¾ummer 26
S —
a————“
mittwoch, 2. Februar 1916
maßen-— La#nzen deutschen Wirtschaftsleben
dürfte die Textil-Industrie wohl derjenige
sem, der durch den Krieg am meisenn in Mit-.
X
m
LUglichst
leidenschaft gezogen wurde. Aber Dank der
von unserer Heeresverwaltung in die Wege geleiteten
Organisation lonnten auch hier schwerere
Schäden vermieden werden. In der ersten
Hl 5 Jahres konnie mit gutem Nutzen
gearbeitet werden. Größere Verdienste wurden
dagegen auf Garnbestände aus dem Vorjahre,
gemacht, da diese im Laufe des Jahres
zu guten Preisen abgestoßen werden konnten.
Die- Produktion ist gegen frühere Jahre naturgemäß
erheblich zurückgeblieben, doch konnten
immerhin 13460 Ballen Baummwolle verarbeitet
und daraus 5 208 897 Zoll-Pfund Garne
im. Mittel Nr. 25.3 gesponnen werden. Das
abgelaufene Geschäftsjaohr war für die Leitung
ein ungemein schwicriges, und wenn gegen Erwarten,
ein gutes Resultat erzielt wurde, so ist
dies hauptsächlich auch dem Umstande zu veranlen,
daß auf dem Baumwollkonto größere
Gewinne gemacht werden konnten. Das Unlernehmen
war mit Nohstoss verhältniomäßig gut
versehen und konnte, soweit nicht Arbeitermangel
herrschte, den Betrieb bis zur Beschlagnahme
am 15. August fast vollständig aufrechterhalten.
Von da al mußte entsprechend den Verfügungen
der Heeresverwaltung die Fabrilation mehr und
mehr eingeschränkt werden, so daß heute nur
mehr 30 Prozent der früheren Produktion hergestellt
werden. Mit der Beschlagnahme der
Baummolle war die Möglichleit genommen,
früher eingegangene Garnkontrakte restlos zu
erfüllen und mußten dieselben nach und nach
gelöst werden. Heute liegen nur mehr Austräge
für Heeresbedarf vor und einige menige Kontrakte,
die aus nicht beschlagnahmtem Material
gesponnen werden können. Nach erfolgter Beschlagnahme
lamen fast nur mehr Heeresliese--rungen
in Betracht, und da durch die starke
Einschränlung der Arkeitszeit die Gestehungslosten
fast auf das Dreifache getiegen waren,
lonnten keine nennenswerten Gewinne mehr erzielt
werden. Soweit tunlich, wurden die Arbeiter
in der Zeit, während der Betrieb ruhte,
mit Notslandoarbeiten beschäftigt.
Für Kriegsunterstügung wurden bisher Ml.
99 665 ausbezahlt. Die Zisfern des Abschlusses
haben wir in einem früheren Bericht schon veröffentlicht.
Zum Schuß sagt der Bericht: Die
Aussichten für das laufende Jahr lassen sich
Bayerische Handelsbank.
23 und 41 des Bypothekenbank-1915.
Bekanntmachung nach
gesetzes zür den 31. Dezember
esamtbetrag der im Umlauf befindlichon Mypotheken--"*
2 it bennaliehon Vp. % . „ 410.202 100.—
(elnschliessl: echa 6. 55. 000 Iim oligonen Bostande..
Gesamtbeirag der in das Hypotnekenregister oingetragenen
Hypotheken nach Abzng aller Rückpfandbriefe
zahlunges oder sonstigen Ninderungen.
Von der Gesam
Hypotheken kommt dor Botrag v
eale Plandbriefldockung nicht in kASee.
Gesamtbe der im Umlauf belindlichon Kommunalhn
dverschrelbungen
ose#s,
Geseamtbeterag der in das Kommunal-Darle
eingetragenen Kommunal.-Darichen
*
pac
us
allor Rockrahlungen oder cnebten Minderungen AM
Mondben, den 1. Februar 1918.
tsumme dern *
blleeslich zt 600 — im eeigonen Boestande).
densrogieter
Bayerische Handelsbank.
unter den derzeitigen Verhältnissen wicht beurteilen.
Es ist nicht ausgeschlossen, daß es Amerika
gelingt, den freien Export seiner Baumwolle
auch nach den Ländern der Mitltelmächte
durchzusetzen. Man wisse dagegen nicht, welche
möglichen Schwierigkeiten eventuell auch anderer
Art in den Betrieb störend eingreifen.
