A
und Maschinengewehrfeuer brachen den Angriss
und sügten dem Feinde blutige Verluste zu, der
an keiner Stelle an unsere K#ien heronkommen
konnte. Oesttich Courcy vervollständigte eine
russüsche Brigade ihren Erfolg, indem sie iä eines
betestigten. rles bemã zie und Gefangene
machte. Im Laufe der Unternehmungen in dieser
Gegend erbeuteten wir 24 schwere u. Feldgeschütze
und drei unbeschädigte 15.tm.-Geschütze,
deren jede mit loim Schuß versehen
war und die von unserer Artilierie gegen den
Feind vermendet wurden. In der Champagne
bezwangen wir vereinzelren Widerstand und nahmen
seindliche Stützpunkte. 20 Geschütze, darunter
acht schwere, und 500 neue Gefangene sielen
in unsere Gewalt. Die Zahl der verwundeten,
seit Beginn der Schlacht von uns zursickgeführten
Gefangenen übersteigt jetzt 17 000. Bisjent
schon die Beuteriffern vetwenden. in denen
her wurden 75 Gechüre gezählt. Es mill und
scheinen, als ob die Ftanzofen i in ihren Angaben
sich die Russen fruher so gerne gefielen.
Der Kämpf zar See.
1 Die engliscre Schiifsraumnot.
VBerlin, 19. April. Das „Journal ef Commerce“
vom 7. April bringt Betrachtungen über
die trüben Aus'ichten der engl. Handeleschiff.
fahrt nach dem Kriege. Von 101# Schiffen, die
die engl. Regierung requirierte, seien 300
Frachtdämpser von den regelmäßigen Linien u.
Schiffahrtswegen. Die Herausziehung der
Schifse aus diesen Verbindungen, die mit britischem
Unterneimungegein ausgebaut worden
sind, bedeute eine Storung, die einer Zernörung
eines großen Teiles des hierin ĩeigeieglen Ka
pitals gleichtomme. Die Schiffahrt nach Indien
und nach em fernen E#en werde durch die Eingriffse
des Schissahrtedillators aufs schwerste gefährdet.
Für den Augenbli ich aboer, ĩo schreibt
das Mlall, musen die Bedbrinise unierer Lan
des jedem anderen Umnand verangelen. Un
sere versughare onnage vermindert sich rapid
fron Tag zu Tag, und die öringlichen Bedürf.
nisse sowahl des Militärs mie der Jioilbenölkerung
für Kriegsmaterial und Rabrungemittel
gestatten nicht, das man erst noch lange darüber
disluliert. wenn man die Schsse aus lan
gen Reisen herantieht und iie für dis atlanliscke
Fabrt oder andere, näher gelegene Lanurelszweige
verwendet. Es in bemerkensweri, daß
hier in einem Fachblalt des engl. Schifsahrtsgewerbes
offen die lägliche rapide Verminderung
der Tonnage ingegeben wird. Angesichts dieser
allen eingeweihten englischen Kreifen belannten
Tatsacken wird vie englische Regierung wohl
nickt mehr lange ihr Schenargument von den
vielen einlautenden Fahrzeugen aufrechterhalten
können. - «
In den Rolenlen.
Die Martern der Kolonialdeutschen.
WiIl. Berlin, 19. April. Eine vom Reickhskolonialamt
herausgegebene Denlichrift über die
Kol-nialdeulichen aus Kamerun und Togo in
franzossscher Gesfangenschaft in soeben Slchenen
und bei E. . Mitlier u. Sohn um 2 Mark erhältlich.
Die Tent schrist wird und darf nie vergessen
werden: sie in ein emiges Denlmal fran-EP
sischer Schande. vs in eine namenlose Qual,
auch nur die Berichte zu leien über die himmel:
soereienden. heflialischen Grauzamkeiten. die von
Leuten, wie dem Feldmedel (Adfjutant) Venerc,
den Sergeanten Caftelli und Ve gnano. dein
Korp#ral Gianzelli u. a. unter Zulaisung, ja
zum Teil unter den Augen der höheren Vorgesetzten
und ver franz. Aerne an den wehrlosen
Wefangenen Monate bindurch verübt worden
sind. Dai dies: um e 3# Teil ror den Augen
Die zweite Fras.
Noman von Anna Seyffert-Klinger.
29 (Sechruc verboten.)
