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Bürgerlichen (roturiers). Das würde der erste Schritt zum Verfalle
und zur Vernichtung des Heeres sein. Wir haben gegenwärtig
auf die Compagnie nur 70 Inländer. Dieses Prinzip muß
festgehalten werden, um das Land zu schonen, welches durch die
Vermehrung der Bevölkerung, wenn der Krieg es erfordert, Nachschub
leisten kann.“
„Einer der ersten Grundsätze der Politik ist sich mit dem Nachbar
zu verständigen, welcher dem Staate die gefährlichsten Schläge
beibringen kann. Aus diesem Grunde sind wir im Bündnisse mit
Rußland. Denn, so lange dieses dauert, ist Preußen im Rücken
gesichert und kann auch von Schweden aus in Pommern nicht angegriffen
werden. Die Zeiten können sich ändern; aber niemals
wird man von einem Bündnisse mit anderen Staaten dieselben
Vortheile haben, wie mit Rußland.“
Er erörtert dann die anderen Länder.
„Die französischen Truppen sind nichts werth, und die Franzosen
helfen ihren Nachbaren schlecht. Die Engländer zahlen Subsidien
und opfern ihre Alliirten dem eigenen Interesse auf. Ich
spreche nicht vom Hause Oestreich, mit welchem es unmöglich scheint
eine feste Verbindung einzugehen.“
Daß es nicht an Oestreich lag, wenn nicht die gesammte
deutsche Macht fest und einig zusammen stand gegen den emporwachsenden
russischen Coloß, haben wir früher gesehen. Wir haben
ferner bereits früher erörtert, wie der König als neue Erwerbung
für sich zunächst Sachsen bestimmte, mit dem Hinzufügen, daß
Sachsen erobert werden müsse in Böhmen und Mähren. Der
Grund liegt nahe: Oestreich schützte den Rechtszustand im Reiche.
Der König überblickt noch einmal das Ganze.
„Da das Land arm ist und keine Hülfsquellen hat: so ist es
nothwendig, daß der Souverän immer einen gefüllten Schatz habe,
um wenigstens einige Feldzüge auszuhalten. Deshalb muß er sparsam
sein und scharfe Ordnung halten. Wenn er das Beispiel der