Aummer 16
seit Tagen Fileleelligungen sertiggestemt worden.
Man kann beobachten, wie entlang der
Grenze Schützengräben erstellt und rahtrerhaue
angelegt werden. Namentlich über- u doꝛt,
wo die französisch-schweizerische Grenze nicht durch
den Doube gebildet wird.
□ s I
Wams-DIESES
Der Beginn der Tutenteofsensive
bevorstehend
Basel. 19. Jan. „Daily Chroniele“ schreiot
zu den Neuyorker Meldungen von neuen Friedensschritten
Witsons. daß England jederzeit
Vorschläge anhören werde, das aber die Vorbereitungen
an den englischen Fronten ber##tt?
so weit gediehen seien, daß man jeden Tag mit: es
tem Losschlagen der Entscheidungsoffensive die
i U. Botssallen neutrale Farben in grödste: Weise
nußbrauchen, um ihre Geschütze gefahrlos auf
ses Krieges rechnen müsse.
Die sarbige Hilfe.
Paris, 19. Jan. Die Kammer hat ein
slimmig einen Antrag 2 D'aane angenommen, in
Welckem gegen das. der itscte Verlangen Eimpiuch
erhoben wird, daß die farbigen Truppen ron
den Schlacktseidern ausgeschl. ssen würden, w
es um das Schitsal des Vaterlandes, der Zirn
iation und der Freiheit der * It gehe. Dingne
ertlärte, dic URnterdluckung der Silavere- rean.
fertige den Protet der #lonal Oluntier
ben diese nicht für Frankreic. sondern sur dnan
Auslaad abgaben. um zu lekunden, daß alle
Ninder Frankreichs ohn: Untersch ed der Carte
sich etheden, um mit ihm das game enfoliche
meihlech!. zu ketten. Viv am schloh jla. na##en
der Regierung diesen Worten an.
Pach zuverl issigen Mitteilungen und Berechnungen
haten unse.e Geine a.i der Wellfront
5½0 006 Mann farbige Truppen aufgedracht,
aus der me azedonisd chen Front 12 .000 ins
gc##amt also #00 Mann. Daron lommen
auf die on Frankoch, aufgesieilnen Tru## u
###urner ,0 Ma.m, ani ½ Tis
u Oro Mann, wobei v#n der Gesamtiayl "0
angenbl dlichen Mam#sbaftebestandes die großen
Velluste ar zurech: ziind. Bis zum Tu#ay
1916 standen in Fran ireich . 5000 Mann
sarbige Truppen.
—
Eine Anleihe in Indien.
London, 19. Jan. Reuter meldel: Das indische
Amt erläs: folgende Erklärung: Seit
Kriegebegim hat die indische Regie rung wiederholt
mit dem FTlaatsselretär für JIndien die
Krage ekörkert,
besondere indische Kricgsanleihe aufzubringen.
Es ist jebt besc. lossen, worden, für das Jahr
1917 18 eine selche Auleihe aufzunehmen.
Gründe dafür werden im kommenden indischen
Etat ausfuhrli, dargelegt werden. Der gesamte
Erlös wird der Negierung des Königs übergeben
werden. um ihr bei der Weiterführung
des Krieges behililich zu sein. Die Höhe der
Auleihe wird unbegrenzt sein.
*
Vie
9 1 1
K. · »»--.».
DAMde Mc.
-.Ju-u:sq1cF»rLcnal-UoI5».llc.
Berlin, 19. Jan. Am 12. Jannac sichtele
eines unsercr Unterseel beote im en: Mffen n Kanal
einen Dampf ser und sorder te ihn durd, Signai
auf, zu floppen und ein Boot zu eiltienden. Er
wurden dentlich die däuiscen Nemtralltacsab.
verben, bie dänisere Flaange und ## in geosen
weißen Buchstaben aufgemalten Wote „Kai
pll Nach geraumer Zeit w#.de
eriannt.
die Togter des Helmaltosen.