„Die Untersuchung wird uns ja über den
Verbleib der Gelder Aufktlärung bringen, sagte
er relerviert. „Ihre Entrüfturg ist begreiflich,
gnädige Frau, aber Sie gehen doch wohl zu
weit, eine junge Dame, die ohnchin vom Unglück
schwer genug getroffen wurde, zu verdachtigen
„Sie verteidigen das Mädchen, weil Sie
sich durch den Schein täuschen ließen, Mylord;
mich aber hat ihr rankesuchtiger Sinn schwer
geschädigt. Und mich trist Pegolds Tod härter
als jeden anderen, denn ich bin seine zweite
Frau. Seine Tochter aber gab nicht zu, daß
n die mir zukommende Stelle einnehmen
durfte. Sie wollte Alleinherrscherin im Hause
ibres Vaters sein und ist es geblieben bis zu
seinem letzten Atemzuge. Ich wurde mit einer
Monaterente abgesunden, mußte im Holel leben
und durste nur heimlicherweise als Fremde dieses
Haus betreten. Peyold war ein Schwächling
leiner Tochter gegenüber, und sie nützte ihre
Macht aus, ich habe Beifpiele dafür.“
Edgar brachte kein Wort über die Lippen.
Wenn diese Frau die Wahrheit sprach, dann
hatte er sich doch wohl durch elne Heuchlerin
täuschen lassen? Doch warum, wenn sie eine
Spekulantin war, wies sie seinen Antrag zurück?
ette sie es nur auf sein Geld — und
Liebte einen anderen, it welchen le die erbeutete
Summe zu teilen dachte
Diese Gedanfen “irnmnl dem Tord plötich
Hurch den Sinn und erreaten Zorn un
Koseeer Nir####
schwarzer Soldaten geschah, stempelt oiese
Schandtaten zugkeich zu einem sieth
HDemat an der Rasse, der sichh ör
und gewiß an seinen verbrecherischen U
nt rächen und Bestrafen wird. Auch- —
hat an diesen unter dem Bruch des VWöllerr
und feierlicher Versprechen rerübten Barbareien
vollen Anteil. gionezwel Folterungen mit
der Daumensckraube sind in der Demschrift auch
durch Zeichnungen reranschaulicht.
der deu# ml Ameri#.
Die Wehrpflicht in Amerika.
Washington, 19. April. Der amerikaniscke
Senat hat einstimmig einen Gesetzentwurf
angenommen, der den alliierten Staaten gestattet.
ihre sich in den Mreinigten Staaten aufhaltenden
Staatsangehörigen für den Dienst in
ihre eigenen Armeen und in miilitärische Listen
aufzunehmen. Der Senatsaurschuß nahm das
FHreresgesetz mit Einschluß der Aushebung an.
Der Ausschuf des Repräsentantenhauses änderte
das Gesen dahin ab, daß zuerst versucht weroen
soll, eine neue Armee in Form eines Freiwilligenheeres
zu bilden. Wilson begab sich daraufbin
in das Kapitol und erilärte. ein Kompro-=mif.
sei nicht möglich, da die militärischen Sacrersandigen
erilärten, daß die Auohebung mit
Auswahl das einzige worlfame Mittel bilde, um
eine slarke Armee auszuitellen.
Ole Türkel im Wellkrieg.
Ander Sinai-Front.
Konstlantinepel, 19. April. An der Ti—
nai Front war die Gefechlstãtigleit lebhasier.
Ein neuer englischer Angriff schein! üch vormbereiten.
#11
Neuorkenkierung in der kuneren
eichspolln.
Tesuitengesetz und Sprachen= Paragraphaufgehoben.
Rerlin, 10. April. Der Bundesrat ist in
feiner Sitzung vom 19. April dem Beschlusse des
Reickatuges . das Gesen betr. den Orden der Gesellschaft
Zesu vom 3. Juli 1872 aufzuheben,
beigetreten.
In der gleichen Sitzung hat der Vundesrat
dem Veschluf, des Reichstages, den § 12 des
Rcicksrereinsgesetzes (Sprachenparagraph) zu
beieitigen, seine utimmnng erteilt.
:k
Mit diesem B eschlul- ist also das Jesuitengesenl
gefallen. Ein Teil des Gesetzes wurde früher
schon über Bord geworfen, jetzt ist auch ver Rest
hes aus dem Anfang der siebziger Jahre des
rorigen Jahrhunderto stammenden Kulturlamyigeiches
beseitiat.
Bei der Zullimmung des Bundesrats zum
Reichtagsbeschiuß handelt es sich um den zunackst
rom Jenttum geiteliten Initiativantrag,
der rom Reichstag ax 19. Februar 1913 angenommen
weorden iit. Der Antrag lautete: „S 1.
