thumbs : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

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und  —  —-—


Dernsprechert  Berlag  unb  Nedattion  r.  721  Inseraten-Abtellung  Nr.  286.

nochmtgs  4  Uhr  (urtt  Ausnahme  der  Conm- 



 

 

 

osenheimer  Anzeiger

 

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!  ktetn- 



.  Refllamen
vooier  A.-G.,  Nosenheim,  München.  Nürnberg,  Berlun  ufm.
Schluß  der  Unzeigen-Unnahme  1  Uhr  mitings.

und  Bellagen  durch  die  Annoncen-Expediton  Hanjen- 



 

 

Nosenheimer  Tagblakt

Amtlliches  Publikasions-Organ.

 

Nummer  1

Mittwoch.  3.  Jammar  1917

——

Benchleriste  Ablehnung  des  Friedensangebotes  burch  den  Vierverband.

Die  Russen  in  der  Großen  Walachei  erneut  geworfen  nad  in  den  Brückenkopf  von  Braila  zurückgedrängt.

Die  Schedsisse.

WTB.  Großes
21,  Dezember  1916.

Westlicher  Kriegsschaupla.
Front  des  General-Feldmarschalls
Kronprinzen  Rupprecht  v.  Bayern.

Der  Artillerlekampf  wur  zeitweilig  südlich  des
La  Bassée-Kanals,  beiderseits  der  Somme  und
nerdwestlich  von  Reims,  heftig.  Aus  dem  Sedufer
  der  Ancre  brachte  unser  Ferufeuer  mel,
rereMunitionslager  zur  Entzündung.

Ses#uceschanplan.
nlndeat  es  Feneeekarscerls
  Kriszen  8%  #H  K  Bayern.

Südlich  von  Jakobstadt  wahm  vie  Artillerielätigkeit
  zu.

Hauptauartier,  den

kont  les  Geseralsberste
n  l  Boleph.

Im  Grenzgebirge  zur  Moldau  nabanen  die
Kämpfe  für  uns  gunstigen  Verlauf.  Deutsche
Truppen  entrissen  nördlich  des  UToles  dem
Russen  die  Höhe  Solymtar  und  hielten  sie  gedjen
  starke  Gegenstöhe;  1  Offizler,  und  80  Mam
wurden  gefangen  genommen.  Belderseits  des
Oitoztales  wurden  von  deutschen  und  österr.=ung.
  Regimentern  rumänisch-russische  Stellun.
gen,  im  Putratal  Tulnici  in  harlem  Häuserkampf
  genommen.  Bei  NTereiu  im  Zadalatal
lind  unsere  Truppen  im  Vordringen.

eres####des  Genetul-MNe!d--5
  esSn  h

Die  Truppen  der  Generalleulnants  von  Morgen
  und  Kühne  fanden  nördlich  und  ditlich
von  Rimnlc#l  -Sarat  starken  Widerstand,  besonders
  am  Rande  des  Gebirges.  Ferschem  An-Sriff
  gelang  es,  in  die  feindliche  Stellung  einzubrechen
  und  in  ihr  starke  Gerenangriffe  zurück##wessen.
  Auch  zwischen  den  Numniul-Sarat-1nd
  Buzaul  -  Niederungen  wurbe  unter  heftigen
Kämpfen  Gelände  gewonnen.  Die  Donau-Armee
  nähert  sich  sechtend  der  stark  befeftigten
Linie  Gurguti-Ciucea  (westlich  und  südwestlich
von  Braila).

In  der  Dobrudscha  —  bulear#sche
Truppen  Fortschritte  geg  .zz

Mazedonische  Front.
An  der  Struma  erfolgreiche  Unternehmungen
  bulgarsscher  und  vo#smanischer  Patrouillen.
Der  erste  General##artiermeister:
Ludendorff.
n  ·  6  nQ  "  "
WB.  Grobes  Sa##taortiet,  ben
Inwu1917.  1
Westricher  Kriegusc##platz-Keine
  besonderen  Ereignisse.

Weitere  Einengung  der  Russen  bei  Mazin  in  der  Dobrudscha.

