Metadata : Rosenheimer Anzeiger. 62. Jahrngang (62)

Aummer  66

Mittwoch,  8.1  8.  März  7916

 

Frankrelchs  Ianere  Nöle.

Daß#  es  in  Frankreich  nicht  nmur  mit  dem  Menschenmaterial,
  sondern  auch  mit  den  wirtschaftlichen
  Erfordernissen  immer  mehr  bergab  geht,
nagen  selbst  die  französischen  Blätter  jetzt  nicht
mehr  zu  leugnen.  Es  ist  nur  ebenso  bezeichnend.
nie  erheiternd.  daß  man  auf  der  Suche  nach
einem  geeigneten  Sündenbock  durchaus  die  Bodes
  bein  Wickel  nimmt,  die  an  allem  Elend
sckuld  sind.  Sie  sollen  es  sein,  welche  französische
Waren  auf  dem  Ummege  über  die  Schwelz  an
sich  ziehen  und  dadurch  das  arme  Frankreich
auspowern.  Man  hat  deshalb  eine  wahre  Angst,
franzosische  Waren  auf  den  schweizerischen  Markt
zu  bringen,  damit  sie  nicht  von  dort  auf  dem
Austauschwege  nach  Deutschland  gelangen.

Im  Hinblick  darauf  lese  man  die  folgenden
Sähe  aus  dem  lepten  Bericht  der  französischen
Landelskammer  in  Genuf  vom  2.  Februar:
„Während  der  französische  Handel  in  der
*  weiz  verkümmert,  gehl  der  deutsche,  wie  vor
dem  Krieg.  vonstatten.  Insolge  dieser  Verhältnisse
  wird  der  deutsche  Kurs  wieder  steigen,  und
der  französische  in  immer  beunruhigenderer
Weise  sinken.  Die  Schaffung  deo  schweizerischen
Einfuhrtrumes  ist  vom  wirtschaftlichen,  wie  vom
rolilischen  Standpunkt  aus  ein  ungeheurer  Fehler.
  Wir  bitten,  diese  gegen  und  gewandte
Kriegsmaschine,  welche  unter  unsere  Handelsleute
  Tod  und  unter  unsere  Feinde  Reichtum
läl,  ohne  jeden  Zeitverlust  zu  sprengen,  da
jede  Verzögerung?  für  uns  eine  verlorene  Schlacht
i1.  Wir  *  #eln  allerdings  daran,  daß  die
wSchweij  den  Franzosen  diesen  Gesallen  erweisen
nerde.  Deiun  die  Schweiz  braucht  eben  deutsche
uee  Und  gerade  durch  den  Einfuhrtrust
it  sie  aus  den  eigenen  inneren  wirtschaftlichen
Kalamitäten  herausgelommen.

Miein  die  Franzosen  sind  nicht  nur  gegen  die
-„Boches“  misttrauisch,  sondern  auch  gegen  die
vbeenen  Ententefreunde,  die  Englander.  Belunuussch
  haten  die  Deutschen  durch  die  Erobekung
  Der  nordlichen  Departeme  nts  Frankreichs
gelegt.  diese  hat  sich  nach  dem  Süden  zurüdgezogen
  und  war  dort  in  verhällniomaßigem
Aufblühen.  Die  Engländer  drohen.  jetzt  diese
Industrie  zu  erdrosseln,  da  sie,  ein  neues  Ausfuhrverbot
  für  Wolle  erlassen  haben.  England,
durch  seine  Kolonien  das  uppigste  Wolland  der
Welt,  leidet  nämlich  selbst  unter  Wollknappbeit,
  da  die  riesigen  Wollmengen  wegen  der
Frachtraumnot,  der  ständigen  U.  Boots-Gefahr
und  der  lolossalen,  dadurch  steigenden  Frachtpreise
  aus  den  Kolonien  nicht  nach  England
verschifft  werden  können.  Damit  entschuldigen
es  die  Engländer,  daß  sie  an  Frankreich  keine
Wese  liefern.  Die  Franzosen  aber  wittern  dahin##er
  ganz  etwas  anderes.

