Volltext : Bismarck´s Glaube.

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dem  Jungen  auf  dem  Erm  überfallen  und  mit  allen  Künsten,
die  uns  ums  Paradies  brachten,  natürlich  erreicht,  daß
alles  beim  alten  blieb.“  Weniger  zusagend  werden  manchen
die  folgenden  biblischen  Witze  sein):  „Dabei  schreibt  mir
niemand  und  es  sticht  mich  in  meinen  Uieren,  daß  ich  muß
ein  Narr  sein  und  nichts  wissen  sund  muß]  wie  ein  Tier
[sein  vor  dir!“,  wie  der  wißbegierige  Psalmist  sagt
Sogar  Deetz  ist  fort  und  kommt  hoffentlich  nicht  wieder,
wenigstens  bete  ich  morgens  und  abends  Domine,  libera
nos  à  maiorel!“  —  Ein  ganz  herrliches  eugnis  der  Belesenheit
  in  der  Schrift  bietet  aber  der  Weihnachtsgruß,
den  der  Minister  seinem  König  anno  1864  widmete  10.:
„Ich  habe  das  gläubige  Dertrauen  zu  Gott,  daß  Ew.  Maje—
stät  Stab  im  deutschen  Lande  blühen  werde,  wie  der  Stecken
Harons  laut  dem  4.  Buch  Mosis  im  17.  Kapitel,  und  daß
er  zur  Uot  sich  auch  in  die  Schlange  verwandeln  werde,
welche  die  übrigen  Stäbe  verschlingt,  wie  es  im  7.  Kapitel
des  2.  Buches  erzählt  ist.  Derzeihe  Ew.  Majestät  meinem
dankbaren  Gefühle  diese  Bezugnahme!“

Wie  uns  berichtet  wird  u),  lag  in  Darzin  auf  einem
Uebentischchen  nahe  dem  Schreibtische  eine  vielbenutzte
Bibel;  aber  auch  aus  dem  Selde  schreibt  Bismarck  an  seinen
Sohn  herbert  12):  „Don  deiner  Mutter  habe  ich  heute  zwei
liebe  Briefe  gleichzeitig  erhalten  und  danke  ihr  herzlich
für  Psalmen  und  Liebe.“

Ueben  der  Bibel  lagen  die  täglichen  Cosungen
der  Brüdergemeinden).  Er  fand  das  erste
Exemplar  in  dem  Dalais  des  Kuswärtigen  Ministeriums,
als  er  in  Gegenwart  seines  Onkels,  des  Oberpräsidenten