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MNiederlage,
die
DObersten russischen
UAummer 112
Kolenseimer Anzein#en
Samstag, 16. Mal 1913
nutgung des ersten Erfolges haben die liegreichen
Truppen in zehntägigen Kämpfen die russische
J. und 8. Armee bis zur Vernichtung geschlagen
und den Raum vom Dunajesr und den Besliden
bis an den San durcheilt, dadurch
130 K# heimaklichen Boden erkämpfl.
Neiche Bente fiel in die Hände der Sieger.
VBom 2. bis 12. Mai nochmittags beträgt
die Gesamtsumme der von allen Armeen
eingebracht-#n
Gefangenen 143 500 Manun, ferner
ekwa 100 Geschütze und 350
Maschinengewehre.
Hierzu lommen noch alle jene, die, durch die
Ereignisse überrascht, den Auschluß an die zurückgehenden
Truppen versaumten und in den
Waäldern der Sarrathen vereinzelt umherirren.
So hat sich der Stab der russischen 18. JInfanterietruppendivifion
mit General der Infanterie
Korniloss gestern im Rücen unserer
Armee bei Odrzechowa unseren
geben.
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das Maß der zerrültlung beim
Rückfluken d 6 Feindes
kenn; (ennzeicknet“ ich ich dadurch, daß unser 9. Korps
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in tiääo den 131 letzten drei Tagen eine besonders.
würfelte Mannsichaft von 51 russischen Regimentern
gesangen nahm.
Feinde aufgestapelten Ausrüstungen.
aller Art, Munilion und sonftiges Kriegsmaterial
blieben bei dem raschen Vordringen der
Gegen russische Ableugnungen.
WIITB,Berlin, 13. Mai. Aus dem Großen
Hauptquartier wird une geschrieben: Zwei amtliche
russische Berichte vom 12. Mai wagen,
angeblich zur Austlärung der öffentlicken Meinung
in den neutralen Staalen, die Erfolge der
verbündeten den.scken und österreichisch-ungarischen
Hecie abmleugnen. Wir möchten nicht
unterlassen, diese Versuche niedriger zu hängen.
Sie sind um so lomischer und unverfrorener, als
beute — am 17. Tage, nachdem die verbünssij
Stellungen bei
Gorlice-Tornou angriffen ihre Bataillone
150 Kilometer writer ö'llich am unteren San
vor Jarolau, Przemysl und Dobromil stehen
und die gan: russische Karpathenarmee südlich
davon auf einer Front von über 120 Kilometer
Breile eiligst nach Norvosien lüchle. Alo
Kuriosum sei noch erwähnt, daß der Komman-
deur der in dem Bericht besonders erwähnten
tapferen 48. Infanterie-Dioision seit gestern
l
(
Truppen er- I
ceinen Sieg zu verkünden, als
Die seit Monaten vom,
Vorräte
lich auf dem Transport nach dem Innern Oeslerreichs
befindet; er wurde von Begleilleuten ciner
Munitionskolone aufgegriffen.
· · · .
Eine englische Stimme.
London, 13. Mai. Die „Morningpost“
meldet aus Petersburg: Allem Anschein nach
hatten die Deutschen nie einen besseren Grund,
gegenwärtig. Ein
eine Woche dauernder Kampf zwang die Nussen,
zurückzugehen. Russischerseits nird leine Erllärung
für diese Tatsache gegeben, außer daß
der Feind eine überwältigende Kraft sähmerer
Vatterien für sihh hatte. Der Zusammenbruch
ist so völlig unverständlich, daß man, wenn
nicht amtliche Berichte erstmalig die schweren
Verluste zugäben, berechtigt wäre, zu glauben,
: daß etwas, was der Laie nicht versteht,
Versolger in den ruffischen Etappenstationen zu-,
rück und werden erst jetzt gesammelt werden
können.
Nördlich der Weichsel dringen österxeichischungarische
Truppen über Stobnica vor.
Deulsche Truppenhabendie Gouvernemonksh
#uplsladt Kleice eroberk.