Man  lese  den  folgenden  Stoßseuszer  des  „Malin“:
  „Falls  England  seine  Drohung  (Wollausfuhrverbot)
  ausführt  (sie  ist  inzwischen  ausgeführt.
  Anm.  d.  Red.),  müßte  der  #rößte  Teil
der  franzölsischen  Webereien  und  Spinnereien
vieder  geschlossen  werden,  was  nicht  nur  Tausende
  von  Leuten  drotlos  machen,  sondern  auch
eine  ungeheure  Preissteigerung  von  Wollsachen
in  Franlreich  nach  sich  ziehen  würde.  Die  vernaisten
  Märkte  Frankreichs  aber  würden  durch
die  Feinde  in  Beschlag  genommen  werden.“
Das  französische  Syndilat  der  Wollwarenfabrilanten
  berief  daher  eine  Versammlung  ein,  in
der  beschlossen  wurde,  sich  mit  einem  Einspruch
gegen  die  englische  Mahregel  an  den  Handelsminister
  und  an  den  Minister  des  Auswärtigen
zu  wenden.  Es  wurde  die  Befürchtung  ausP
geiprochen,  daß  es  die  englischen  Spinnereien
seien,  welche  einen  Konkurrenzkampf  gegen  die
Franzosen  auf  diesem  Gebiete  aufnehmen  wollen
und  bei  dem  englischen  Kabinett  deshalb  das
Ausfuhrverbot  durchzusetzen  streben.  Mit  Inletesse
  erkennt  man  hier  den  wirtschaftlichen
Kampf  zwischen  den  beiden  Entente-.,  Freunden“.
Den  Franzosen  scheint  es  mit  der  Zeit  lUlar
zu  werden,  daß  die  Triebfeder  der  Engländer
in  allen  Dingen  deren  bekannter  Grundsatz  ist:
Geschäft  ist  Geschäft.

Im  Hasen  von  Le  Havre  stehen  die  Verlälliisse
  genau  so  schlimm,  wie  in  Genua.
Der  Warenstauung  und  dem  Waggonmangel
i#n  nicht  mehr  abzuhelsfen.  Deshalb  beabsichtigt
die  Regierung,  ein  Gesetz  einzuführen,  um  den
Needern  Gelegenheit  zu  geben,  Schiffe  in  alliierten
  und  neutralen  Ländern  zu  kaufen.  Zu
diesem  Zwecke  sollen  die  Reeder  Vorschüsse  erhalten,
  die  in  jährlichen  Naten  rückzahlbar  sind.
Wird's  nützen?  Jedenfalls  ist  es  kein  Heil  gegen
den  Wagenmangel  zum  Attransportieren  der
Güter.  Will  man  sich  von  diesem  inen  Begriff
machen,  so  ist  zu  erwägen,  daß  die  Besetzung
Nordfrankreichs  durch  die  Deutschen  dem  fransossschen
  Verkehr  etwa  55000  Wagen  entzogen
ha#  das  bedeutet  eima  ein  Achtel  des  Gesamtbetandes.
  Da  Reparaturen  nicht  täglich  vorgenommen
  werden  können,  sind  Tausende  von
Wagen  außer  Betrieb  gesetzt.  Die  Zahl  der
zigereihten  belgischen  Wagen  ist  unbeträchtlich.

eshalb  mußten  neue  Wagen  in  Nordamerika
testellt  werden.  Es  lommt  hinzu,  daß  die  englischen
  Truppen  für  ihre  Transporte  viel  rol.
(lendes  Material  in  Anspruch  nehmen.  Die
Militärbehörde  beschlagnahmte  zu  diesem  Zwecke
ellein  eilma  40  000  Wagen.

 

Der  Erbauer  der  Folker-SEindecker,  Direktor  Wokker.

 

 

Die  Fleischnahrung,  welche  in  Frankreich  nalurgemäß
  unährend  des  Krieges  eine  großere
Bedeutung  erlangt  hat,  als  im  Frieden,  ergab
zunächst  einen  bedeutenden  Melrrverbrauch  f.—
das  Heer.  Die  Tagesraiion  der  Soldaten,  die
vor  dem  Krieg  nur  250  (HKramm  berng,  wurde
auf  450  Gramm  erhöht.  Vom  April  ab  aber
soll  sie  auf  2000  Gramm  heralgesetzt  werden

also  weniger  als  sie  im  Frieden  betragen
lat!  Die  Fleischlnappheit  wird  sich  wãhreuo
der  Dauer  des  Krieges  noch  verschärsen.  Cos
nier,  die  belannte  vollswirtschaftliche  Antorikat.
schätzt  die  Einbußen  der  Alli#erten  in  zwei
Kriegejabren  auf  71:  Millionen  Stück  Vieh,
die  der  Zentralmächte  auf  2  Millionen  Stück.