Einschränkung des raukontingents.
Die bereits seit einigen Tagen mit
Spannung erwartete Verordnung des Bundesrats
über die Neuregelung des Braulontingents
ist nunmehr erschienen. Ueber den Inhalt macht
as Wolfssche Telegraphen= Bureau folgende
Angaben: Die mit dem Tage der Verlündung
in Kraft tretende Verordnung setzt für die generblichen
Bierbrauereien die festgesetzten Gerslenkontingente
um ein Fünftel herab. Die Bierbrauereien
haben Gerste, die sie über das herabgesetzte
Gerstenkontingent hinaus bereits bezogen
haben, der Zentralstelle zur Beschaffung der
Sceresverpflegung zur Verfügung zu stellen. Soweit
diese Gerste bereits vermälzt ist, ist das
Malz zur Verfügung zu stellen. Die auf das
vierte Vierteljahr 1915, die drei ersten Vierteljahre
1916 und Oloter 1916 entfallenden
Malzmengen (Malzkontingente) werden um ein
Fünflel herabgesetzt. Laut § 3 bleibt vorbehalten,
die Gersten= und Malskontingente statt um
ein Fünftel um ein Viertel herabzusetzen. Auf
die Malzlontingente der Bierbrauereien ist das
alz, das aus dem Auslande eingeführt ist,
anzurechnen. Die Verordnung stellt, soweit sich
aus dem telegraphisch gemeldeien Aus zug ersehen
läßt, ein Kompromiß zwischen den Forderungen
der Heeresverwaltung und den Wünschen
der Brauindustrie dar. Danach ist vorläufig
eine Herabsetzung von 605% nur um
ein Fünftel, also auf 480%, beschlossen worden,
wäbrend anderseits die Einschränkung mit rücwirlender
Kraft ab 1. Oltober 1915 gilt und
auch das Auslandsmalz in das Kontingent
cinbezogen ist.
#t.. u ·-«
«-6 »J- «
WARRANTY
Die Zeppelin-Angriffe auf Paris.
Berlin, 31. Jan. Die Zeppelinstreise über
Parie bildet das Hauptthema der Pariser Blätler.
Nach den Vildern zu urteilen, sind die;
Wirkungen der Vomben ganz erheblich.
Blätter rusen nach Rache. Der
Die
„Matin“! schen Zentral- Verkaufskommission für Getreide
schreibt: „Die öffentliche Meinung will unverzüglich
eine fürchterliche Vergeltung.“ Daneben
werden Stimmen laut, die den mangelhaften
Ueberwachungedienst tadeln. Innteressant
ist, daß die Zensur nicht gestatet, die
Namen der Hospitäler anzuführen, wo die Ver
letzten liegen. Mitunter läht ein Passus erlennen,
daß die Bombenverletzungen ganz entsetzlich
sind.
Die Fahnenschändung in Lausanne.
Bern, 1. Febr. Die „Berner Tagwacht"
leilt eine neue Version mit, die jetzt in Lausanne
über das Bubenstück der Herabholung
der Fahne von dem deutschen Koniulat gegeben
werde. Danach wäre sowohl der Ueberfall
auf das Konsulat wie die Herabbolung
der Fahne von den Söhnchen besserer Bourgeois
organisiert gewesen. Hunziker sei schon vor der
Demonstration mit Geld und dem nötigen Passe
versehen worden. Als dann der Streich glückte
und die Polizei einschreiten mußte, sei Junziler
im Automobil nach Gensf befördert und
von dort in einem Motorboot an das savonische
Ufer übersetzt worden. Also ein organisierter
Ueberfall und eine organisierte Flucht! Es sei
auch aussällig, daß die welsche patriotische Preise
das Verschwinden Hunzikers als fant selbitverständlich
hinnehme und überhaupt nicht mehr
davon spreche. Jedenfalls könne es nicht schaden,
wenn die Vehörden den Zufammnenkälhen
etwas nachgingen. (3.)
Die Kämpfe vor Czernoritß.
Wien, 1. Febr. Trotz der 12 Tage lang
andauernden Massenangriffe der Russen find
die Höhen östlich und nordöstlich von Czerno--
seit in den Händen der k. u. k. Armee.