Das Gesch betr. den Obben# der Geseilchaft Jefu.
rom 4. Juli wiro aufgeheben. Die zur Ausjührung
und Sic erstellung des Vollenges der in
§ 1 des genaunten Gesetzes erlaĩ:enen Anordnungen
rerlieren ihre Gültigkeit. § 3. Das gegen-#ärtige
Gescn tritt mit dem Tage seiner Verkündung
in Kraft.“ -
Dieser Reichstagsantrag, der vom Zentrum
nebn Elfässern und Polen, den Szzialdemokraten,
den Dänen und einer Ueinen fortschrittlichen
Minmderheit angenommen wurde, hat der Bun-H#Empörung
in ihm. Die Vorstellung, daß Irmgard
ihn absichtiich getäuscht, raubte ihm alle
Ueberlegung.
An seinem verfinsterten Aussehen erkannte
Julie bald, daß ihre Gebälsigen. Wnschuldigungen
endlich jeine Zweifel erregt
Sie seufzte und holte bdon Taouschein hervor,
den sie Moory überreichte. „Bltte, lesen
Sie, Mylord, damit Sie iennen. wo Lüge
und Heuchelei zu suchen
Edgar nahm luchen kd. das Dokument
entgegen. Aber es bereitete ihm plötzlich Genugtuung,
die Gewißheit zu erlangen, daß rmW
gard seiner nicht würdig sei, daß er ein Re
beises. sie zu verachten und möglicherwelse “
tro
Es hatte seinen Stolz doch gar zu tief verlett,
daß sie die ihr widerfahrene Ehre, seine
Welbung zurückgewiesen; und dos „Verlangen,
Jrmgard zu demütigen, erwachte ihm.
Julie hatte sich erhoben, sie —9 bittend
die schöne, weiße Hand auf seinen Arm. „Ich
befinde mich in einer überaus fatalen Lage und
freue mich, Ihres Schutzes sicher sein zu dürken.
Nicht wahr, Sie begleiten mich nach dem nächsien
Polizeiamt:“
„Ich wollte soeben gleichfalls dorthin,
gnädige Frau, gehen wir also zusammen. Die
Banlbeamten scheinen — zu haben, daß
ich hier auf mein Depot w
och in diesem e kamen seste
Schritte rasch näher, und 9 darauf betrat
Erzner, von Howald gesolgt, 0% Zimmer. Beide
sahen r.t raus ie der Tod
„J leider davon in Kenninis
leten, Volok. "ö6 Ihr Depot sich bis zur
Sunde nicht vorgesunden bat, 2 sagte der Buch-
desrat bis jetzt liegen gelassen. Das
60rh war indessen nur socheein Rumpfssetz, da
i 2 tst 8 8 1904 hoben
. die
2 * BB —
eingetreten war. D 54n W 2 Ku * „Di
Angehörigen des Ordens der Gcseslschaft Jesn
oder ihm verwandter Orden oder ordegähmichen
Kongregationen lönnen, wem sie Ausländer
sind, aus dem Bundesgebiet ausgewiesen,
wenn sie Inländer sind. ein Aufenthalt in bestimmten
Vezirien oder Orten versagt oder angewiesen
werden.“
Jept handelt es sich im wesentlichen nur noch
um den § 1 des Gesetzes. Dieser bestimmte:
„Der Orden der Gesellschaft Jefu und die ihm
verwandten Orden und ordensähnlichen Konaregationen
sind vem Gebiete des Deutsichen
Reiches ausgescklessen. Die Srigtung von Nie-Srlaisungen
ist ihnen unnensa- Dieser
ragraph ist jetzt auch au , und die Je-Juiten
önnen wieder nach —
ven. Der Welttrieg hat vielen anderen
auch mit einem alten bäs, lichen Ausnahmegesel
aufgeräumt.
Die „M. N. N.“ meinen zum Beschluß des
Bundesrates: „Damit ist ein alter Streitgegenstand
dem parteipolttischen Kamof entzegen. Wo
in eimelnen Bundesstaaten noch eigene ältere
Gesetze, die dem Jesuitenorden Beschränkungen
aufjerlegten oder seine Niederlastungen und seine
ätigleit verboten, wie in ayern sortbestete
werden auch dicse bald fallen müsen.“
falls werden aber auch nauls andere *
lungen, wie sie 1. B. gegen die männlichen kath.
Orden in Würnemberg, Baden usw. oder gegen
bie Katholiken überhaupt in Thüringen, Sachsen,
Mecklenburg usw. besiehen, sallen müssen. Für
alle Aus enahmebestimmungen iit nach dem groß
Welttrien in Deutschland lein Platz mehr.