Die  rapid  anschwellenden  monatlichen  Kriegsausgaben
  (in  Millionen  Franken)  veranschaulicht

  die  folgende  Tabelle,  welche  wir  dem
„Econom.  Franç.“  vom  22.  1.  16  entnehmen:
August-Dezember  1914  835
Januar-Juni  1915  1100
Juli-September  1915  130½0
Oktober-Dezember  1915  1270
Januar-März  (voraussichtlich)  1916  1750)

Die  Finanzlage  Frankreichs  ist  aus  diesen
Gründen  freilich  wenig  rosig,  zumal  das  Pu
klikum  sehr  zugeknöpft  ist.  Während  in  Deurschland
  mährend  des  Krieges  die  Sparkassen.
einlagen  gewachsen  sind,  zeigen  die  franzosischen
Sparkassen  eine  rückläusige  Bemegung.  Jm
Jahre  1915  übersteigen  die  Abhebungen  bei
den  kransfischen  Sparkassen  die  Einlagen  um
135  317  Fr.  gegen  118  613  Mill.  Fr.
im  Srch  9öis  trotzdem  jeder  Einleger  auf
Grund  des  Moratoriumsdelrets  nicht  mehr  alo.
100  Fr.  monatlich  abheben  darf.  Dies  zur
Charakteristik  des  „Volkes  der  Sparer“.

Zum  Schluß  noch  eine  fleine  pilante  Noliz,
die  dem  „Temps“  entnommen  ist:  Die  Pariser
Holtelbesitzer,  deren  Häuser  als  Militärlazarette
benützt  werden,  beklagten  sich  darüber,  daß  der
Staat  die  ihnen  bei  der  Mobilmachung  zugesicherten
  Entschädigungen  noch  nicht  bezahlt  haoe.
Kommentar  überflüssig!

Die  baversschen  Berinslünen.

Verlustliste  Nr.  252.

.  Infanterieregiment  München:  Unteroffizie
  August  Uebelacker,  Nosenheim,  leicht  verwundet.
  Sanitätsunteroffizier  Frz.  Huber,  Vogtoreuth,
  leicht  verwundet.  Gesreiter  Joseph

Schmidt,  Deining,  gefallen.  Gesreiter  Johann
Sinnesbichler,  Westerndorf,  schwer  verwundet.
Gefreiter  Joseph  Haigermoser,  Gschwendt,  scho
verwundet.  Franz  Hartl,  Aying,  gefallen.  Seehuber
  Heinrich,  Holzhausen,  leicht  verwundet.
Gesreiter  Peter  Huber,  Rlaus,  gesallen.  Geisr.
Kaspar  Hauschild,  Marktl,  leicht  verwundet,  bei
der  Truppe;  Weber  Sebastian.  Oberwarngau,
gefallen.  Buchberger  Simon,  Mühldorf,  leicht
verwundet.  Gehler  Kaspar,  Miesbach,  leicht  verwundet.
  Gefreiter  Johann  Köglmeier,  Bad  Aibling,
  leicht  verwundet.  Schneblinger  Franz,  Grabenstelt,
  gejallen.  Müller  Theodor,  Miesbach,
gefallen.  Sergl  Matthias,  Thal,  schwer  rerm.
Stemmer  Michael,  Prien,  leicht  verwundet.
Gruber  Ludwig  Acchleeon,  leicht  verwundet,
Niederstraßer  oul.  schwer  verwundet.
Mösenlechner  Stephan,  e  gesallen.
zefeldwebel  Max  Neudecker,  Obertauflirchen,  1
verwundet.  Gefreiter  Georg  Wannersdorser,
Haslach,  schwer  verwundet.  Gefreiter  Josexh
Strein,  Flintsbach,  leicht  verwundet;  Reiter  Johann,
  Brannenburg,  leicht  verwundet.  Grult.
auer  Isidor,  Obersiegsdorf,  leicht  verwundel.
Gastberger  Rupert,  St.  Leonhard,  leicht  verwundet,
  bei  der  Truppe.  Unteroffizier  Franz
Hollinger,  Neubeuern,  gefallen.  Gefr.  Christian
  Schmidbauer,  Laufen,  gefallen.  Gefsreiter