Kriminalroman von A. Ostland.
5) K#„3 C “*vv
waren die c «c1 Worle, welche Hans
Lechner von i#l#m lind es gind ibm
sonderbar lrun E d:ler eigentiünilich
weichen, lieien Männerstimme. er f. thlte, daß
vei.
diese Siimme Vil gewann über 10n. Ar- ich
dus reine, gule Gorzdeitte impenierte ihm
stark. Die elrgente L des Gebarens machte
ihn vollends ung 9e1.
Der Sprrier-P tnrt 1 sernt langsam •1½ der
Ecke, wo er i(ine r seine Tasc#e dergesiellt
hatte. CEn * 6 sie auf und eun
ihr eine große S Uinenbuchse. eine Dose mit
Kaviar, laltes O Fel. Daun brachte er drei
rotversiegellte Dio jchen zum Vorschein.
Mar Langmann schnalzte mit der Zunge.
„Das ist was Cxtrafeines!“ sagte er bewundernd.
„Heiligenkreuzer Strohwein! Na
ja — der Poldi –
Der andere nahm keine Notiz von seinem
Gerede. Er grift noch einmoal in die Tieje der
Tasche.
„Dier — ein eihler Chortreuse.“ sagte er
elafen, „direkt nur für die herrichaftliche Tafel.
Aber er schmeckt schon auch anderen Leuten!
Möchte wissen, weshalb just nur die hochgebornen
Herrschaften ein Patent auf alles Feine und
Bute babeh sollen! Unsereiner versieht's geradesogut!“
EAr lachte verächtlich. und dabei sah sein
Gesicht, alsdlich förmiich kalt a
mann nickte, enttorken die Flaschen
a#-sfs
— ———
und schese ein. Wie schweres, flüssiges Gold,
, liche Meldung besagt:
NRosen selmer Anzeiger.
am Bug des Dampfers ein Ruverboot sichtbar.
Der Unterseebootskommandant glaubte numnehr
einen harmlosen dänischen Dampser ror sich zu
haben uno näherte sich ihm. Plötzlich zieß der nur
nodl, einige Hundert Meter entfernte Dampsfer
seine Maskierung fallen. Die Planken rom ache
teren Ruderhaus fielen herab und es wurde ein
Geschün von 10—15 Zentimeter Kallber licht.
bar. über welchem die dänische Flaqge wehen
blieb. Gleichzeitig sielen aus mehreren, bis dahin
unsichtbar gebliebenen, in der Breitscile
oder vo#n ausgestellten Geschützen mehrere Schüf.
se. die in unmittelbarer Nähe des Unterseebootes
einschungen. Es gelang diesem ducch schnelles
Tauchen, sich der Gesahr zu entziehen. Inzwischen
wuroe einwandfrei festgestellt, daß der#tat.
sächlich vorhandene Dampser „Kai“ bie zum 13.
Jamar (also einen Tag nach dem Voxfall)
im enalischen Kasen Sunderland geletzen hatte.
Es kann also leinem Zweisel unterlicgen, daß
sich hier wieder um einen iener schamlosen
Fälle handelte, in denen englische 2 Dat#pfe als
deutsche, in der Ausubung des legitlmen Handelskricges
begriffene Krieg-sahrern Je zum
Schun zu bringen. Daß dieser Dampfer es nicht
einmal für nötig gehalten hat, de: Eröffnung
des Feuers die dänische Flaagge herunter 3½ Dolen,
sondern unter wehernder dänischer Flagze
geschossen hat, setzt der ganzen verericherischen
Handlungsweise die Krone auf.
Die Versenkung der „otuwallis“.
Berlin, 19. Jan. Die von Renter am 11.
Jannar amtiich gemeldete Verseimunz des Sinienick
iffes „Cornwallis“ wird nun auch vom:
beutschen Admiralstab belanmn gegeren. Die amt-Eines
unierer Untersee.
horote. Kommandem Kapitänleulnant Larto#ig,
rersenkte am 9. Jannar, sechzig Seemelten sũd·
üiiliu, Malta. das durch leichte Slte el,räfte .
füherte eglische Winieuf schiif „CGornwaiils“
7,200 To.) durch Torpedoschuß.
