Full text : Kriegsverordnungen für Drogisten

10  Essig

Formin.

 

Essig  darf.  mit  Saccharin  gesüßt  |  Fingerlinge  siehe  unter  „Gummiwerden,

  auch  braucht  diese  Süßung
durch  Saccharin  nicht
kenntlich  gemacht  zu  werden.

Essigäther  in  Füssern  oder  Kesselwagen
  ist,  wenn  seine  Verwendung
den  ‚Bestimmungen  der  Befreiungsordnung
  entspricht,  anf  Grund  «er
Verordnung  vom  4  Februar  1915
{R.G.Bl.  8.  57)  vom  Fingangszall
befreit.

Farben,  Lacke  und  Firnisse  zum
Anstreichen  dürfen  nach  der  Verordnung
  vom  14.  März  1916  (R.G.BL
vom  1.  März  1916,  5.  164)  nicht
mehr  wie  25  v.  H.  ihres  CGesamtgewichtes
  an  pflanzlichen  Ölen  enthalten.
  Farben,  Larke  und  Firnisse,
die  künstlerischen  Zwecken  «dienen,
werden  hiervon  jedoch  nicht  betroffen.
Farben  aus  Bleiweiß  und  Leinöl
dürfen  ferner  zum  Anstrich  von
Häusern.  Zäunen  und  Mauern  nach
der  V  ordnung  vom  14.  Oktober  1915
({R.G.Bl.  5.  671)  nicht  verwendet
werden.  Nuch  einer  weiteren  Verordnung
  vom  34  Juni  1916  dürfen
zur  Herstellung  von  Farben  weder
kior  noch  Eikonserven  benutzt  werden.
Die  Aus-  und  Durehtuhr  von  Farben
und  Farbwaren  ist  verboten.  (Siehe
auch  unter  „Anstreichen‘“,  „Firnisse“,
„Fußbodenöle‘‘.)

Fassonrunm.  Vie  am  1.  März  1916  in
Berlin  abgehaltene  Versanımlung  der
Spirituoseninteressenten  hat  den
Mindestverkaufspreis  für  das  Liter
Fassonrum  auf  2,50  M.  festgesetzt.

Feinseife  siehe  unter  „Seifen“,

Fernhaltung  unzuverlässigerPersonen

|

besonders  |

waren”,

Firnisse  zum  Anstreichen  dürfen  nach
der  Verördnung  vom,.14.  März  1916
(R.G.Bl.  vom  15.  März  1916,  5.  164)
nicht:  mehr  wie  25  v.  H.  ihres  Gesamtgewichtes
  an  pflanzlichen  Ölen  enthalten.
  Firmisse,  die  künstlerischen
Zwecken  dienen,  werden  hiervon
jedoch  nicht  betroffen.  Vom  Ausland
eingeführte  Firnisse  sind  laut  Verordnungen
  vom  4.  und  30.  März  an
«den  Kriegsausschuß  für  Öle  und  Fette,
Berlin,  abzuliefern.  (Siehe  auch  unter
„Anstreichen“,  „Farben“,  „Fußbodenöle'.)


Fischfutlermehlsiche  unter  „Kraftfuttermittel“‘.


 Fischtran  ist  durch  Verordnung  vom

vom  Handel  siehe  unter  „Unzuverlässigkeit
  im  Handel”.
Fette  siehe  „Öle  und  Fette“,  uch

unter  „‚Speisefette“.

Fichtenharz  siehe  unter  „Harz“,
Films  (belichtet  ader  unbelichtet)
(dürfen  durch  Verordnung  vom  12.  Februar

  1915  (R.Ü.Bl.  S  93)  weder
von  Frankreich,  nach  ven  Enrland,

|

noeh  von  den  Kelonten  dieser  Länder

in  Deutschland  eingeführt.  oder  durch
Deutschland  durchgeführt  werden.

 

8.  März  1915  (R.G.Bl.  S.  135),  wenn
er  vom  Auslande  eingeführt  wird,
vom  Einfuhrzell  befreit.

Fleischbrühveürjeldürien  im  Kleinverkauf
  nur  mit  genauer  äußerer
Kennzeichnung  (siehe  unter  „Kennzeichnung
  der  Waren“)  abgegeben
werden.

Fleischextralkt  kann  durch  Verordnungen
  vom  d.  August  1914  (R-G.Bl,
5.  338,  350  und  352)  zollfrei  vom
Ausland  ei  ingeführt  werden.

Fleischjuttermehl.  DerÜbernahmepreis
  beträgt  laut  Verordnung  vom
26.  März  1916  240  M.  für  1  Tonne
-1W0  ke.  (Siehe  auch  unter  „Kraftfuttermittel”.)


Fleischkuchen  siche  unter
fnttermittel”.

Fleischpepton  kann  durch  Verordnungen
  vom  4.  August:  1914  (RC.  Bl.
3.338,  250  und  352)  zellfrei  vom
Ausland  eingeführt  worden.

Formaldehydlösungen.  Auf  Grund
Kaiserl.  Verordnung  vom  31.  Juli
1914  „and  durch  De  'kanntmachung
vom  22.  Mai  1915  ist.  (die  Durehfuhr
und  Ausfuhr  verboten.

„Kraft-Formin.

  Auf  (rund  Kaiserl.  Verordnung
  von  31.  Juli  1914  und  durch
Bekanntmachung  vom  23,  Mai  1915
ist  die  Durchfuhr  und  Ausfuhr  verhoten.