 

 

Peter  Gooyberger,  Stlockham,  gesallen.  Baumgartner
  Franz,  Stockham,  gefallen.  Eder  Peier,
Berchieegaden,  gelallen.  Merwald  Sebastian,

Aigen,  gefallen.  Hamberger  Joseph,  Westerham,
  schwer  verwundet.  geĩtorben  29.  1.  15.
Schied  Ziephan,  Krankenträger,  Irlach,  schw.
verwu:  de.  Hoffnert  Gustav,  Kolbermoor.  schw.

verwundet.  Geiger  Kaspar,
verwundet.  Golbes  Peter,
wundet,  bei  der  Truppe.

2.  Jufanterieregiment  München:  Meier  Erz.,
Altötling,  leicht  verwundet.  Weinzierl  Leonhard,
  Allotting,  schwer  verwundet.

Heiming,  leicht
Bergen,  leicht  ver-15.

  Infanterie  Regiment  Neuburg  a.  D.:
Bichler  Michael,  Alling,  schwer  verwundet,  gesiorben
  2.  2.  16.  Kaltenegger  Seb.,  Zuchering.
gefallen.  Wageneder  Max,  Landl,  leicht  verwundet,
  bei  der  Truppe.  Nöckl  Georg,  Nosenheim,
  leicht  verwundet.  Kaindl  Sebaftian,  Hemhausen,
  gesallen.  Flaschenträger  Wilhelm,  Engelschalling,
  infolge  Krankheit  gest.  20.  1.  16.
Raßhofer  Ignaz,  Reichersbeuern,  schwer  ver
wundet.  Haueler  Korbinian,  Steinkirchen,
fallen.

Reserve-Infamerieregiment  Nr.  1:  Detierbeck
Matthäus,  Hinterholzhausen,  leicht  verwundet.
Seeor  Andreas,  Waging,  leicht  verwundet.  Unleroffizier
  Chriftian  Lapper,  Wies,  schwer  verwundet.
  Umieroffizier  Konrad  Greiner,  Unterheufeld,
  leicht  verwundet,  bei  der  Truppe.  Nock
Rupert,  Reischach,  scwer  verwundet.  Speckbacher
  Anton,  Unterwössen,  leicht  verwundet.

Reserve-  Infanterie-Regiment  Nr.  2:  Nuhrainer
  Lorenz,  Söcling,  schwer  verwundet.  Kniegl
Franz,  Gmund,  leicht  verwundet.  Gesr.  Simon
Hailer,  Steinlirchen.  leicht  verwundet.

Reserve-Infanterieregiment  Nr.  12:  Hächer

Peier,  Meitenham,  schwer  verwundet.
Reserve-Infanterieregiment  Nr.  19:  Maier
Slephan,  Kaliteneck,  gefallen.
Reserve-Infanterieregiment  Nr.  21:  Singer
Georg,  Holzhausen,  schwer  verwundet.  Mayer
Karl,  Waal,  schwer  verwundet.
Landwehr.  Infanterieregiment  Nr.  1:  Joh.

Baplisft  Inninger,  Kerschdorf,  leicht  verwundet.
Unteroffifier  Ludwig  Jackl,  Chieming,  gefallen.
Landwehr=  Infanterieregiment  Nr.  2:  Steph.
Enhuber,  Traunftein,  gefallen.  Holzuer  Christonh,
  Krottenhausmuhle,  schwer  verwundet.

Landwehr-  Jnfanterieregiment  Nr.  12:  Unterofiizier
  Sebajlian  Stiisinger,  Altbabensham,
lodlich  verunglückt,  G.  2.  16.

Londuchr-Infanterie  Megimenn  Nr.  15:  Joh.
Maner,  Eisenärzt,  schwer  verwundet.