:
Was- die AUufle bung ver Sprachenparagraphen
im Vereinsgesetz betriffst, so zeigt sich die
Reichsregierung damit vor ollem den Polen ge-Lenuber
entgegenkommend. Der Sprachenpara-Hraph
bestimmte in der Hauptsache: Die Verhandlungen
in ösfentlichen Versammlungen sind
in denl#sder Sprache zu führen. Die Aushebung
dieser Vorschrist ist wiederhelt von den Polen
gefordert worden, bis der Reichslag dem Antrag
beitrat, den jelzt auch der Bundesrat gutgebeif.
en hat. Ein weiteres Zugeständnis an die
Polen bringt eine Anordnung des Regierungspräsidenten
von Bromberg, das, mit Beginn oes
neuen Schuljahres der Religionsunterricht auch
in polnischer Sprache erteilt werden darf. Ferner
heis.t es. das auch das polnische Enteignungsgeset
in Preußen auseboben oder ccandert
werden soll.
Polilische Kundichem.
Die Wiener Krise.
Der Voltzugsausschuf, der deutschen Parteien
faßte zur Kabinetio= und Parlaments-Krise verschiedene
Beschlüsse. Bezüglich der Haltung des
Ministerpräsidenten Grafen Clam.Martinie wur.
de erklärt, das man erwartet hätte, er würde
aus der Unmöglichkeit, seine den Deutschen gegebene
Zusage einzulösen, sofort die Folgen zehen.
Ferner wurde beim Kaiser um eine A
bienz nachgesucht, um dem Monarchen die Wünsch-
des deutscken Vollkes vorzutragen. Dieie Audienz
fand am Donnerstagabend stati. Mit der
Anspracke an den Kaiser wurde Bürgermeister
Dr. MWeiskirchner betraut. Man erwartet, daß
der Verlauf dieser Audienz die Beilegung der
Ministeririse in dem Sinn zur Folge haben wird,
das, das Rücktrittsangebot der Heiden Minister
Dr. Urban und Dr. Baernrelkher nicht angerne
In verhaltenem Ton- awir bitten Sie,
sernerhin bis zur Klärung der Sachlage noch
ein wenig Geduld üben zu wolle n
undderLord lauschte Illrlleh
einen Bu des dekinleerstänonnssen le teter hatte
immer noch h gen oft. daß es Anzaben
sich als 2 übertrleben erwellen sollten.
un er einsehen nube daß ma binn um e in
Eigentum beiroc. begann es in 1#
„Ich melde den Betrug A## *
der Kriminolpollzei,“ rief er zornbebend, „HSie,
meine Herren, werden Über den Verbleid des
Deldes sicher orientiert sein, und ich werde
Sorge tragen. daß auch die Hehler ihrer Strafe
nicht entgehen
„Wir ha#- 1 eine Untersuchung ulcht zu
fürchten.“ sante Howald mit einer edlen Ruhe,
Saber Fraule #n Pegolds wegen möchte ich Sie
herzlich billen, von einer ei Diltend
nehmen zu wollen. Frchulel erd w
ohnehin schwer genug du den Tod rd
Vaters getroffen. e haben ja mit der jungen
Dame so viel 22## fröhliche Stunden verlebt,
daß schon die Erinnerung daran genügen
wird, Sie emider zu stimmen.“
J r Lat, was lag dem Lord an den
astts Mark, sie kamen für ihn nicht
in
während Howald, einem Wink Erznero folgend,
sich mit diesem zu kurzer Veratung zurückzog,
logte sie flünrernd zu or#n:
ossentlich 16 es Ihnen bekonnt, Mylord,
daß Herr Howald su epolbe. Tochtet durrh's
Beuer geben würde. Diese Sympathie zwischen
zwei gleichen Seelen besiel#t schon seit Jahr und
Tag. Es war sogar geplant, den Buchhalter
über Julie bemerkie sein Zögern, und D
Samistag, 21. Jor:
nommen werden wird. an
dah; die Antwort al « aii
ihn e A S — #
1
arteien
auf
# Erlassung I ermichen.
Kuch im 3— hat sich die Reise ärjt.
Et besteht darauf, daß der Ms der We###cung.
rereinbarte br über die Sonderssellunn
Galiziens noch vor Eröffnung des Reichsrates
im Verordnungswege ut Geltung gelangt,
widrigenfalls der Polenllub in Opposision zur
Regierung übergehen würde. .