Oestlich des uUssoler Passes erstürmten deutsche
und mehrere Höhen-
Honved#trurpen gestern
stellungen der Russen, drangen bis Turla vor
und madten
4000 Marn zu Gefangenen.
Der Angriff wird hier und in der Nichtung auf
SKole fortgesetzt.
In Süddostgalizien griffen
Truppen über Horodenla an.
Schlietiich sei erwähnt, daß die kufsischen
Communiaues der letzten Tage sich sichtlich bemühen,
unsere und die deutschen Erfolge abzuschwächen,
alles verneinen und als absichtlich
falsch wiedergegeben bezeichnen. Dies ist cin
schlagender Berweis fur die Große der tusfischen
denn sie verwirri nun nient allein
Aitionen der Truppen am Schlachifelde,
EEIIIIIEIIIIIX
Heeresleitung.
starke feindliche
den
Meldungen von dem augenscheinlichen Unglück
ingrunde liegen müsse. (Z.)
· # 4
Die Kämpfe in der Bukowina.
Czernowiß, 13. Maoi. Die Kämpfe am
Pruthuser nordöstlich von Czernowin haben
eine nie dagewesene Stoßkraft erreicht. Die.
Russen scheinen mit allen Mitteln einen Durchbruch
versuchen zu wollen, um den Oesterreichern
in der Nordbusowina und der in Westgalizien
lämpfenden Front in den Rücken zu fallen. ee
Russen haben zahlreiches Artilleriemateriat herbeigeschafft.
Im Verlaufe des Sonntags haben
die Russen viermal auf die österreichischen Stellungen
einen Sturm unternommen. Sie murden
unter furchtbaren Verlusten zurückgeworfen.
Die österreichische Artillerie und das Maschinengewehrseuer
rissen starle Lücken in die russischen
Reihen, die besonders in ein starles Flanlen-=feuer
geraten sind. Alle russischen Versuche, die
im bessarabischen Gebiete befindlichen österreichisch-ungarischen
Truppen zurückzuschlagen, sind
kläglich mißlungen. (JZ.)
Klärung in der llalienischen Krifis.
Eine bedeutsame Nachricht brachte der Telelegraph
am Freitag früh aus der italienischen
Hauplstadt. Die Kriegshetzer hoben eine schwere
Niederlage erlitten und das Gesomtkabinett
hat die Konsequenzen daraus gezogen. Es
mußte die Erfahrung machen, daß es mit seiner
Kriegspolitik von beiden Häusern des Parla-
ments im Stiche gelassen wird; die Mehrheit
der Abgeordnetenkammer und des Senats steht
hinter Giolltti und will von der Aufrollung der
Kriegsfahne nichts wissen. Die Regierung muß
selbst zugestehen, daß sie der Zustimmung der
lonstitutionellen Parteien entbehrt, es gab also
für si:e nur noch einen Weg: die Demission.
Der Ministerrat hat seine Abdankung dem
König unterbreitet, der König hat sich die
Entschließung noch vorbehalten. Es besteht kein
Zweisel, daß die Demission angenommen wird,
und dann wird eine Regierung ans Ruder kommen,
die im Sinne der jetzt von Giolitti geführten
Verhandlungen die italienische auswärtige
Politik weiter leiten wird. Die Kriegshetzer
sind also unterlegen, der gesunde Sinn und
die Vernunft behielten die Vorhand über die
Leivenschafl. Die groß: Masse des Volles will
von einem Krieg nichts wissen, nur der Hausen
der Kriegshetzer hat ein überlautes Geschrei
erhoben. Sehr bedeutungsvoll ist die weitere
Meldung, daß 300 Deputierte und 100
Senatoren dem greisen Staatsmann Giolitti
bereits eine Vertrauenskundgebung geboten haben.
Die Mehrheit der Kammer für die Fortführung
der Friedenspolitik ist somit gesichert.
Ilalien sieht sich in der Lage, seine notionalen
Wünsche durch Oesterreich-Ungarn erfüllt
zu sehen. Wenn die Meldungen, welche
heute neuerdings darüber vorliegen, den Tatsachen
entsprechen, ist das österreichische Angebot
keineswegs gering. Wir verweisen nur auf
den Vericht, den wir an anderer Stelle darüber
veröffentiichen. Der Druck, der uns alle belastete,
ist also wieder gewichen und eine zuverichtlichere
Stimmung kann wieder Platz greifen.