1.  Chevauleger  Regiment  Augeburg:  Gefreier
  Lconhard  Scheitzeneder,  Taufkirchen,  infolge
onen  gestorben  10.  2.  16

9.  Feldartillerieregiment  Landsberg:  Pößinger
  Al.,  Großholzhausen,  I.  verwundet,  bei  der
Truppe.

Reserve-Feld-Artillerieregiment  Nr.  6:  Gefreiler
  Georg  Ettenhuber,  Dettendorf,  leicht  verwundet,
  bei  der  Truppe.

Pionier-Bataillon  München:  4.  Komp.
Zugeleill:  Ins.  Eck  Balthasar,  (10.  Komp.,  20.
Ins.=  Reg.)  aus  Holzkirchen,  gefallen.

Armierungs-Bataillon  Nr.  5:  Sirt  Vi#us,
Kobel,  schwer  verwundet.  Kurz  Georg,  Au,  schw.
verwundet,  gesiorben  11.  2.  16.  Gursky  Georg,
Holhhausen,  leicht  verwundet.

Verlustlisie  Nr.  253.

1.  Infanterieregiment  München:  Drerl  Joseph,
  Eresing,  schwer  verwundet.  Eigner  Joseph,
Brandstätt,  leicht  verwundet.  Wirth  Georg,  Endorf,
  leicht  verwundet.  Hasenknopf  Christian,
Berchtesgaden,  vermißt.  Haslauer  Georg,  Te- 



gernsee,  vermißt.  Kyrein  Max,  Lenggries,  leicht
verwundet.  Altmann  Joseph,  Holzhausen,  schw.
verwundet.  Altinger  Michacl,  Ebersberg,  leicht
verwundet,  bei  der  Truppe.  Unterofsizier  Andr.

Rauscher,  Biber,  schwer  verwundet,  gestorben
11.  2.  16.
2.  Infamerieregiment  Munchen:  Bizeseldwe.

bel  Bitus  Fuhrer,  Furholzen,  leicht  verwundet.
Gefreiter  Gregor  Hausmann,  Ampfing,  gefallen.
Gefreiter  Andreas  Süß,  Holzhausen,  schwer
verwundet.  Gefreiter  Georg  Erber,  Rosenheim,
leicht  verwundel.  Zehetmaier  Joseph,  Rosen
heim,  leicht  verwundet.  Kapser  Thom.,  Egbrech
ting,  gefallen.  Lohner  Joseph,  Flossing,  gefa
len.  Mayer  Joseph.  Brodhub,  gesallen.  Mül.
ler  Joseph.  Lenggries,  schwer  verwundet.  Le
wald  Nikolaus,  Muhlbach,  schwer  verwundet.
Binsteiner  Peter,  Gars,  leicht  verwundet.  Mar
Eugen  Meier,  Rosenheim,  leicht  verwundet.  Jo
seph  Weinhammer,  Rieden,  leicht  verwundet.
Wimöiterer  Michael,  OCberneulirchen,  leicht  ver
wundet.  Mayer  Melchior,  Sonnhart,  vermiß'.
Mayer  Sebaftian,  Rellenbach,  gefallen.  Trisch
berger  Benedilt,  Gaistach,  infolge  Krankheit  ge
siorben  22.  12.  15.  Schaumeier  Alois,  Bersham,
  schmer  verwundet.  Englhauser  Jalob,  Ro  1
am  Inn,  leicht  verwundet.  Sull  Johann,  Ste
phanskirchen,  leicht  verwundet.  Wunschner  Jehann,
  Halfing,  leicht  verwundet.  Auer  Johaur,
Unterflintsbach,  leicht  verwundet,  bei  d.  Truppe.
Irschl  Matthias,  Palling,  leicht  verwundet.  bei
der  Truppe.

13.  Infanterieregiment  Ingolstadt  (Eichstätn?.
Fucts  Otto,  Reicherishofen,  leichi  verwunde!

15.  Infanterieregiment  Passau  (Landohut  !:
Harbeintner  Joseph,  Hochstatl,  leicht  verwur
del.  Gefreuer  Karl  Rothmeier,  Rosenbeim.
verwundet.  Bauer  Joseph.  C  berbol#zhausen,  i
verwundet.

