82 Vorschläge zur Ernährung des deutschen Volles in Krieg und Frieden.
— 7*5 1
1
Sorte Reife Form, Unterlage Lage Boden
3 6
.Ontario August wie vor gesch., wie vor
Pflaume vwarm
5. Gelbe — August Halbstamm auf warm, nahrhaft, feucht-Mirabelle
Septbr. St. Julien gesch. warm
. Königin Aungust Hoch-, Halbstamm, gesch. feuchtwarm,
Viktoria Septbr. B auf St. Julien) nahrhaft
7. Jefferson Septbr. Halbstamm u. B mild besserer, feucht-"
auf St. Julien warmer Boden
8. Große grüne Septbr. Hoch-u. Halbstamm Niede= schwer, feucht.
Reneklode rungs- nahrhaft
D lagen
ö. Hauszwetsche Septbr. Hochstaim alle feucht
Obktbr. Lagen
. Anna Späth I Septbr. Hoch- Halbstamm, gesch. warmer, leichter
Obktbr. B auf St. Julien Sardtedenfeucht
Der Kirschbaum. Bei dieser Fruchtart sind Süß= und
Sauerkirschen zu unterscheiden. Erstere sind meist als Hochstämme
zu pflanzen, letztere vorzüglich als Spalier, auch noch
an Nordwänden. Der Boden soll ein humoser, kalkhaltiger
Sand sein, also Mergelboden mit reichlicher Stalldüngerzufuhr.
Süßkirschen verlangen im allgemeinen südliche,
höhere, doch vor Spätfrösten geschützte, trockene Lagen;
Sauerkirschen mehr geschützte, mäßig feuchte Standorte, auch
nach Norden liegende Wände und Mauern sind zu verwenden.
Die Kirschen reifen mit ihren verschiedenen Sorten in
unseren Lagen etwa von Juni bis Mitte Juli, also etwa
6 bis 7 Wochen lang, wonach man die Reifezeit als 1. bis
7. Woche der Kirschenzeit bezeichnet. Die Veredelung geschieht
auf Weichselkirsche.