 

 

 

 

    
    

 

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Oestlicher  Kriegsschauplatz.

Kront  des  Generalfeldmarss#a#llts

Krinzen  Leopold  von  Bayern.

Sodlich  von  Riga  und  dei  Smorgon  wurden
  starke  russische  Jogdsommandos  abgewiesen.
  Auf  dem  Nordufer  des  Pripjet  vei  Pinsk
stürmten  deutsche  Reiter  im  Fußgesfecht  zwei
Stüt#punkte  der  Russen  und  vrachten  1  Offiziet
  und  35  Mann  gefangen  ein.

Sestesiront  des  cener  aer
rüherzogs  Josepp.

Deutschen  Jägern  n  in  den  Waldkarrathen
  die  Sprengung  eines  feindlichen  Blockhauses
  mit  Besatzung.  Zwischen  Uz  und  Putna-Tal
  nahmen  deutsche  und  öiterr.  ung.  Bataillone
  mehrere  Höhenstellungen  im  Sturm
und  wiesen  heftige  Gegenangriffe  der  Rumänen
und  Russen  zuruck.  Herestrau  und  Unguroni  im
Zadala-Tal  find  genommen.
Heeresgruppe  des  General-  Fekdmarschalls

  v.  Madenlen.

Im  Nordteil  der  Grohen  Walachei  ilt  der
Russe  erneut  geworfen.  Die  9.  Armee  hat  den
Feind  in  Stellungen  hasbwegs  Rimnicul.  So  ·

rat  und  Focsani,  die  Donau-Armer  in  den
von  Brcila  zirudgedrngi.

In  der  Dobrudscha  engten  die  Erfolge  deulscher
  und  bulgarischer  Truppen  dir  ruflsische
Grülchenseopostellung  östlich  von  Mon  be
luch  ein,  5  wurden  dort  □—

gene  genarcht,  4  Gchae  und  3  se-Im

  Mündungsgebiet  der  Doanau  machte  die

 

bulgarische  Flußsicherung  etwa  30  Aussen  nieder,

 

die  den  St.  Georg-Arm  in  Kähnen  überschritten
  hatten.
Mazedonische  Front.
Nichts  Wesentliches.
·  ·  r

WTB.  Grohes  Bauptquarttler,
2.  Januar,  vormittags.  Amtlich.
wWestlicher  Kriegsschauplat.
Front  des  Straoa-  Albrecht
n  Württemberg.

In  BDpern.Bogen  rcotaner  Artilleriekampf.
Englische  Handgranatenangrisse  wurden  abgewiesen.


Frontdeutscher  Kronprinz.

In  der  Champagne,  um  Argonnenwald  und
auf  dem  Ostufer  der  Maas  drangen  Stoßtrupps
uno  Patrouillen  in  feindliche  Gräben  und  kehrte
  mmit  Gefangenen  und  Beuteflücken  befehlegemäß
  zurück.  Ein  englisches  Großflugzeug  fiel  in
unsere  Hand.

Oestlicher  Kriegsschauplach.
Front  des  Veneralfeldnarschalls

Prinzen  Leopold  von  Bayern
Unternahmungen  tussischer  Jngdtommondo
sudlich  non  Riga  und  südwesliich)  von  Dünaburg
und  westlich  von  Stanisiau  bueben  ohne  Erfolg.

eereskront  des  Generalober
?  ꝛ  Er  344  n  r
des  Trotoful-Tnies  gelangen  die  wel

den

unstrittenen  höhen  des  Moni:  Fallucann  durch
#üschen  Ansturm  in  deutschen  Besitz.  Längs  der

aus  dem  Bereczker  Gebirge  zum  Sereth  föhren.

den  Täter  warfen  Angrisfe  den  Feind  weiter

Ziud.  Unsere  Truppen  erstürmten  beiderseils

 

des  Oytos-Tales  mehrere  Höhensteilungen.  Soveja

  im  Susita-Tal  ist  genommen.  Russisch-rumänische

  Vorstöße  wurden  zuruckgescklagen,  300

Gefangene  eingebracht.

