familien. V. Bd. 7, Seite 95.
*Knüsli,
Enkirch a. d. Mosel.
2. Bergholz, siehe Hupel A. W. livländ. Adelsgeschichte
der Nordischen Miszellaneen 15. 16. und
17. Stück. Riga 1788.
4. Aubigny. Tombeaux des comtes d’Aubigny
a Aubigny. Bulletin monumental 13. vol. Ca&n 1847.
9. v. Horn, siehe Knothe Adel Il. Dresden 1887.
16. von Bendeleben. Königs Adelshistorie
2. Band. Leipzig 1729. — von Padberg. Steinens
westfäl. Gesch. 2. Band. Lemgo 1755.
‘Otto Kauffmann, Fabrikant,
Mannheim, Beethovenstr. 15.
33. Brunner, Caspar, auf Unter-Fischbach,
© um 1590 Maria Fomann. Tochter ist Anna
Margarethe B.,, © 1617 Bartholdus Strube, Möllenvogt
in Magdeburg. *M. Petiscus,
Halberstadt, Spiegelsbergerweg 42.