Ruf sche Anmenschlichken
Verlin, 6. Jan. #ährend die Enoländer
bisher Mieiser in der Mißba: ldlung deuischer
Offlziere (Var#longpton, ng Stephen-Tälle;
und die Nussen in der grausamen Behanbiung
gefangener deutscher Soldaien zu sein schie
nin, liegt" ietzt ein Beweis dafür vor, daß auch
ob es münschenswert sei, eine
––—
die Rusen in der Behandlung deutscher gesen-.
dener # Offijiere nicht riel mehr Ansland galen,
als ihre großritannischen Bundergenossen
Der Leutnant zur See Killinger, welcher als
Marineflieger im Ollen tätig war, wurde im
Aprii 1915 bei cinem Aufllärungeoflug mit dem
O Oberleutnant von Gorissen von den Rusi en ab.
geschosien und flurzte mit der Maschine ins -
ser. Nach dreistündigem Treiben in dem mit Eirollen
bedecklen Wasser wurden die beioen Offi.
ziere von den Russen ausgeff ijcht. Nachdem sie
nuch mehrstündiger Fahrt auf dem Waster an
Land gebracht waren. transportierie man die
Deuschen in ihren nassen Kleidern auf offenen
Leiterwagen im Schn ege öber nach Liban. Ihre
Hände hatte man mit Telephon D#ahlen auf
den Rücken und die Füße kreuzmeise ebenfalls
mit solchen Drähten so gesessell, daß ihr linker
Fuß an der rechten Sprosse des Wugens und
be: rechte an der linken Sproifse befei#lat wurde.
Vor allem gab man ihnen auch keine Gelegenheit
und Zeit. ihre Kleider zu trocknen, und nur ein
russischer Admiral erbarmte sich der Schiff.
brüchigen und schenlte ihnen usa umen ein Un.
recbeinticid, weldjes die beiden Ojiuiete abweaselnd
runen. Von Liran wurden bie beiden Sec.
eoffüuncre sofort ube: Wlna nac Peteröburg geso
schimmerte der Wein in den Gläsern, welche
auch der Spieler-Poldl mitgebracht hatte. Hans
Lechner schüttelte sich, wie in einem jähen Fro#t
gefühl. Der Kopf war ihm so eigentümlich benommen.
Am besten wör's schon, wenn er gar
nichts krinken würde.
Aber da schob Langmann ihm bereits das
Glas zu. Und fast ohne zu denken, führte er
es an die 9 D#oben.
Pei ftz Wein war mehr als gut! Der
tat wohl! Worm und leicht wurde einem dabei,
und man berbatt. daß das Leben so hart
war r— B. abscheu
8 fiebernde, junge Weib
jählind auf —
Poldi Spieler horchte.
„Felig 1!“* wiederholte er dann, wie nachsinnend.
„Der Name bringt mich auf mein
Thema!“
„Ich bitt' dich, red’ net so fein!“ schob
Langmann ein. „J vertrag'’ das net gut.“
„Wirst dich schon daran gewöhnen“, entgegnete
der andere kaltblütig. „Wer mit mir
umgehen will, der muß sich in meine Art finden.
24 ändere mich nicht. Also: Felix heißt auch
ohn von meinem Herrn Baron. Felix
ch nich eres, a
d Nacht zu jtudleren. Bbitertunde.