Die Russen werden sich hier nur blutige Schädel
holen. Die vorgel enden Russen hatten leinen
leichten Stand. Sie hatten in einzelnen Abschnitlen
ein Arlilleri#feuer mit 11/) Einichlägen
in der Minute zu ertragen, hinter ihnen das
cigene Sperrfeuer und vor ihnen rieselten die
österreichssch- ungarischen Gewehrkugeln durch die
Leiber der Stürmenden. Vor den Hindernitfen,
die Czernowitz decken, liegen noch ganze Reihen
gefaliener Russen. Jegt herrscht Ruhe, aber
es scheint, als wäre s nur die Ruhe vor dem
Sturm. (3.)
Rumänien.
Bukarest, 1. Febr. Zwischen der rumäni-
422,120.510.42
Stadtkimematcorunn
Wittwoch, den 2. und Donyerstag, den 3. Febrnar# 1016!)
„Neueste Aufnahmen vom Kriegsschauplatze.“
Der Stoln der Firma!
e Lspiekschkäqer M. Eeschichte eines Lehrlings in 4 Akten.
Frauenrache
Drama in 2 Akten
Im #uto durchden Urwald
Interessanle Naturaufnahne.
Kranke jeder Art
behandle ich nachweinbar mit bestem Erfolg, spez. Tuuzen-,
lesen,, Uere#-, Gistleihen, Bbeumatiomsus, r!mit Tu###
Cuesfende
#sstörnug und-Fleqhte),
· vhne Bern
von Morgen des Besuchtages mitzubringen.
da#k ganze Jahr
NB. Komme auf Wünsch ins Gaus.“
Uatersuchungen. Patiemen werden ersucht eine Urinprode
A. Schä ifle, Naiurbeissanstter.
u## Dan Ftay, Rasis ud Sounda
von G6—4 Uhr im Gasthof-Greidere#“.
ent Eingang #doselbst und Moxz-Josepsplatz 17.
————————————————— νê ê ê ê ν ê ν νê
. 14300.—
#n Prinzregenten-Str.
(Eke Glllitzerstrasse).
5.32 3 Die neue Telefon-Nr. ist 369.
n
n
1037 Der Vorstand.
Mar · Jotepb · 5
as Plalta ne :
Mgemeine Oeistrankenkasse
Kesenbeim -Ktäddl.
Unsere Geschäftestelle befindet oulch ab 1. Februar 1916
und
19#9
Taglöhner und
Erdarbeiter
für die Solzochbaggerungen Tiltmening werden sofort eingestellt.
Bannnternehmung Leonhard Moll
Titmonisg.
Dasganze Butterfett
rSrs Näh. E
1923
Frperliche
1592
muh un der seyzigen Seit ans der Müch geholt werden! Noch me ill
Firust -
Verkauf-tin
IstHelleJmllelsmaaldwiLst
gltlch welcher Branch
K. Angeb. u. T. 1931 a. d. Evr.
Telsere Röchin
kst etulre Bechistlenng. Gehtl
gerne zu srre ob. zu kleinen
Ordemllsche Frau 0
#alirnon
.l nen erordenen
een E 10, siod dis 1.
(auch rüder oder späler) etr. sche
Wohneonger, 5 Zmmer. ## cht,
und den entsprechenden Einkaufsstellen der Mittelmächte
begannen Verhandlungen, die sich, wir
es heistl, auf den Verlauf von 100 000) Wagen
allen und neuen Maios, sowie anderen Getrei
des lezichen. (3.)
Italien und das Balkanunternehmen.
Bern, 1. Fellr. In einer Besprechung der
militäriich en Lage nimmt der „Temps“ Gele
genheit, anläßlich der Besezung von Karaburun
zu betonen, daß zum ersienmale ilalienische Trun#“
pen leilnahmen. Mir hofsen, heißt es meiter,
gleich, daß unfere Alliierten es hierbei nicht
beumenden lassen. Diesmal fuhrt das Blatt krategische
Grunde an, die zu einer kräftigen Mru
itkung raten follen. Das ganze Land nordle ch
Valona sei derartig von Straßen entblößt, daß
die Oesterreicher unmöglich slarte Kräste gegen
den ilatienischen Besitz heranfülren könnten, daß
man also starle Truppenmengen zu seiner Verleidigung
nicht benöligen w#rde. Auch würde
die O ffensive der Allüerten ron Saloniki aus
einer Behrohung Valonao sofort ein Ende setzen.
Wie zur Erllärung, daß Frankreich keine
Truppen mehr aut den Valkan senden könne,
schließt der „Tem#“ mit dem Hinweise, daß
die deulichen M -nire im Artoio und südlich der
Somme, die höck ü walrscheinlich erneuert würden,
Ledeuteten, daß jich ihre Hauptanstrengung
gegen die französische Wenlfront richten
mürde.
