Full text: Psychologie der Massen.

Inhaltsverzeichnis. 
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Seite 
sationen. — Schwierigkeit ihrer Ausrottung. — Inwiefern die In- 
toleranz bei den Völkern eine Tugend bedeutet. — Die philo- 
sophische Absurdität einer Gesamtüberzeugung schadet ihrer 
Ausbreitung nicht. — § 2. Die wechselnden Anschauungen 
der Massen. — Äußerste Wandelbarkeit der nicht aus allge- 
meinen Überzeugungen entsprießenden Anschauungen. — Schein- 
bare Wandlungen der Ideen und Überzeugungen innerhalb kaum 
eines Jahrhunderts. — Grenzen dieser Wandlungen. — Elemente, 
auf welche die Variation sich erstreckt. — Das gegenwärtige 
Schwinden der allgemeinen Überzeugungen und die allseitige Ver- 
breitung der Presse machen die Ansichten der Gegenwart immer 
wandelbarer. — Wie die Anschauungen der Massen betreffs der 
meisten Gegenstände zur Indifferenz neigen. — Unfähigkeit der 
Regierungen, wie früher die Anschauungen zu leiten. — Die Zer- 
bröcklung der Anschauungen verhindert deren Tyrannei. 
Drittes Buch. 
Klassifikation und Beschreibung der verschiedenen Arten von Massen. 
1. Kapitel. Klassifikation der Massen .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   112 
Allgemeine Einteilung der Massen. — Klassifikation derselben. — 
§ 1. Die heterogenen Massen. — Ihre Differenzierung. — 
Rasseneinfluß. — Die Massenseele ist in dem Grade schwächer, 
als die Rassenseele stärker ist. — Die Rassenseele stellt den Kul- 
turzustand, die Massenseele den Zustand der Barbarei dar. — § 2. 
Die homogenen Massen. — Einteilung. — Sekten, Kasten, 
Klassen. 
2. Kapitel. Die sogenannten kriminellen Massen .   .   .   .   .   115 
Die sogenannten kriminellen Massen. — Eine Masse kann nicht 
psychologisch, nur juridisch kriminell sein. — Völlige Unbewußt- 
heit der Massenhandlungen. — Beispiele. — Psychologie der 
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Septembermänner. — Ihre Urteile, ihre Empfindsamkeit, Grau- 
samkeit, Sittlichkeit. 
3. Kapitel. Die Geschworenen bei den Assisengerichten .   .   120 
Die Geschworenen der Assisengerichte. — Allgemeine Eigen- 
schaften der Geschworenen. — Die Statistik zeigt, daß ihre Ent- 
scheidungen von ihrer Zusammensetzung unabhängig sind. — 
Wie auf die Geschworenen Eindruck gemacht wird. — Geringe 
Wirkung der Logik. — Überredungsweisen berühmter Advokaten. 
— Natur der Verbrechen, welche die Geschworenen milde oder 
streng beurteilen. — Nutzen der Geschworeneninstitution und 
große Gefahr ihres Ersatzes durch Richter. 
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