Dazu kommen die günstigen Nachrichten, welche
von den verschiedensten Kriegsschauplätzen vorliegen,
die bei der Beurteilung der internationalen
Lage mit berücksichtigt werden müssen.
Im übrigen verzeichnen wir noch die Meldungen,
welche über die letzten Vorgänge in Rom
vorliegen.
Rücktei# des ##alienischen Kabiuells.
(Ertrablatt vom 14. Mei, morgens 8 Uhr.)
Rom, 14. mai. dle Agenzia Siefant oibt
bekannt: der mininerrat hatin Anbeiracht,/
dass er in Bezug auf dic Richtung der
BRegierung in der Internationalen Polluln,
der eimracht und der Zunimmung der
Kkonflitutionellen Parteien embeprt, die An
gelichts des ernnes der lage erlorderlich;
wäre, deschloflen, dem König seinc demllnon
zu überreichen. der Konig hat seinen
beschluß vorbehalten.
Eine vertrauenskunadgebung für Gloliu
Berlin, 14. mai. die „Lägliche Kund,
schau“ eninimmt Hopenbagener Släuern
solgende meldung: bie lage in weiter geklärt.
300 beputierte und 100 Senatoren
haben an ötolitti eine vertrauensadrelle
gelandt.
Berlin, 13. Mai. In den italienisch-öster-)
reichisckhen Verhandlungen ist auch weiterhin.
leiee Verschlechterung eingetreten, die Lage ist:
vi.) nehr stabil geblieben. Von einer Ueberschät-
zung etwaiger günstiger Momente muß man
sich natürlich ebenso fern halten wie von einer
Auffassung der Gesamtlage in ungünstigem
Sinne.
Wien, 13. Mai. Die Haltung Italiens wird
hier mit vollster Ruhe beurteilt. Man hofft, daß
es den vereinten Bemühungen der deutschen und,
österreichischen Diplomatie gelingen wird, in
allernächster Zeit eine befriedigede Lösung zu
finden. Wie die Wiener „Allg. Ztg.“ schreibt,
darf auch weiterhin erwartet werden, daß dieitalienische
Regierung die demagogische Bewegung
meistern werde.
Lugano, 13. Mei.- Der Abg. Cirmeni
nennt die Besorgnis, daß das Parlament einer
vollendeten Tatsache gegenüberstehen könnte,
unbegründet. Angesichts der parlamentarischen
Stimmung, zumal der Haltung des hervorragendsten
Mannes. der Kammer, Giolitti, gedenle
das Kabinett, sich dem Urteil der Kammer
zu unterwerfen. Auch Sonnino sei jetzt
hierzu bereit.
ien, 13. Mai. „Corriera della Sers“
hebt hervor: Um einen Krieg führen zu können,
müsse das ganze Volk begeistert sein. Von einer
solchen Begeisterung könne indessen heute
nicht gesprochen werden. Der „Avanti“ erklärt,
die Kammer werde dem Treiben der
Regierung, die das Land in einen unheilvollen
Krieg stürzen wolle, ein Ende machen.
Auch der „Sekcolo“ läßt die Frage ungelöst,
ob das italienische Volk in einen solchen Krieg
zu stürzen wäre.
Rom, 13. Mai. Die sozialistische Kemmerfraktion
nahm folgende Tagesordnung an: Als
Interpret des Proletariats und der Mehrheit
des Landes und in Erwägung, daß selbst im
Parlament die Unzufriedenheit mit der diltatorischen
Regierungsmethode wächst, erllärt die
Fraktion, daß keine Regierung das Land wider
dessen Willen in den Krieg stürzen kann, und
beschließt, in Rom in Permanenz zu tragen
und eine entschieden gegen den Krieg gerichtete
Posiii zu unterstützen.
om, 13. Mai. Die Kriegspartei setzte die
letzten Hebel an, um ihr Ziel zu gewinnen.
Das — dItalia“ griff Giolitti heftig
an. Das Organ Giolittis, die „Stampa“, dementiert
energisch die vielfach verbreiteten Meldungen,
wonach Italien sich bereite gegenüber
dem Dreiverband gebunden habe.
