internationaler Freimaurerei ab. Die Deutsche Freimaurerei steht vielmehr streng auf nationaler
Basis und arbeitet auf religiöser Grundlage in Treue gegen Kaiser und Reich“ —
nicht etwa: arbeitet in Treue für Kaiser und Reich, wie der Deutsche meinen sollte — „unbekümmert
um alle politischen Machenschaften, in der Stille (I) unter Anwendung nicht unbedeutender
(I) Mittel an den menschenfreundlichen Aufgaben (1) weiter, denen sie sich von Anfang
an gewidmet hat.“
Der Profane und der uneingeweihte Johannesbr., die weder die Geheimsprache
der Hochgrade noch ihre politische Verschwörung kennen, lesen aus diesen Zeilen
nichts anderes, als die Rechtfertigung der Freimaurerei in Deutschland, zumal sie
das Wörtchen „gegen“ vor „Kaiser und Reich“ wohl überlesen.
Der wissende Historiker aber wird dieses Beispiel als „Dokument“ bewerten,
wenn er die Tatsache kennt, daß es nur „eine Freimaurerei gibt“ und die freimaurerische
Geheimsprache versteht. Er wird vorstehende Veröffentlichung, die wieder
das Plazet der Kriegszensur erlebte, richtig entziffern und wissen:
Leitende Hochgradbrüder erörtern den Plan zum Sturze des Deutschen Kaisers
in Madrid, der bald darnach in Paris feste Gestalt gewinnen soll. Die Beseitigung
des Kaisers, die 1880 beschlossen war, wird jetzt nächstliegende Aktion der gesamten
Freimaurerei zur Besiegung Deutschlands und zur Erreichung der jüdischen Ziele.
Die Freimaurerei in Deutschland erfährt, daß die Ausführung angeordnet ist
und leitende Kreise der Freimaurerei teilen mit, daß auch sie zu diesem Zwecke eine
Bewegung „gegen“ die Monarchie in dem Deutschen Volke „in der Stille“ hervorgerufen
haben. Sie bekunden, daß sie dies mit heiligem Eifer ausführen:
„Die Deutsche Freimaurerei steht auf nationaler Basis und arbeitet auf religiöser
Grundlage in Treue gegen Kaiser und Reich.“
Das heißt nach der Hochgrad-Geheimsprache: Die Freimaurerei in Deutschland
steht auf jüdisch-nationaler Basis, wie sich das gehört, und „arbeitet“ aus
freimaurerischer Glaubensüberzeugung treu den Weisungen ihrer Oberen gegen
den Deutschen Kaiser und das Deutsche Reich.
Zynisch heißt es noch in der freimaurerischen Kundgebung, daß „nicht unbedeutende
Mittel“ für die „menschenfreundliche Aufgabe“, den Sturz des Kaisers und
des Reiches, dem sich „die Freimaurerei von Anfang an gewidmet hat“, angewendet
werden.
So haben eingeweihte Freimaurer Deutschlands nochmals ihre „Weltbürgerpflicht“
ans Herz gelegt erhalten, ohne daß dazu belastende „Dokumente“ nötig
waren oder in die Loge belastende Befehle gegeben zu werden brauchten. Gleichzeitig
aber ist „harmlosen“ Freimaurern und den Profanen Oeutschlands die
Möglichkeit eines Kaisersturzes an die Wand gemalt. Die Freimaurerei in Deutschland
aber hat sich für die profane Welt unter dem Plazet der Kriegszensur weiß
gewaschen und neu vertarnt, zudem dem Jesuiten den Weg gezeigt.
Der Historiker kann aus diesem Beispiel sehr gut die Zusammenarbeit von
Freimaurern und Jesuiten mit den Reichsbehörden (Kriegspresseamt) feststellen.
Nun soll an dem gleichen Beispiel dem Historiker noch gezeigt werden, wie
sehr die Freimaurerei der Erde in diesem Falle in engster Zusammenarbeit stand:
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