diese Erschwerung der
fung der Frage das Wort gerebet, ob es nicht
u edmaäßiger wäte, eher die Schatterstunden
der Bahnpost wie der Stadtpoil zu beschränken,
elch letztere doch inmitten der städtischen Vers
hks liege. Die Freauen; sei in der Stadt siwerlich
größer wie am Bahnhof. JZum Schluß
m#urde der Vorschlag gemacht, der Magistrat
folle durch sofortige Schritte gegen diese Verschlechterung
Einspruch erheben und dahin arbeiten,
daß im Interesse des Verkehrs, wenn
bötig, eher die Babnpost-. Dienstzeit eingepPränkt
werde wie die Schalterstunden bei der
Stadtpost. Feser Vorschlag wurde einsi
angenommen.
Schluß folgt.
Cetalnachrichten
Rosenheim, 30. Novbr.
Aus dem Felde der Ehre gefallen:
Georg Sailer, Schuhmachermeiteresohn aus
Rosenheim. Soldat im 178. Jufanterie. Reg.:
Taver Westermeier. Güt- ersfohn au: Kastenick
bei Albaching, Jäger im I1. Jägerbataillon
Jakob Maurer, Martlsohn aus Neudec bei Baksham.
Landsturmmann im 15. Res. Inf-„
; Michael Buchner, Hausbesihzerssohn aus
Lolztirchen, Soldat im 1. Feld- Art., R Job.
Rieder, Dienstknecht beim Mmtiusteiddant t in
Urbersee, Unteroffizier im 26. Inf. Reg.: Joseph
Buchner, Bauerssohn aus Wimvpasing, Ge-.
frei er in einer Ms inengen ehrkompa #nie des
8 Neserve. Infanterie- NRegiments, Inhaben des
Tifernen Kreuzes.
Auszeichnungen im Felde. Der UnterosSsizier-Meldereiter
Franz Karer Vaul, Ausilisarbeiter
und Hausbesitzen in Nußdorf am
Inn, wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasie
aus gezeichnet. Paul ilt seit Kliegsbegim einbest
und steht seit anderthaib Johren im
Felde.
Im Felde verwundet. Der Infantere#st
Joseph Huber im 20. Inf.-Reg. wurde durch
einen Schrapnelsschuß an beiden Füten verwundet.
Huber ist ein Sohn des Oekonomen u.
C. emeindebevollmächtigten .Jos. Huber in Furstätt
und licgt zurzeit in einem Reserveiazarett.
Wohltätigkeitsveranstaltunc. Zu
Gunsten der armen Kriegerkinder soin deücht
(ine
Gestaljt eines, bunten Abends“ Va1 tfenden. 40%
diegene Kläfte snd dafür bereits gewonnen.
Der Abend wird voraussichtlich M'tte Dezember
im „Deutschen Kaiser“ abgehalten werden.
Von der Vollszählung. Da die am 1.
Dczember stattfindende Voll-s zählung die Unterlage
für die künftige Regelung der Lebensmittelreriorgung
sein wird, liegt es im Interesse
des Einzelnen, daß er in einer Haushaltungsline
eingetragen ist. Personen, die bis zum 4.
Dczember in einer Haushaltungsliite nicht aufführt
sind, haben sich umgehend beim Stadtmagistrat,
Amts-Zimmer Nr. 5, behufs nachtröqlicher
Eintragung zu melden. Es wird an
dieser Stelle nochmals auedrücklich darauf aufdelegremiums
und des Stadtmagistrates gegen
V. sperpafeniise
wurden gefordert. Es wur der Pru= and untaschi #n. zur Abholung bereitzubal.
teen
ter einem solchen angehören, werden von
ehrenamtlidhen
fung einer sehr delikaten Silualion befürchtet.
merksam gemacht, daß die von den Zähl etn
ngeltelktten Baushaltungslisten ab 1. Dezembe
isttags, ausgefülkt und vom Scluehallbomrover
sind. Militärpersonen, die einen eigenen
Priv#sthaushalt hier haben oder als Aftermien
Zählern, dagegen solche in Massenquartieren
von der Militärbehörde gezählt.
Derlath. Frauendund rermmsaltete am
Dieietenden enilen jeiner sortlaufende-.
Vottragsabende. Der dichtbesetzte Flötzingersaal
war ein Beweis für das Inkeresse. welches
die für hier neue Veranstallung in den weiteslen
Kreisen erweckt. Einjeilend brachte die Zugendavicilung
einen sehr hübschen Chor „Sturmbe
schnbrung“ . J. Duürner unier Leitung des
H. H. Stadtkapk# ans Jäger zum Vortrag. Nach
der Begrüßungsanspracke der Vorsitzenden ergriff
H. H. Professor Schuh von der Kal. Realschule
das Wort zu dem Referale: „Das Apof tolal
der Pflichterfüllung der deuls.en Fran in
der Sclidlsalsstunde Europas.“ NaGdem der
Nedner eingangs des veremigten Kaisers v.
