Full text : Bismarck´s Glaube.

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Kreuzzeitungsleute,  sondern  das  Lebensideal  und  im  letzten
Grunde  die  Lebendigkeit  des  Christenglaubens,  Liebe  und
frohe  Ergebenheit,  was  Bismarck  an  diesen  Kreis  heranzog.
Und  wenn  sie  alles  um  die  Erfahrung  der  Sündenvergebung
  und  der  Erlösung  in  Christi  Blut  gruppierten,  so
kam  dem  bei  ihm  die  Erfahrung  seiner  Oede  und  Ciebesleere
fern  von  Gott  und  Christus  entgegen.  Enolich  stieß  ihn  auch
die  ablehnende  haltung  gegenüber  der  Mehrheit  der  Geistlichen
  und  der  Kirche  als  Institution  nicht  ab.  Er  hatte
selbst  dort  wenig  gefunden  für  seinen  inwendigen  Menschen,
und  außerdem  stand  bei  ihm  der  Erbauung  durch  Predigermund
  das  Independentistische  seines  religiösen  Wesens,  die
Stärke  seines  persönlichen  Erlebens  entgegen.  Seine  spürbare
  Kühle  gegen  die  Geistlichen  als  solche,  gegen  die  Kirche
als  Anstalt  mit  gewissen  Observanzen,  heilmitteln,  Sakramenten,
  öffentlichem  Gottesdienst  und  Dredigt  erklärt  sich
also  nicht  bloß  aus  der  Krt  seiner  Bekehrung  und  aus  dem
Christentum  der  Rreise,  die  ihn  ergriffen  mit  ihrem  CLaienzeugnis
  für  Christus,  sondern  viel  tiefer  aus  der  Stärke
und  Selbständigkeit  und  wunderbaren  Heußerungskraft
seines  eigenen  religiösen  Erlebens.

ber  gerade  diese  stolze  Unabhängigkeit  seines  inneren
Lebens  ließ  ihn  schon  in  den  ersten  Tagen,  da  er  mit  festen,
sicheren  Tritten  in  den  neuen,  Sriede  und  Ciebesglück  verheißenden
  Kreis  eintrat,  charaktervoll  sich  selbst  behaupten
und  durchsetzen  ohne  Opfer  seiner  Persönlichkeit  und  ließ  ihn
von  den  Schätzen  des  Glaubens,  die  jener  Kreis  ihm  darbot,
nur  gerade  so  viel  annehmen,  als  er  brauchte,  um  den
Kusweg  aus  der  Leere  und  Gede  des  Lebens  ohne  Gott