Bergarbeiterüteik in Normegen.
Kopenhagen, 1. Fekr. Die Arbeiter der
norwegischer Bergwerte halen die Schiedsverhandlungen
mit der Regiezung argebrochen und
treten heute samtlich in den Ausitand. Wahrĩch
einlich werden sich andere große Arbeiteror:
gawisationen den Vergarleitern antchließen. Die
Einnellung der Arbeil in lämtichen Grubenbelrieben
Norbogen gil der Preis se zu den
ernüuciten Belrad lungen Anlaiz. „Tidens Tegn“
erllärt den Aueilano für Toen bellagenswert
in Anretracht der sich itumer mehr zuspinenden
auferen Lage. Vielieichki käme nach dem Ballan
die Reihe an Skandinavien. Der Handelslriea
stelle Norwegen vor die schicssalsichwersien
Ensck,üsse. Tas Land tomne durch Bürgerkrieg
geihr Wächt, diesen Gefahren nicht begegnen.
—————244•
Forldauer des bestehenden Witterungscharalters.
Vieh -Berkauf.
Im Gasthof „Zur Post“ in Könlgsdorf Stat. Baierberg
stehen zum Verkauf:
13 Etück reinrassiges Pinzganer (Ueberteier) Vieh
vos edelster Abstammung, darunter 2 Zugochsen
23 Ztr. 2—3 jährig, 3 Ochfsen,
Kalbiunen 12—15 Monat. 2 Kalbinnen 9 Monat.
2 Melkkühe 3—4 Jahre.
— Hofberr Teleson Wolfkratshansen 176.
9 Monate, 4
Wohnung.
Abgeschlossene, vollständig neu
bergerichtte Wohnong mit 5
Zimmern, Küche. Bad, Klosett.
Cagammer, großer Altane,
peicher und Keller, elektr. Licht.
p Nr sehr schöne Lage mit
freiem Ansblick auf die Berge, sof.
od. spät zu vermiet. Preis 50 .#
Schloßbers-Geherins14 ¼11
Schöneodgesel. Wehuneg
B
1977
Kährt dee B2 el. t
Euch-, Zelle-. ketchet I.
en bie 1. März rez##nh
1978 Näb. Erp-0
4
2 Zimmer
losort oder #zäter zu vermielen.
1981 Naͤh. Exv.
1 u. 2 Zimmer
mit Gas losort blülg zu vermieten.
ause 1975 Tad. Eeded.
oril
Aobi eies. iones
Zimmor
Kamdie
Buner ein so notwendlies, begehries Mahroungem'stel wie ###ß1
gewelen! Noch nle ist auch die fillche. . M als Aaulzechtmitsel
für das Jongdied so unenfbehrlt d kolbar geweje
Der Alla-Separator 18 der etnträglichs#e Dch n ner Er erfülll
alle Bedinzunzen la volltommenster Weise.
milch am 1467/ sten und agewuhrlemei Unglle Leben
und — von 5—18 Uhr gasffnei.
mar, Gteise. Vad, Elelix. u. Gas. zum
Vrels von 860 — und 4 Zmmer, Küche.
Kammer, Vad. Gas, Elelir., u l.
b#üm Treis von 50 + zu *
Das Haus wird Innen u. auhen einer
grücdlichen Renovalion unterzogen u.
die Wohruogen ganzg na MWsch der
Wiele= bergerlschiet. d sstsollstrtllls
1960 S.
nese am Bahnpo] zu vernieten.
Mado. Erped Ewwed.
Iiler mböhl. Lmwer
m vermieten. Näb. Erp. 1908
immer
mit Kochofen
964
Entradmt die Voll-1000
5 Preise!
ee’uicbbestsen
Q„ zu vermieten.
Sehlaf- LTmmer J
W.. —m——
GE#ert lieferhar: mebern. gut crhellen, sowie elnzeine
# Sle noch den 26 Beuladen ml Matretzen, Naczlkesl, b#a sch mäüblet. lenn
#„Drick idaln 1 u. 2 ihür bil c u osen. tr.
N n scrt —
o AND
W
R, . .
- Technnitllsttnmstw
miteigeueststsqaagsnverisnsqheqndu
gutemcbersbersustrwthuatethhh
UkcrlsotestsiPtkH
Geschäftsstell-
stusi 75 Rat sonntags
ms