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Uebel verschlimmert worden. Unterdeß wurde doch der Hauptzweck
erreicht, auf den durch so viele Tractaten vorbereitet
worden war, die Untheilbarkeit des Landes wurde aufs neue
festgesetzt, und erhielt gleich drei Jahre nachher vollends noch
eine groͤßere Unverletzlichkeit bei Wirtembergs Erhebung zu
einem Herzogthum.
So wenig diese Erhöhung *) bei dem damaligen Anseben
der Wirtembergischen Grafen und bei den sonst gekannten
Neigungen Kaiser Marens I. etwas ausserordemliches
zu seyn scheint, so unvorbereitet kommt sie doch gerade jetzt
vor. Friederich III. hatte den Gr. Ulrich mit seinem Fürstengesuch
zur Ruhe gewiesen, und Eberhard wird nun ohne
sein Gesuch Herzog, kommt auf den Reichstag nach Worms,
wahrscheinlich noch ohne zu wissen, daß er als Herzog hinwegreisen
werde. Mar war ein Prinz, bei dem alles nur
nach schnellen Einfällen gieng, der Eberharden die herzogliche
Würde vielleicht abgeschlagen oder wenigstens sehr erschwert
haben würde, wenn er dieselbe durch sorgfältige Negociationen
gesucht hätte; aber wie der Kaiser den altteutschen
biedern Grafen in Worms sah, so manchen andern Fürsten
vielleicht neben ihm sah, so fiel es ihm ein, wie viel trefflicher
Eberhard Herzog seyn würde als mancher andere. Eberhard
scheint die angebotene Ehre nicht mit der Begierde ergriffen
zu haben, womit man sonst auch nur nach einem
neuen Titel greift, und es war in der That auch der Untersuchung
werth, ob Haus und Land Wirtemberg dabei gewinne.
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Unter den Grafen, und auch verglichen mit manchen Fuͤr-*)
Die Altenstuͤcke hiezu und die Ceremonielbeschreibungen s. im
vierten Theil der Sattlerschen Gesch, der Wirt. Grafen und in
der Steinhoferischen Chronik.
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