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geht ihm zu weit. Und doch liebte er Knat nicht bloß persönlich,
sondern wollte sogar, es gäbe mehr solcher zeloten,
wenn er seine Anschauung auch nicht teile. Seltsam, da er
ein andermal bekennt, Knak mache ihn, wenn er ihn
gehört oder gesprochen habe, so mutlos, daß sein ganzes
Christentum in Gefahr komme zu wanken: „ich kann ihn
nicht vertragen; was ohne weifel ein schlechtes Zeugnis
für die Kraft meines Glaubens ist, und ich bitte Gott um
Kräftigung durch Seinen Geist; denn ich bin wie eine lahme
Ente am Rande Seiner Wasser, das sehe ich klar, und kann
mich auch nicht ermannen, daß es anders werde.“
Eine tiefe Sündenerkenntnis und ein starkes Gnadenbewußtsein
verbindet ihn aufs innigste mit dem Kreise
seiner §rau. Wir sind ja durch die Preisgabe seiner intimsten
Bekenntnisse in den Stand gesetzt, seinen innern Kampf
zu belauschen. Wir wollen nur noch ein Seugnis desselben
ins Kuge fassen. Bismarck litt geradezu an Wutanfällen.
Nachdem er sich wieder einmal ausgetobt, schreibt er darüber
der Srau, er habe Gott am Kbend seine Ungeberdigkeit
abgebeten und sich in seinen Willen ergeben. „Dielleicht
ist es gerade nur ein gnädiger Blick von Ihm, um mir in
meiner aufgeregten Unzufriedenheit über unsere Trennung
zu zeigen, daß es mit großer Leichtigkeit noch übler sein
könne, und wir wollen auch mit Ergebung tragen, was Er
uns auferlegt, und uns nicht gegenseitig trauriger machen.
Ich will dankbar und zufrieden sein, daß Er uns alle lebend
und gesund sein läßt und mich nicht härter straft für meine
viele Sünden.“ Das ist ein oft wiederkehrender Gedanke.
Der liebe Gott, meint er, müsse ab und zu die Kinder aus