· · n
Das Angebot Oesterreich-Ungarns.
Lugano, 13. Mai. Der Abg. Cirmeni teilt
in der „Stampa“ mit: Dieser Tage wurde die
sog. ofsizielle Phase der Verhandlungen überwunden,
die nunmehr in die letzte ossizielle
Periode eingetreten sind. Oesterreich-Ungarn
i und Deutschland unterbreiteten der Consulta
amtlich das von Boron Macchio namens Oesterreich-Ungarns
und von Fürst Bülow namens
Deutschlands gezeichnete Dokument, in dem die
Gebietsangebote Oesterreich-Ungarns genau bezeichnet
werden. Oesterreich-Ungarn bietet: 1.
Den gesamten Trentino und den von den Jtalienern
bewohnten Teil Tirols. 2. Das Isonzogebiet
einschl. Gradisca. 3. Die umfassende
Autonomie der Stadt Triest samt Universität
und Freihafen. &. Das Desinteressement Oeslerreich-Ungarns
zu Gunsten Italiens in Südalbanien.
5. Oesterreich-Ungarn und Deutsch-1!
laud ertlären sich bereit, mit freundschaftlicher
Absicht die italienischen Forderungen über die
Abtretung der Stadt Görz und einiger dalmati-D
nischer Inseln zu prüsen. Die Durchführung dieseer
Zugeständnisse wird vurch das Deutsche Reich
garantiert.
Erkämpft-# Glück.
6 Roman von A. Below.
(Nachdruck rerdeten
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—— war wnisth eine Frau von *-Nach
weniven Munenlicken hatte sie den ernen
Schrecken uterwunden und sah dem dreiften
5 . mil bimenden Ang.n in das sviububische
joll das, geuner, laß auf der Stelle
mein dd los, oder ich reite Dich zu Voden!“
„Veriucht's licher mien, 0 hune Lamc," lautete
die freche GCrmiertung, „das Pserd wirft mich
nicht um. viel riuer er reckle den Arm boch.
so daß der wei
waliiden Mu
es iun A#bden.
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e Aermel zuri Gul und die gesichlbar
wurden „reiße ich
eebt lieber quwing, was ich hlaben
Paßt einmal auf“
Er ließ einen geltenden Pfisf ertönen, und
r wurde es in den Büschen am Wege
Jnn#s, sechs unbeimlich au##ebende Ges#.
in la 2½ zen9 aus,. sperrten den Weg und umringten
im
rief diese
Gelicht- er,
Herei und Raub!-·
Ikuusteuubatmu
dar sich hier
insan - den hal — und Zhr
wagl &## , mich anzufalen?
i ür wagen noch ganz auderen“ lantete die
Erwidering, des
fuhrerrolle
dau!l ihrer
siry dem
Zigennerr, der offenbar die Ane,
und alr Leonore Sorbie, die
it und Ciewandiheit im Reiten
cich der dia: roner sellen enlingen
halte, lante Hilferuse amasiseß, lachte er holmisch
ani. indem seime Kumpane tiniuimmien:
EEI beiser, mein
Turleitun Wen. * leummt memand, der Dir hel'sen
lann. „ihr nun llein belgenen oder
nicht“ wandte er sich darauf drehenden Tones
an die Graän.
„Was soll ich Tir geben?“ anlworlete Oucline,
„Du sielnst doch, daß ich leinen Schmucl an mir
habe, und von Geld habe ich auih nichts weiter
bei mir als dire hier.“
Sie grif in die Tasche und brachie eine
Handvoll loser Münzen zum Vorschein, die sie
ihrem Bedrenger dorreichen wollic. Rcb fedoch
stioß dieser ihrr Hand zuruck, sodaß die Gerdstucie
zu Bee rollten.