Nun — —’ versteht davon nichts. Aber es
eh r G
Kt der Wilsenschaft letn, r Junge Baro
Nun aber ist er seit ls elnem r—
Jahre sort. In A süta. ra eine Epedutan
ausgerüstet und will bis üef in has unersorichto
Gesicht zubörte.
elebrtes, und er soll ja eine «
Alber natürlich:
Sonntag, 21. Janzar 1912
bracht. nachdem ihnen von Libau ah immer wider
eröffnet worden war, daß sie als Räuber
vehandelt und gehängt werden würden. -m Perersbura
kamen die beiden Offiziere in El tI
haft in eine Kerkerzelle in der berüchtioten
ter und Pauls Festung.
ebenso wie von Gorissen 6
ge##lten. Nur während der ersten 8 Tau= durfte
er eine Stunde täglich in einem lleinen Gefange
nenhofe an die frische Luft. Auf Killin upers Pre P#
test gegen diese würdelose Behandlüng ein
triegsgefangenen Offiziers gab ihm der beni
ĩicht. gende russische Offizier zu verstehen, daß
Killingers Lage sich sofort verbessern würd.,
w#len er bei dem Verhör Aussagen machen würde.
die für die Russen von Wert seien. Man versuchte
also, durch Erpressung einen Kriegsgesangenen
zum Hochverrat zu zwingen.
Nachdem die Russen endgültig eingesehen hat.
ten, daß sie von einem deutschen Offizier auf
diesem Wege nichts erfahren konnten, wurde
Leutuant Killinger nach Libau abtransportiert.
Die Begleitmannschaften eröffneten ihm wäh.
rend der Reise, daß er zur Zwangsarbeit in den
Berpwerlen Sibiriens „begnadigt“ sei. Die Behandlung
in den verschiedenen criegemenl,
gern spottete zum Teil jeder Beschreibng.
dem Gesangenenlager vron Omek waren d rt
siziere zu 50 und 00 in einem Naum zucsnen
gebracht. Es gab weder Matratzen noch Bette
und alles wimmelte von Ungeziefer. *“
demilich traten Flecksieber und Cholera auf, denen
Lesonders unter den Mannschaften viele zum
Opser sielen. Für die insgesamt 300 Offiziere
gab es nur eine dedurnigan talt, die offen mitten
aus dem Hofe lag und von welcher der Unras
niemals wengesch afft wurde. Das Gefanornengehalt
für Offiziere mar auf 510 Rubel
festgesetzt, von welchem man sich selbst zu verpfle.
gen hatle. Diese Summe wurde zum großen Teil
non den Russen unterschagen und als Repressalie
vegen Deutschlands angeblich schlechte Gesan-P#nbelandiung
bis auf 18 Rubel herabgeient.
Nur mit Hilse der Oesterreicher, die von den Rul
sen eiwas mensch. icher behandelt wurden, war s
den Deutschen „möglich. ihren Lebensunterhalt
zu beschaffen. Für einen Teller Suppe mußte
man z. B. 1 Rubel an den staatlich beltelllen
Pantinenwirt zahlen.
Tie deutschen O ffiziere wurden meistens nur
in Viehwagen befördert und bis zu 30 in einem
Wa en zusammengepfercht. Bei der Kälte des
sibiriscken Winters und der Länge des Transportes
hatten die bedauernswerten Kriegsgefan.
genen Entsetzliches zu leiden. Die Russen nahmen
bhabei selbst auf Vermundete und Kranke nicht
die leiseste Rücksicht. Auch sie wurden, wie die
Gesunden, in Viehwagen transportiert und blieben
tagelang ohne ärztliche Hilfe.
Leulnant Killinger ist auf einem solche
Transport enlflohen und nach einer abenteuerlichen
Flucht über China und merita nach
Deutichland zurückgekehrt.
Beruihte Nanoschan.
Der Reichslag.
Ter Reichslag dürfte voraussichtlich am 13.
Februar wieder zusammentreten.
Die Spaltung in der
Sozialdemokratie.
Der Parteiausschuß der sozialdemokratishen
Partei beschäftigte sich in seiner Sitzung am Donne#lstag
mit den Sonderbestrebungen oer sozialdemolratischen
Arbeitsgemeinschaft, im besonderen
der Einberufung einer Reichekonferenz seitens
der Onposition. In dec am Schlusse angenomuunnen
Resolution des Parteiaueschusses helz##es
Innere vordringen. Vielleicht baben ihn se on
die Wilden dor ausgefressen. Seit fünf Monaten
hat niemand mehr frgendeeine Nachricht
von ihm. Er ist der einzige fßtr Maioratoerve.