Oecsterreich mit pietätr orlin Worten geratt und
ihn als Vorbild der feic lerjeilnnn bi# inshoher
Alter hinein geseieit daus legte er den
Umfang und die Art der Mflichter cfuliung der
deutschen Frau als Hausir.
samkeit und Umsich= und ais
und cnergischer Erriehung der Ueranwacksenden
Ceschtecktes in kurzer Auefellirung dar. Die
„Lustiriel- Ourertüre“ v. Kei## Beia, meister.
lich rergetragen v. Frl. Ewald und Frl Malh,
in in Uuger Spar-Mutter
in gutige
leitet#e üb'r zu einer Lichtbiurs rrorführung: „Cin
Bick auf die christl. Kunn d ittelalters“.
JIn den großten Meister##l# de- 14. —18.
Jahrhunderts trat hier die fromme Kunkt einer
christl. Zeit dem Beschauer entgegen, und es war
ckiin Gemf. die herrlichen Bilder zu b#irac##
Die rührige Vorstandschaft des kath Frauenbundes
hat mit dieser Veranstalturg auss neue
bewiesen, daß sie den Ausgaben der Zeit gerne
und wobllentspreckend Rechnung tragt.
Der Weltkrieg
Das Gerede vom Frieden.
Berlin, 30. Nor. Die Gerüchte, daß auf
amerikanischer Seite die Absicht beftehe, den
kriegführenden Mächten eine Vermittlung an.
eubieten, wollen nicht verstummen. Wie jeßt
die Berliner „Nationall##itung“ aus Kovpenha:
gen vern mt, wird das amerikanische Staals.
cepartement noch vor Weihnachten Schrilte zur
Wiederherstellung des Friedens unternehmen.
Aufs seiten der Entente hat diese kurze Nathricht
genügt, bereits wieder Beumuhigung zu erzeugen,
dem ein weiterer Drahtbericht besagt: Die
Newyorker Meldung, daß Walhington sich mit
der Absicht trage, einen kräftigen Versuch zur
Friedensverm tllung zu unternehmen, beunrahigt
in Londoner politischen Kreisen lehr, da man,
laut italienischen Blättermeldungen, die Schaf-Damit
hat man, wenn es überhaupt noch er-
. debhardb’s
Rosenheim
Teiepben 231
"
*
1
scitaten aller wriegfür. Kalionen,
Mllitära#srüstungen, Festungen.
rure nkahl u Puppen, Wolltleren,
Cheistbaumechmuck, Hausbaftungsartikel.
Weihnachts Geschenke.
Braune Rab## twenken!
Zazar#
Nar-Jeseppplalz 189
paes8ende
sorderlich wäre, einen erneuten Bewels dafür,
daß die Entente, besonders aber England, den
Frieden nicht will.
Aenderungen im Oberbefehl und
Ministerium Frankreichs.
Basel, 30. Nor. Der französische Ministerrat
hat tiefgreifende Aenderungen sowohl in der
Zusammensetzung des Ministeriums als im
Oberkommando der Armee in Aussicht genortmen.
Veränderungen in der englischen
Admiralitöt.
London, 30. Novemb. IReutermeldung.)
Unterhaus. Balfour teilte mit, daß Admiral
Jellicoe anstelle Sir Henry Jackson zum Ersten
Seelord und Präsidenten der Marineakademie
in Greenwich ernannt worden isl. Beattie wurde
zum Befehlshaber der großen Flotte ernannt.
Die Ernennungen würden noch weitere Veränberungen
in der Admtalität zur Folge haben.
Das erste Opfer der ungenügenden Leistungen
der englischen Flotte ist also gefallen. Bemerkenswert
ist, daß selbst die englische Regierungspresse
jetzt von Balfour abrückt. Anscheinend
hofst dieser durch Personatreränd:
rungen für seine Person der drohenden Gefahr
zu entgehen. Für uns sind die Vorgänge wichtig,
die wir als Anzeichen dafür nehmen känneu,
daß die Unzufriedenheit mit den Leistungen
der englischen Flotte immer wester um sich
Arcift.
Die grieckische Krife.
Bern, Zu. Nov. Oer „Vorriere dell Sera“
meldel aus Athen: Die Anzeichen ron Wider
stand scheinen die optimistischen Elmartungen zu
trüben. Letzte Nacht hielien Antivenizelsstische
und Reier##oifinie#e eeimizung ab.
„Chronos“ wendet sich direkt an Aomiral Four
net und schreibt: Wir werden die Wafssen nicht
übergeben und sie und nie nehmen lassen.
+—
Ministerlrise in Holland.
Rotterdam, 30. Nov. Der holländische
Finanzminister Van Gijn ist gestern Mittag in
der Sitzung der Ersten Kammer bei der Abstim.
worden.