WW
Stuttgart, 19. April. Der neun Jahre
alte Schlet Agtl Klein von Wangen iit ermor
bet porhen Freitag, abends zwiscken 7 uno
Fue fanden Kinder den zerstülelten Leichnam
— den 4rr [* den der Kuabe mit sit.
führte, halb mit Erde bedeckt, auf dem Eisen.
bahnbaugelände lei der Ueberführung an der N.
sensteinstrate in Stuttgart. Bis die olizei von
den Kindern benachrichtigt war, war die Leich'
verschwunden. Nach Lage der Sacher it an. neh
men, daß die Tat am Abend des 1 2. Aprik ie in
der Nähe von Wangen rerübt und der Leict
nam von dert auf dem Kinderleiterwagen nach
dem Eisenbahnbaugelände verbracht wurde. Für
Miteilungen, die zur Ermittlung des Tüiere
837, ist eine Saohnung w von 500 Mark aus
v 19. April, Der Deutschnationale
K andlungsgehilfenverband Hamburg, zeichneifür
sich und seine Wohlsahrtseinrichlungen auf
die 6. deutsche Kriegeanleihe 52000 Marl.
Insgesamt hat der Verband 2848007 Mark
Kriegsamleihe gezeichnet.
Wien, 19. April. In allen Kirchen Wien
sfanden am Sonntag unter großer Beteiligung
der Andäckuigen Friedensandachten stan. Im
Dom va#n St. Stephan vereinigten sich der Kei
ser und die Kaiserin, die Spitzen des Militär
und der Ziovilbehörden, zahlreiche Vereine u.
Kongregatienen zu einem feierlichen Gebele, um
ron der Vorsehung den Weltfrieden zu erbit
len und das Gelöbnis abzulegen, eine Friedem..
lirche in Wien zu errichten, welche der allerfelig
slen Jungerau, als der Kominin des Friedens,
geweiht sein wird.
Prag, 19. April. In der Skreibstube des
Korpskommandos auf dem Stephansplatz is:
mährend der Osterfeiertage die eiserne Kasie
erbrochen und daraus über 30 000 Kr., die
(Gehälter der im Kommandogebäude besckäftig
ten Offiniere, gestohlen worden. Die Suchke nach
dem Dieb mit einem Volheeihung blieb eriala
los. ·
Bern, 19. * Die atoke Schokolade F#
brik von Orleaus ist total abgobramt. 200 0°%0
Zentner Zucker wurden vernichtet. Diesen In!
ker wird Frankreich schmerzlich vermissen.
bos= und Versonaisschrichlen.
München. 19. April. Der Kommandierende
General des stellv. Generallommandos des 1.
Armeekorpê, Luitpold Frhr. von und zu per
Taun-Rathsamhausen, begeht heute die Feirt
leines 70. Geburistages. Er wurde aus diesem
Anaß mit verschiedenen Ehrungen bedacht. Der
König sprach schon am Vorabend dem Jubilar
seine Gluckwünsche aus und bereichte ihm einen
Bhimenstrauh.
zn Prokuristen zu erhbe Nun, Peb
at den jungen Leuten de- Eesalen züurmt Zur
rechten Zeit zu sterben, und Irnigard ein Ner
mögen zur Seite geschafft, mit dem b#an lich
eine gute ristenz erüinden kann. Und in
London werden ja täglich solche Eben geichlossen,
die, 44 in Deutschland verbicten.“
vory biß die Zähne zsammen. ecr glaubte
oor orddih die 20 ersticken zu müssen. Der
Bedanke, daß er der Rivale uurn. Buchhalter-Fozsen,
als er um Irmgard warb, eines kleinen
heamten, war ihm unerträglich.
Howald kam zurück. „Wir werden 2
und Nacht arbeiten. Mölord, um so rasch ##
möglich Klarheit über das „Soll und cbene
zu erlangen,“ sagte er, und feste Zuversicht
leuchtete aus seinen schönen, klugen #ugen.
„Cs ist auch meine, vollste Ueberzeugung,. dass
Uhr Depot vorhanden und in wenigen Tagen
lur Stelle sein wird. Petolo hat dem Gelde
wohl in letzter Stunde einen undelsn Plat#
arnsbe adie betresfenden Auszolchnungen
4 sa rhanden fein. Het etzolds
* 52% es nich E# assen, semand
1 mur um die kleluste me zu benach
en.“
Auf hochtrabende Worte scheint man sich
ler — zu verstehen, an tarrelle ge ·
chäftliche — “ er Lord. e
— ee El nen de L e
au, wir werben an anderer
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Steinte geleend rriheen —m Mimn Wagen or ·
aitet uns vor
Alfreds Tia sock#r We der Engiänder
Anzeige erstatteite, dann wa gKomfiues, der
* lat FWbelr al#al und damit
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