Full text : Der Mündliche Vortrag. Zweiter Teil. Die richtige Betonung und die Rhythmik der deutschen Sprache. (2)

98  Die  Berba.

Helft  mir  Versöhnung  stiften.  —  Der  Jäger  vermochte  nicht  eine  Spur  zu
finden.  —  Wie?  Könntet  Ihr  so  sehr  der  Scham  absagen  und  der  Fürstenehre?
  —  Der  Soldat  glaubt  für  eine  schlechte  Sache  zu  fechten.  —  Ich
darf  ihn  hassen.  —  Ich  denke  einen  guten  Fang  zu  machen.  —  Die  Krone
muß  ich  sehn  auf  meines  Königs  Haupt.—  Ich  will  ihre  Knie  umfassen,
um  mein  Leben  flehen.  —  Du  könntest  Mitleid  finden  und  Barmherzigkeit.
  —  O  wenn  du  selber  je  zu  lieben  hoffst  und  hoffst  beglückt  zu  sein
durch  Liebe!  —  Auch  Englands  Mütter  mögen  die  Verzweiflung  nun  erfahren
  und  die  Thränen  kennen  lernen.  —  Ich  muß  den  Tod  verbreiten
und  sein  Opfer  sein  zuletzt.  —  Erst  muß  der  Degen  diese  Brust  durchbohren.
  —  Du  strebst  uns  zu  vertilgen.  —  Du  versuchst  umsonst  mich  zu
rühren.  —  Ich  will  nichts  hören.  —  Ihr  denkt  zum  König  zu  gehen.  —
Und  ich  gelobte  mir  es  auszuführen.  —  Ich  sehne  mich  zu  ruhen.  —  Wer
wagt  es  hier  das  Schwert  zu  heben!  —  Wir  sehen  den  Spiegel  eines  Sees
blitzen.  —  Er  will  mir  huldigen?  —  Der  Admiral  ließ  kleinere  Schiffe
bauen,  sie  ausrüsten,  bemannen  und  in  See  stechen.  —  Mein  Herz  glüht
an  dem  seinigen  zu  schlagen.  —  Mir  befahl  der  Herzog  dich  zu  grüßen.  —
Erbittet  des  Briefes  zu  gedenken.—  Die  Truppen  sollen  sich  bekränzen.  —
Wie  viele  Todesopfer  mußten  fallen,  bis  wir  uns  friedlich  konnten  wiedersehen.
  —  Nichts  soll  ihn  hier  beschämen  noch  betrüben.  —  Euch  einzuholen
  gedachten  wir.  —  Diesen  Engländer  konnt'ich  krönen!  —  Duwillst
verzeihn,  du  willstes,  Herzog?  —  Es  muß  die  Gnade  Freund  und  Feind
umschließen.  —  Der  Feind  versteht  es  Krieg  zu  führen.  —  Not  lehrt
beten.  —  Entschließe  dich  zu  handeln.  —  Schäme  dich  zu  betteln.  —
Er  erinnert  sich  im  Dorfe  gewesen  zu  sein  —  Der  Vater  drohte  ihn  zu
enterben.  —  Verlangt  es  nicht  zu  wissen.  —  Der  Feind  strebte  das  Ufer
zu  gewinnen.  —  Der  König  verbot  das  Schwert  zu  ziehen.  —  Er  weiß
schöne  Lieder  zu  singen.  —  Der  Elefant  vermag  gewaltige  Lasten  zu
tragen.  —  Der  Fürst  vergönnt  ihm  sich  zu  rechtfertigen.  —  Das  Gesetz
erlaubt  nicht  fremdes  Eigentum  zu  verletzen.  —  Darf  ein  Weib  in  die
Männerschlacht  sich  mischen?  —  Eilt  Paris  zu  retten.  —  Wir  können  uns
trösten.  —  Sie  wünschten  das  Gebirge  zu  besteigen.  —  Ich  eilte  dem
König  beizuspringen.  —  Eilen  wir  sie  zu  befreien.  —  Ich  fürchte  zu  erliegen.
  —  Du  hast  vergessen  deine  Schulden  zu  bezahlen.  —  Wer  bist  du,
der  mich  erschrecken  und  verwirren  will?  —  Du  maßest  dir  an  mir  ein
Orakel  zu  verkündigen?  —  Du  suchst  mich  zu  verwirren.  —  Erzaudert
die  Wahrheit  zu  gestehen.  —  Die  Verstärkung  säumte  einzutreffen.—  Ich
hätt'  es  nie  zu  sehn  geträumt.  —  Die  Stadt  bereitet  sich  den  Fürsten
zu  empfangen.  —  Ich  ertrag'  es  nicht  dich  zu  verlieren.

§  43.  Das  objektive  Verhältnis  tritt  in  den  mannig  chsen
Formen  und  Zusammenfügungen  auf.  Das  Objekt  kann  z.