25 Kmometer vor VBukarefl.
Sofia, 30. Nov. Der Vormarsch det Donaaurmee
der Heeresgruppe Mackensen schreitet
mit Schnelligkeit fort. Die Kavallerie, die den
linken Flügel bildet und sich längs der Struße
Alerandria- Bulare't im Vormarsch def ndet. ist
hereito 50 Kilometer vor der Fortslinie der
rumänischen Hauptstadt und 25 Kilometer vor
—. seidftändisr "
Haschinen schlosser“:
und Elsendreherfindetd Uernde
Beschafrigung, #benso auck jä gere
Moschinenschlosser. Argedote mis
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Albin Bellhack.
londw. Maschinenwerk##ätte
Noseuhe#m. Ludwigerlotz 15.
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Buch
mit ami##r k. Buchführung rer-6socht.
Jaäh. ?(
Zum sosorligen Einlritkn oino
ein ruhiges, hrliches und rein
liches 11—16 jähr.
Mädchen
gesucht. J. Baril, Lehreiszaitin
1.
den rorgeschobenen Befefligungen. Die Kavalletie
warf die feindlichen, melst aus Serben in
russischen Umn'formen, bestehenden Kräkte, die ihr
den Weg rerlegten.
Die Angst um Rumänien.
Bern, 30. Nov. In der militärischen Betrachtung
schreibt der „Temps“: Die Einnahme
det rumänischen Hauptstadt wird ein bedauerliches
Ereignis. Wichtig ist, daß die rumänische
Armee dem gegen sie gerichteten Manöver entschlüpft
und die Russischen Truppen erreicht.
Sind aber keine russischen Kräste über Bukarest
nach Alerandria unterwegs, so ist der rumänische
Feldzug gesährdet. Rußland habe das
unmittelbarste Interesse daran, den Oesterreichern
und Deutschen den Weg zu versperren.
Die Entfernungen jedoch, sowie die ungenügenden
Eisenbahnen seien der Verwirklichung der
Absichten hinderlich. Nach der überwiegende?,
rertung, die Hindenburg dem rumäntschen
Kriegsschauplatz aufdrücke, lönne man diesen
Kriegsschauplatz nicht mehr als secundär ansehen.
Mit der Invasion in der Waloachei wolle
Hindenburg nicht nur ein gelreidereiches Land
als neues Pfand in die Hand bekommen, sondern
er ermariet davon den unmittelbaren Vor
leil, die Froni um 600 Kilometer verkürzen zu
lünnen. Die allierten Truppen in Mazedonien
lönnten ziemlich große Verstärlungen brauchen.
da zu befürchten sei, daß die Deutschen, wenn
sie einen entscheidenden Sieg in Rumänien er.
rängen, gegen Salonili marschieren würden
In der italienischen Presse wird die Befürttung
ausgesprochen, daß nach Erledigung Ru
mäniens Italien durch eine -HindenburgOl,
sensive bedroht werden würde.
Die Getreidevorräte Rumäniens.
otterdam, 30. Nor. „Times“ meldet
aus Bukarest, daß Rumäniens Getreideerzeu.
gung Deutschland wenigstens während 4 Monnate
des Jahres mit Nahrung veriehen könneine
daß der unerschöpflice Vorcat von Petro.
leum Deutschland in den Stand setzen werde-, den
Krieg merklich zu verlängern.
Gegen die englische Regierungt.
London, 30. Nov. Die „Times“ zahlt als
Glründe auf, warum das Unterhaus mit der Re.
gierung immer ungufriedener merde: 1. Die
Frage des Mamnschaftsmaterials, 2. die Krise
im Luftdienst, 3. die Reorganisation der Admis
ralität, q. der U. Bootkrieg und die Torpedoangriffe
der Deutschen, 5. die Lebenomittelfrage.
Wetlerbericht für Freitag, den 1. Dezember.
Teils heiter, teils trüb.
—
alter
Veteraneu- usd Kriegrrrr#.
kKosenhein k V.
ge Stund n im Freliog, den
Alles Nge 1. L
eulle t .Serlengettesdleul
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C dem Feldeder Ehre gefalles#“
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Unterofsitzer im 18. Res-Ioft.=
Regimer , I hiber
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des Berdier stkreuzes mit
Krone und Scwertein
am Chiemsec.
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Rollor. Speicher und Gartenamtell.
und Scheukelvferd zu 1 —
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wird gesucht.
Näb. Eyp 8546
RNähmädchen
wird gesucht. Nah. Erp. 8605
bei Kindern.
□—# s# Prä##tt nomiegot
* wird EMVrnrn.. 4 allrenomm.
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kenn und
welche auch
—.
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schwar## mit brann, umständebalber zu
der .
bs 1. oder 15. Dezember gesucht.
wird gesucht, kann solort eir « i
trelen. 6553 DTie Vorstaunbschaf"
Kartia Kremmer suHi K ränlein einer A frah/, 8 8
GEderweiste-’, Golscicchen. 1. ei. Offert. uut. ——— urne frh s
kin Schrenamieiring“ (& Htris mihcs
sucht Stell= neben der Scau oder
Aeltere Pason such: Sielle sür für
sofort oder spöter als
Hanshälterin
zu eimnzelnem Herrn oder Oeko-Näh
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Jr Krieger#Frau, alleinstehend,sucht
immer
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Näh. Exp. E#5e#ß use halee Poa
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