— 39 —
in die Ferne mich mächtig hinaus! hinaus! Juvivallera,
juvivallera, juvivallerallerallera, juvivallera, juvivallera,
juvivallerallerallera!
2. Die Sonne, sie bleibet am Himmel nicht stehn, Es
treibt sie, durch Länder und Meere zu gehn; Die Woge
nicht haftet am einsamen Strand, Die Stürme, sie brausen
mit Macht durch das Land (das Land). Juvivallera 2c.
3. Mit eilenden Wolken der Vogel dort zieht Und singt
in der Ferne manch heimatlich Lied. So treibt es den
Wandrer durch Wälder und Feld, gleichen der Mutter,
der wandernden Welt (der Welt). Juvivallera 2c.
4. Da grüßen ihn Vögel bekannt überm Meer; Sie flogen
von Fluren der Heimat hierher. Da duften die Blumen
vertraulich um ihn; Sie trieben vom Lande die Düfte dahin
(dahin). Juvivallera 2c.
5. Die Vögel sie kennen sein väterlich Haus: Die Blumen
einst pflanzt er der Liebe zum Strauß, Und Liebe, die folgt
ihm, sie geht ihm zur Hand, So wird ihm zur Heimat das
ferneste Land (das Land). Juvivallera 2c.
Justinus Kerner. 1 1862
Am Abend.
77. Abend wird es wieder.
1. Abend wird es wieder Ueber Wald und Feld, Säuselt
Frieden nieder Und es ruht die Welt.
2. Nur der Bach ergießet Sich am Felsen dort Und er
braust und fließet Immer, immer fort.
3. Und kein Abend bringet Frieden ihm und Ruh, Keine
Glocke klinget Ihm ein Rastlied zu.
4. So in deinem Streben Bist, mein Herz, auch du; Gott
nur kann dir geben Wahre Abendruh. «
Aug.HeinrichHoffmannvonFalxerslebmfis-«-78.(15UldneRbcndsmnIV.
1. Goldne Abendsonne, Wie bist du so schön! Nie kann
ohne Wonne Deinen Glanz ich sehn.