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bar zu machen, Moraͤste auszutrocknen, Waͤlder auszureuten
suchten.
Monte Cassino war der erste Sitz dieses Wohlthaͤters seines
Zeitalters, und noch in dieser Periode breitete sich dieser Orden
besonders durch die Bemuͤhungen des Roͤmischen Bischofs
Gregor nicht nur in Italien sondern auch in Frankreich und
England aus.
Man kann bei der so sehr veraͤnderten Einrichtung dieser
neuen Moͤnchsorden leicht voraussehen, wie ihr Einfluß
auf. Staat und Kirche von demjenigen ganz verschieden seyn
mußte, welchen die Orientalischen Moͤnche hatten. Diese waren
nicht viel besser als ein Freicorps, das sich bald von diesem
bald von einem andern brauchen ließ, das wie jede aufrührerische
Partie vorzüglich durch seine Menge und Kühnheit
bedeutend ist, und alsdenn fast allein auch dadurch dem
Volk seinen Fanatismus mitzutheilen weiß.
Dem Benedictiner aber, der sich durch schwere Handarbeiten
abmatten mußte, vergieng die Lust zu solchen schwärmerischen
Projecten. Auch diejenigen, welche zum Studiren
vorzüglich bestimmt waren, hatten keine Muße solchen Ideen
nachzuhängen; denn auch ihr Studiren war zum Theil Handarbeit.
Der Benedictiner schrieb Codices ab, wenn sich der
Orientalische Mönch bloß in der Beschauung übte. Nicht
nur Wissenschaften, sondern vorzüglich auch Künste und Handwerke
blüthen nirgends so sehr wie in Benedictiner Klöstern,
und von hier aus verbreiteten sich die Kenntnisse für die
Befriedigung der Bequemlichkeiten und Nothwendigkeiten des
Lebens oft weit umher in ganzen Gegenden.
Sie waren bald die einzigen Männer von Kenntnissen,
welche der Occident hatte. Sie wurden daher auch an die
Höfe der Könige gezogen, wo sie als Canzler und Räthe in