— 24 —
tige Regent dieses Landes nach REHM ebenso ins weitere Haus
Habsburg hineingehört, wie auch Italien, da Viktor Emanuel
Il. ein Sohn der Erzherzogin Theresia von Toskana
war. Da König Leopold wie auch Viktor Emanuel selber
wieder österreichische Erzherzoginnen heirateten, wird REHM den
Häusern Belgien und Italien die Qualität als Habsburger gewiss
zuerkennen.
Wir hätten somit als weibliche Linien von Habsburg nach
REHM die Häuser Parma, Sizilien, Braganza, Portugal, Orleans,
Sachsen (Königreich), Hohenzollern, Belgien und Italien kennen
gelernt. Fügen wir noch hinzu, dass u. a. auch Prinz Luitpold
von Bayern, Fürst Ferdinand von Bulgarien und die Nachkommen
des Königs Alphons XIII. von Spanien ebenfalls von Maria
Theresia abstammen, dann wird man zugeben müssen, dass
nach REHM das weitere Haus Habsburg einen Umfang hat, von
dem die kühnsten Genealogen und — vielleicht auch REHM selber
sich nichts haben träumen lassen.
Es ist klar, dass die Sachlage bei allen übrigen Häusern
ähnlich ist, wie wir sie hier beim Hause Habsburg gefunden
haben. Beispielsweise würden selbst bei Berücksichtigung von
nur fünf Generationen dem Hause Preussen 15 andere
Häuser ganz oder teilweise als weibliche Linieninkorporiert
werden müssen. Es stammen von
preussischen Prinzessinnen aus den letzten fünf Generationen
nämlich ab: das Haus Baden, König Otto von Bayern (nicht
aber der Prinzregent Luitpold), der Herzog von Cumberland, die
Grossherzoge von Hessen, Oldenburg, Sachsen-Weimar, Mecklenburg-Schwerin
und -Strelitz, weiter die Häuser Russland, Dänemark,
Griechenland, der Niederlande, Württemberg, Sachsen-Meiningen
und Sachsen-Altenburg. Aehnlich bei allen anderen
Häusern. Noch schlimmer wird natürlich die Sache, wenn man
weiter als fünf Generationen zurückgeht; es lohnt indes nicht
darauf einzugehen, da das Gesagte die Unhaltbarkeit der Theorie