Kein Wunder, daß der zus r*
eine tolle Angst hat. Und erst die Frau! Die
liegt stondenlang auf den Knien in der Schloßkapelle
und bittet unseren Herrgott, daß er ihr
den Felix wieder gesund beimkehren sebtem
Poldi Spieler lachte aus; ein selt
hobnvolles Lachen war das, scharf zeeen
ie Frau Baronin könnt' es auch schon
wissen, daß man dem Schicksal nichts abtrotzt“,
fuhr er sort und steckte in tadelloser Weise eine
Kaviarschnitte in den Mund. .„Wenn's 1% ein
will, dann kommt der Junge zurück. Und
nicht, dann modern seine Gebeine nriech
schon irgendwo im Wüstensand. s ist la
alles eins. Einer mehr — einer weniger. #2
ist so Gteichgürzig. Aber eines ist nicht gleich:
Spanne Zeit genießt, die Enein
daß man die
gegeben t. ist. E*i so recht aus dem vollen.
zebe n wie ein Kavalier,
Pielen. 14 *
Spleier scwieg plötzlich und fuhr sich
-zus * r Hand über die staylhart blitzenen
Aug
„ Mutter hat's immer gesagt“, ube
er dann leiser sort, eigentlich nur zu
Lechner gewendet, der mit einem e
-Im mer hat sle's gesagt:
Hinauf mußman Sie selbver war ein dlutarmes
el. Hat dann gedient in einem
seinen Haus als Kammerjungfer. at dem
btern Sohn ausnehmend gut gefallen. Ja.
Geheiratet hart er eine anders,
eine reiche, eine aus feinen Kreisen. Ich bi#n
Hier wurde Alunger
en gefängen.
„Das ist die Hründung elner Sinber.
nutttl 7 g dr itz er
er Ar —— t und ihr An 5mt
S
süich von de ttei felbst-getrennt. #e
fung einer Senerbegan ation und die W "
1 eit zu ihr liun unvẽiteinbar mit der
n kaft der Gesamtpartei. W er ist es ln.
Aufgabe 7t treu zur Partel tostehennen
Obhen# n. dem unehrlichen Doppel#pte!
aller Parteizerstörer ein Ende zu mach und die
durch die Absplitterung von Sonderorgamiatdo
nen erforderlichen organisatorischen Mannahmen
ergreisen.“ Der Bruch in der jozialde.
mokratischen Partei ist m vollzogen.
Die Abtretung von TDänisch-Westindien
vollzogen.
Der dänische Gesandle in Washington drah
iet: Die Auswechselung der Natifizierungen zur
Koaurention vom 4. August 1916 betressend die
Abtretung der dänisch westindischen Inseln an die
Lereinigten Staaten habe am 17. Janur in
Washington zwischen dem dänischen Gesand'en
uno dem ameritanischen Staatsselretr# stattgesi.
nben.
die preußssche Poiensegge.
Berlin, 19. Jan. Jin Abgeoroneteuh= Gurs.
-llärte Abg. Korfanty (Pole): Ich erinere
daran, daß die Polen jahrhundertelon eind
Schutzmauer gegen asiatische Varbarei wa.
cen. Im gegenwärtigen Krieg reihielten sic, de
Poien mustergi#tig und hosften, daß die Nezie
rung nach den Erfahrungen des Krieg: ihre
Haltung gegenüber den Potlen revidieren würde.
