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geschehen könnte; aber es ist nicht so sehr aus Zeitmangel,
als aus Rücksicht auf meine Gesundheit, daß es unterbleibt,
namentlich im Winter, und denen, die sich in dieser
Beziehung zum Richten an mir berufen fühlen, will ich
gern genauere Kuskunft darüber geben; Sie selbst werden
es mir ohne medizinische Details glauben.“
Ob der sonst so rücksichtslos wahre Mann hier doch
aus Rücksicht auf den Anstoß der ihm im persönlichen Glau—
ben nahestehenden Kreise über den tieferen Grund, nämlich
über seine Unbedürftigkeit kirchlicher Gemeinschaft,
geschwiegen oder ob er sich selbst darüber nicht klare Rechenschaft
gegeben hat? Kber aus diesem Brief herzuleiten *):
„Er nimmt am kirchlichen Gottesdienst eben so gern teil,
wie er durch Gebet in der Einsamkeit die Klarheit zu gewinnen
sucht, auf deren Boden das Gottvertrauen wächst“,
geht nicht an. Der ganze Kkzent des Briefes liegt auf der
Bezeugung seines persönlichen Christentums, das ihm „den
Stab demütigen, Glaubens“ darreiche, an dem er seine
Wege zu finden suche. herrlich spricht sich in demselben
Briefe der Independentismus seines evangelischen Glaubens
aus, der die positive Wurzel seiner Unkirchlichkeit ist:
„Was die Dirchowsche Sache (das Duell) anbelangt, so
bin ich über die Jahre hinaus, wo man in dergleichen von
gleisch und Blut Rat nimmt; wenn ich mein Leben an
eine Sache setze, so tue ich es in demjenigen Elauben, den
ich mir in langem und schwerem Kampfe, aber in ehrlichem
und demütigem Gebete vor Gott gestärkt habe, und den
mir Menschenwort, auch das eines Freundes im herrr
und eines Dieners seiner Kirche nicht umstößt.“ So w. ndet