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mit unsrer pflichtmäßigen Aeutralität zu entschul—
digen wissen.
Das zweite größere Übel: Es könnte nun
doch der Heldenbruder — ich glaube nicht daran; aber
als Möglichkeit muß es gesetzt werden — er könnte
trotz seiner Riesenstärke ermatten und den vereinigten
Gegnern erliegen. Was dann? Deutschland zusammengeschlagen
und von der entfesselten Wut der
Feinde verwüstet wie im Dreißigjährigen Krieg und
schrecklicher als damals! Und wir standen dabei, als
der Bruder erschlagen wurde. Ich fürchte, daß in
diesem Fall der zugeknöpfte Mantel unfrer pflichtmäßigen
Aeutralität uns nicht mehr recht warm
halten würde. Und ich persönlich möchte in diesem
Falle nicht mehr leben.
Aber nun das dritte ganz und gar fürchterliche
Ubel: Wie, wenn es der Entente-Diplomatie,
ihrer Gewalt und List, gelänge, uns mit zur Aktion
zu bringen, und zwar gegen Deutschland?
Daß sie darauf hinarbeitet, darüber besteht für die
Sehenden gar kein Zweifel. England läßt mit rücksichtsloser
Entschlossenheit alle Minen springen: es
sollen wenn möglich alle neutralen Bölker gegen
Deutschland und seine Bundesgenossen mobil gemacht
werden. Daß es seinerzeit ein Minister also
ausgeplaudert, ist dabei ganz nebensächlich. Kräftiger
sprechen die Taten: Man hat das Mögliche und
das Unmögliche getan, die Vereinigten Staaten
zu einer Kriegserklärung an Deutschland zu veranlassen;
bis hieher ohne Erfolg. Man hat Griechenland
auf jede Weise versucht, gequält, gepreßt; ein
Mann auf dem Königstron und einige andere, die
den Namen Männer verdienen, widerstehen immer