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Aufopferung der Wirtembergischen Besitzungen gern die schnellere
Gewißheit erkauft haben, daß er von seinem Platz im
Churkollegium und vom Besitze der Oberpfalz nicht verdraͤngt
werde. Selbst die vereinigte Macht der katholischen Praͤlaten,
die sich so sehr dagegen sträubten, die Wirtembergischen
Kloͤster und Stifter zu räumen, würde für sich allein nie so
hartnäckigen Widerstand haben thun können. Aber so viel
ihrer waren, die sich von dem schonen Herzogrkhum Stücke
genommen oder hatten schenken lassen, mit so vielen einzelnen
Gegnern hatte es der Herzog zu thun; so vielen einzelnen
Gegnern mußte man allmählig durch Bitten, Drohungen,
Capitulationen, was sie seit einigen Jahren für das
Ihrige hielten, stückweise abgewinnen, und nachdem endlich
auch alles mit unendlicher Möhe vollendet schien, so komplimentirten
sich die bisherigen Besitzer noch eine Zeitlang
unter einander, wer zuersi seinen Antheil herausgeben solle.
Wie beschwerlich konnte nicht allein schon Graf von Traut--mannsdorf
die voͤllige Ergänzung des Herzogthums machen,
wenn er bei Schließung des Friedens sein edles Herz
verhärtet, und eigennützig seinen fast uneingeschränkten Einfluß
am kaiserlichen Hofe dazu hätte brauchen wollen, seine
Beute zu behaupten.
Gewiß leichter konnte der Herzog der tramigen Foderungen
des Kaisers los werden, der Anfangs jährliche fünfzigtausend
Gulden Zinse aus Wirtemberg haben wollte, das
alte Afterlehen wieder hervorsuchte, Pfandschaften gültig machen
wollte, von welchen längst Niemand mehr etwas wußte,
als die Anerbictungen der kaiserlichen Ministers und Generale
befriedigen, sich eudlich doch wohl noch ihre Stücke abkaufen
lassen zu wollen, wenn je die Zurückgebung geschehen
müßte. Den Kaiser hätte man durch die Minister gewinnen