24.  Infanterieregimen:  Landerer  Josepy,
Zorneding,  gefallen.  Mayer  Felix,  Ruhpolding.
leich!  verwundet.  Ehmeier  Anton,  ziegelberg,
vermißzt.  Feil  Stephan,  Salzburghofen,  schmer
verwundet.  Katzmair  Lulas,  Peiß,  gefallen.
Büchl  Emmeran,  Hofolding,  leicht  verwundet.
Gefreiler  Empl  Willibald,  Baumham,  gefallen.

Reserve-Infanterieregiment  Nr.  1:  Johann
Ammersberger,  Wald  a.  Alz,  gefallen.
Reserve-Infanterieregiment  Nr.  2:  Aigner

Lorenz,  Gailhausen,  gefallen.
Reserve-Infamerieregiment  Nr.  5:  Obermeier
Johann,  Steinkirchen,  leicht  verwundet.

Reserve-Infanterieregiment  Nr.  12:  Huber
Albert,  Priel,  insolge  Krantheit  gestorben  am
17.  2.  15.

Reserve-Infantericregiment  Nr.  16:  Hargasser
Georg,  Tauslirchen,  leicht  verwundet.  Pensberger
  Joseph.  Bad  Tölz,  leicht  verwundet.  Sturm:
Michael,  Stadl,  leicht  verwundet.  GefrJak.
Reickhart,  Wimm,  gefallen.  Mitterweger  Joser,
Grafengars,  gefallen.  Sedlmener  Jos.,  Eglins,
gefallen.

Reserve.  Jnsanterieregiment  Nr.  20:  Gefreitcr-Johann
  Schmidl,  Zuchering,  leicht  verwunde:
Gefreiter  Emeran  Huber,  Manching,  gefallen.

Landwehr-Infanterieregiment  Nr.  1:  Sani
lätesunteroffitier  Martin  Blattl.  Traunktein.

leicht  terwundel,  bei  der  Truppe.  Frill  Engelb.
Inzell,  leicht  verwundet.  Auer  Joseph,  Nufdorf,
  durch  Unfall  ieicht  verlenzt.  Unteroffizier
Paulus  Brunner,  Halfing,  schwer  verwunde:.
Unteroffifier  Marinus  Gasteiger,  Au  bei  Bad
Aibling,  durch  Unfall  schwer  verletzt.  Gefreiter
Joseph  Schachl,  Gmain,  leicht  verwundet,  bei  der
Truppe.  Dangl  Rupert,  Ullerting,  schwer  verwundet.


Brigade-Ersagbataillon  Nr.  4:  Unteroffizier
Ludwig  Staudacher,  Odelzhausen,  gesallen.  Gg.
Maier,  Miesbach,  gefallen.

13.  Feld.  Artillerie  Regiment  Erlangen:  Difser
Friedrich,  Reichertohofen,  gefallen.

Reserve  Feld  Arillerieregiment  Nr.

Maner.
2.  16

8:  Jos.
Unterwossen.

tödlich  verunglückl  am

Reserve-Fuß-Artillerieregiment  Nr.  1:  Schmid

Sebastian,  Grassau,  leicht  verwundet,  bei  der
Truppe.

1.  Pionier--Bataillon  München:  Schmid  Lo
renz.  O  delzhausen,  gefallen.  Genghammer  Ni
tolaus,  Uebersee,  gefallen.

Pionier-Bataillon  Speyer:  Pfnür  Joseks,
Kcrime-  vermißt.
Minenwerfer-Komp.  Nr.  1:  Schlicker  Vinz.

Reichenhall,  gefallen.

Sanitäts  Kompagnie  1,  1.  A.-K.:  Sirch  En
gelbert,  Rosenheim,  leicht  verwundet.  Maier
Benno,  Brandstätt.  Trainreiter,  leicht  verwu
det,  bei  der  Truppe.

Etappen-Fuhrpark-Kolonne  4.  1.
Posch.  Miesbach,  leicht  verwundet.

Etappen-Kraftwagen-Kolonne  2  (6.  Armee!:
Umeroffizier  Hans  Dinser,  Rosenheim,  leicht
verwundet.

A.-K.:  Al.

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—  .  -