Heeresgruppe  des  Ge#erl=  Kekdmarschalks
  v.  Mackensen.

Die  9.  Armeee  zwang  den  Rusien.  in  scharfem
Nachdrängen  seine  Nachhuten  merfend,  zu  weilerem
  Rückzug.  Von  Wesien  und  Süden  näbern
sich  deutsche  und  österreichungaruche  Truppen
den  Brückenkopfstellungen  bei  Joksani  und  Fun.
deni.  Ueber  1300  Gefangene  und  viel  Krieg:-material
  blieben  in  den  Händen  der  unermüdlichen
Verfolger.  Zwischen  Buzau  und  Donau  hält  dei
Gegner  seinen  Brückenkopf.  Oestlich  von  Braila,
in  der  Dobrudscha  nahmen  deutiche  und  bulgarische
  Truppen  zäh  verteidigte  Stellungen  des
Russen  und  warf  ihn  auf  Mazin  zurück.  Bei  diesen
  Angriffen  zeichnete  sich  das  v###mersche  Res.=Ins.-Reg.
  Nr.  9  aus.

Mazedonische  Front.

Keine  besonderen  Ereignisse.

Der  erste  Generalquartiermesste#r#:
Ludendorff.

 

Das  Itledensangebol
Die  Autwort  des  Vierv  rbandes.
(Meldung  der  „Agente  Hadas“,)

Die  Antwort  der  Alliierten  aui  die  Note  der
feindlichen  Mächte  beir.  den  Vorschlag  auf  Eröffnung
  der  Friedensverhandlungen  ist  dem
Botschafter  der  Vereinigten  Staaten  durch  Ministerpräsident
  Briand  im  Namen  der  allüerten
Regierungen  von  Be  glen,  Frankreitz,  Groöbeitannien.
  Italien,  Japan,  Montenegro,  Portugal,
  Rumänien,  Rußland  und  Serbim  übergeben
  worden,  vereinigt  zur  Verteidicung  der
Freiheit  der  Völker  und  treu  der  eingegangenen
  Verpflichtung,  nicht  vereinzelt  die  Waffen
niederzulegen.  Sie  haben  beschlossen,  Lemeinlam
auf  die  angeblichen  Friedensvorschläge  zu  antworten,
  die  ihnen  seitens  der  feindlichen  Negietungen
  durch  Uermitllung  der  Vereinigten
Staaten,  Spaniens,  der  Schweiz  und  der  Niederlande
  übergeben  worden  sind.

Vor  jeder  Anine:

hallen  sich  die  alliierten  Mächte  für  verpklichtet,
gegen  die  beiden  wesentlichen  Behauptungen
der  Note  der  fseindlichen  Staaten  Emsoruch  zu
erheben,  melche  auf  die  Allülrten  die  Verontwortung
  für  den  Krieg  abwäszen  wollen  und
die  den  Sieg  der  Zentralmächte  verkünden.  Die
Alliierten  können  diese  doppelt  unrichtige  Behauptung
  nicht  zulassen,  die  geeignet  ist,  jeden
Verhandlungsversuch  zur  Unfruchtborteit  zu
verurteilen.  Die  alliierten  Rationen  ertragen
seit  30  Monaten  einen  Krieg,  zu  delsen  Vermeidung
  sie  alles  getan  haben.  Sie  ⅜  oben.
durch  Taten  ihre  Anhänglichkeit  an  oen  Frieden
  wiesen.  Diese  Jlnhänsche.  ist  jetzt
ebenso  fesft  wie  im  Jahre  1914.  Nachdem
Deutschland  seine  Verpflichtungen  verletz

lann  der  von  ihm  gebrochene  Frieoe  nicht  an
sein  Wort  gegründet  werden.  Eine  Anregung
ohne  B.  d  nqungen  fer  E  ömnnn  ul  der  Verhandlungen
  ist  kein  Friedenaang;  bot.  Dieser  angebliche
  Vorschiag,  der  jeden  gieifaaren  Inhaltes