9
„ m brannen Hanlo leine Faren vor,
schöne #a# in rückt nur Euer indisches Halsband
raus, das Ihr ja Niemals von Cuch last!“
Jeht erichral die nieich##r- bi doch in lieiser
Seele, so daß sie die . ils-il
Hlutucllnuldadtusl nu Haag ein vornehmer
OIndier, cin Keund ihres Gatten, gescheult
halle, besaf einen ganz bedeutenden Wert
und war ihr auferrem aus anderen Gründen
überaus teuer. Woher wußte der Schurke nur
von dem Halshand“ Sie sandie verzweiflungsvoll
ihre Vlickr in die Kunde — war denn gar
leine Oilse in der Näl#? — Das Buschwerk zog
sich ein ganzes Cau de lungs des Weges hin und
verschleierte e#: A#gung desselben. Torthin war
Leonore **- geipren: gt. Und was war das?!
Der Gräsin zurtie es wie ein eleltrischer Funke
durch die Glieder. Vernahm ihr scharses Chr
nicht Ruse mannlicher Stimmen? Bri Golt —
sie hallc sich nicht actliuscht. Gireltet!“ brach #3
moelno aus ihrem Munde. Tenn- um die We
ecke sprengten im wildesten hause zwei Reiter,
von Leonore Sophie gefolgt. der Zigeuner
hatte sich umgedreht. Ein risiid luch kam über
Haine Lippen. „Das Halsband!“ zischte er. „Schnell,
— Er riß ein Messer hervor und ückte es
heern Ottoline. Seine Gefährten aber schrien
wild durcheinander, die rohesten Flüche in den
verschiedensten Sprachen wurden laut; sie wußten
ossenbar nicht, was sie zun siolleen, da. es ihnen
fast Hplich an Wassen
ausprengenden Ne ließen dem Geweld
* nicht viel Zeit, ihre Entschlüsse zu
sassen, wie die Windsbraut brausten sie heran.
Ludwig Günther, jubelte Gräfin Ottoline
denn sie hatte ihren #unten Vetter von
Schloß Varül erlante. Aupwig Günther!=letzten
rst her, was H
###
an * habt, Ir ha oder h
Echittdettxetlyuochhthlt
liab1««dwlilcdaabec noch — vo t lr Aut
heisere Suimme des Räubers.
Außer sich vor Zorn und Abschen drehle
Ottoline die Reitpeitsche um und schlug mit dem
schmeren Kuauf derselben den Patron mit voller
Kraft auf die erhobene Hand. Ein anderer als
dieser Hünc hätte unter der Wucht des Schlages
wohl das Messer sallen lassen, dieser aber brüllte
nur auf wie ein angeschosfenes wildes Tier und
holte mit Butstnkeinven Augen zum vernichtenden
Stoße aus sie Grafin sah in diesem Moment
dem Tode ins Augesicht und schloß erbleichend
die Augen. Da aber knallte ein Pistolenschuß,
dem ein Ausschrei aus dem Munde des MWegelagerers
solgte. Zugleich ließ derselbe die Zügel
des Pserdes sahren und griff sich nach der Schulter,
die offenbar gelrossen worden war. e Gejährten
des Verwundeten sahen sich unwillszrlich bei dem
Ausschrei nach ihrem Häuptling um, da aber war
Luswig Günther auch schon heran. Dem vordersten
der Marodeure schleuderle. er die noch rauchende
Piftole ins Gesicht, einen Zweiten traf ein gewaltiger
Hieb seines Oirschsangers, während ihm
zur Scite sein Diener Philipp einen Dritten in
ahnlicher Weise lampfunsähig machte, indem er
dabei laut in seiner heimischen Mundart welterte:
„Ji ketue de Tunner schall Ji schlau!“
Der Rest des seigen Banditengesindels wartete
erst gar nicht ab, bis der stämmige Bursche auch
ihnen eins auswischte, sondern. gab schleunigst
Fersengeld und relirierte in das Buschwerl hinein;
die Blessierten, ihren vor Wut schäumonden Obersten
mit sich Febten. solgten ohne Säumen. Am Nande
des Gebusches drehte sich der Zigeuner aber no
mals um: „Soo 1 denn heute schon zum Teufel
und grüß seine Großmulier von mir!= rief er
und (Wlenwerte sein Messer gegen Ludwig Günther
trotz seiner Verwundung mit tötlicher Sicherbeit.
LEÆMMIE
—
———