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die Gebärmutter schmal und die Kindesteile sind eng an
der Gebärmutter fühlbar.
6. Sie ermittele, in welcher Richtung der kindliche
Rumpf liegt. Zu diesem Behufe drücke sie die Gebärmutter
in verschiedenen Richtungen mit den einander gegenüber
angelegten Händen zusammen. In dem Durchmesser
der Gebärmutter, welcher sich am wenigsten zusammendrücken
läßt, liegt der Rumpf der Frucht in seiner Längenausdehnung.
7. Sie suche nach, ob sie im Muttergrunde den
weichen runden Steiß und sodann den an diesen sich anschließenden
Rücken fühlen kann, sie fühle dann, an welcher
Stelle der Gebärmutter die kleinen Teile des Kindes, die
Füße und Hände zu finden sind. Dort wo sie diese kleinen
eckigen verschiebbaren Teile fühlt, liegt die Brust und der
Bauch des Kindes, an der entgegengesetzten Seite der gewölbte
Rücken.
8. Sie suche zu ermitteln, ob sie den im Beckeneingang
vorliegenden Teil, also in der Regel den Kopf,
äußerlich fühlen kann. Zu diesem Zwecke wendet sie sich
mit dem Rücken gegen das Gesicht der untersuchten Schwangeren
und drückt nun mit den Fingerspitzen der rechten und der
linken Hand über den queren Schambeinästen die Bauchdecken
gegen den Beckeneingang. In der Regel wird es dabei
gelingen, den beweglich stehenden Kindskopf mit der
einen Hand der anderen entgegenzudrücken. Fühlt die Hebamme
den Kindeskopf unten nicht, so hat sie ihn in gleicher
Weise mit den beiden Händen oben im Muttergrund aufzusuchen.
9. Sie horche nach dem Herzschlag des Kindes.
Derselbe wird dort, wo der Rücken liegt und zwar in der
Nähe des Kopfes, zu hören sein.