268 1856.
12. Mai und 10.December 1835, 2. Januar 1836, 8. Mai, 19. Oktober und 13. November
1841, endlich vom 4. April 1853 bestehenden Zoll= und Handelsvereins, nämlich der
Kronen Bayem, Sachsen und Württemberg, des Großherzogthums Baden, des Großherzogthums
Hessen, der den Thüringischen Zoll= und Handelsverein bildenden Staaten —
namentlich des Großherzogthums Sachsen, der Herzogthümer Sachsen-Meiningen,
Sachsen-Altenburg und Sachsen-Coburg-Gotha und der Fürstenthümer Schwarzburg-Rudolstadt
und Schwarzburg-Sondershausen, sowie der Fürstlich-Reußischen Länder
älterer und jüngerer Linie — des Herzogthums Braunschweig, des Großherzogthums
Oldenburg, des Herzogthums Nassau und der freien Stadt Frankfurt, ferner in Vertretung
des Großherzogthums Luxemburg, der Großherzoglich Mecklenburgischen Enclapen
Rossow, Netzeband und Schönberg, des Großherzoglich Oldenburgischen Fürstenthums
Birkenfeld, der Herzogthümer Anhalt-Dessau-Köthen und Anhalt-Bernburg,
der Fürstenthümer Waldeck und Pyrmont, der Fürstenthümer Lippe und Schaumburg-Lippe,
der Landgräflich Hessischen Gebietstheile, des Oberamtes Meisenheim und des
Amtes Homburg, einerseits,
und
der Senat der freien Hansestadt Bremen andererseits,
von dem Wunsche geleitet, die gegenseitigen Handelsbeziehungen zwischen Ihren Staaten
im gemeinsamen Interesse möglichst zu fördern, haben zu diesem Zwecke Verhandlungen
eröffnen lassen und zu Bevollmächtigten bestellt:
Seine Majestät der König von Preußen
Allerhöchst. Ihren geheimen Ober-Finanz-Rath Friedrich Leopold Henning;
Seine Majestät der König von Hannover:
Allerhöchst. Ihren Schaßrath Dr. Carl Friedrich Lang;
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst von Hessen:
Hochst- Ihren Ober--Finanz-Rath Wilhelm Cramer;
der Senat der freien Hansestadt Bremen:
den Senator Arnold Duckwitz,
den Senator Dr. Heinrich Wilhelm Smidt, und
den Senator Carl Friedrich Ludwig Hartlaub;
von welchen Bevollmächtigten fsolgender Vertrag, unter dem Vorbehalte allfeitiger Ratification,
abgeschlossen worden ist