auch Katholiken herbeilassen, ihrerseits ein Gleiches
zu tun. Über das Was und das Wie kann ich hier
nicht reden.
Die zweite Hoffnung. Das Volk der
Zuden hat seiner Zeit Fesum nicht als den Christus
anerkannt, sondern hat ihn verworfen, und es lehnt
heute das Christentum ab. Soll das endgültig so
bleiben? Der Apostel Paulus jedenfalls war anderer
Meinung: Er hat Röm. 9, 1—5 für sein Volk einen
inbrünstigen Liebeserguß, und er entwickelt es
Röm. 9—11 mit sieghaftem, alles vor sich nieder--werfendem
Glauben, daß das zur Zeit verlorene und
verworfene Israel dereinst wiederkehren werde zu
seinem Heil und zum Heil der Welt. „Denn
so ihre Verwerfung der Welt Versöhnung
ist, was wird ihre Annahme
anders sein denn Leben von den
Toten.“ Von der inbrünstigen Liebe, die Pauli
Herz erfüllte, sollte auch in unsern Herzen etwas
glühen. Denn das Heil kommt von den Zuden, und
alles Beste, was wir haben und sind, haben wir ihnen
zu danken. Und Pauli Hoffnung ist auch meine
Hoffnung, sollte aller Christen Hoffnung sein.
Wann kommt's? Zch wage von der nächsten
Zukunft Großes zu hoffen. Gewiß, die
leidenschaftlichen Mammonsjäger unter den Juden
und die Giftmischer in den Redaktionen, welche die
Völker vergiftet und verhetzt und diesen Weltbrand
haben anzünden belfen, gebe ich zunächst durchaus
auf. Aber wer darf sagen, daß die Juden alle so
sind, daß darum von ihnen insgesamt nichts zu boffen
isto Ihm würde Gott strafend sagen, was er einst
einem Größeren sagte: „Ich habe mir lassen