Ihre Hoffuung erfüllte sich nicht. Der Dauptitein
brs Anstoßes liegt im Fortbeflehen der rieub
en Polenpolitik. Wir verlangen voie #ueme
und klturelle Gleichberechtigu.a. Mi
nister des Innern Loebell erwiderle: Schen be:
der Polen Interpellaiton erklärte die Regierung.
daß ite an eine Prüfung der die polnichen In.
triesen angehenden Pol.it o1# bielo“ —
merde und daß, je vorurteilsloser? tich die ptensi
schen Untertanen polnischer Sprache cuf den B2
den Peuß ischer Staalsunterläniglten stelten. es
umso leichter der Regierung und den Mehehe 1.
parteien werde. Wege einzuschlagen, die zum
Frieden mit ihnen führen. Melne damalige,
durchaus versöhnliche Erklärung fand nicht nur
kühle Ablehnung bei den Vertretern der polwischen
Stammesgenossen die politische Freibeit
deben wollten. Dazu kommt die heutige Reddes
Abg. Korfanty. Er spricht von tiesslem Mit
trauen des Polenvolkes gegen die preußiseh NI.
gierung. Wenn Sie von Mißtrauen gegen die
NRegierung erfüllt sind, lönnen Sie es der Ne.
Heerung nicht verdenlen, wenn sie ihrerfeits mit
Ter Darbietung rollen Vertrauens vorsichtg i#.
Sehr richtig! rechts.)
Ban rischer Lesswilessral
München, 19. Januar 1917.
In der Sitzung des bayer. Landwirtschaftr.
lates am 17. Januar gab Präsident dr. Frhr.
v. Tetio einen umfassenden Ueberblick über die
militärische Lage und die wirtschaftlichen Verhältnisse
im Neich und schloß mit dem Aufrus
an die vaterländische Gesinnung der bngersschen
Landwirtschaft, welche sich in höchstmöct lcher
Steigerung der landwirtschaftlichen Erzeugung,
sowie in selbstloser Lieserung des Nahrungebe
darfs in Stadt und Land bercils gereigt bat
hat und auch sernerhin betätigen Lird. Der
Landwirtschaftsral beschloß einstimm#z den
Staatominister a. D. Dr. Grafen von Soden-Fraunhofen
zum Ehrenmitgliede zu ernennen.
soln Knd. Aver
Er hat einen
Summe gebon,
wals Arrnd- un:5
geseter bnd-W imr #z1
Aductalten neschickt und rine
unbm mieine Nulier m d.
iend und heruntergeltant.
So 1 sir dus Gelo Lenon#uen. Hats g
Sonthatn und hai gelacht. Sie hat mur's v. 1
erzäLl. Ha gchl. weil sic un jeine Schwüre
gedacht ban und an icme Vetipred, ungen. Und
weil sie nicht hal weinen mötgen. Sie war
schön, meine Mutter, und ste it c#ine große
Dame geworden. Eme von denen, welche die
braven Framn nicht Gsehen, die sie aber beneiden
und nachänen. Gern gehabt hat lir
nie mehr einen Mann, aber ruiniert hat jie
jeden. der sich in sie verliebt hat. Ich war
immer bei ihr. Hub’ viel gehort und viel gesehen.
Hab'’ Reisen gemacht und Alplelend
allerlei Sprachen erlernt und den Ton der
seinen Wen. Und bin unigewachsen am Spiel-
tisch. —
Meine Muner hat gespieit — —
schaftlich. Edben: Zu leidenschaftliy. Denn he
dat nicht aufyören lönnen zur kechten Zelit.
2°% in Monie Carlo Unsummen verloren. Alles.
Auch etzte. Und in dann lachend aus
dem dedas gegöngen und hat sich draußen unter
den Iin x-.
leide
babt, als meine Lebenstennschee
nn- gebant ich auscht. Arbesten
ist so ermiediigend. So krat ich als Bedienter
in ein vornehmes Haus. Da habn
zugelernt, was ich nicht vesstand. n 717
erst geworden, müas ich dis. Ich ## 1 a
Chancen aue. Lonemoenn ur das. kennt
mich gen Aber elne solche resn wie d#
daulde. dn. albt’s utundlete nicht m
v#