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daß er doch seiner Seelen Heil vor Augen nehmen müsse,
und auch an den unsichern Staat, in dem er bisher gelebt,
zu denken Ursache habe. 7) Er sonderte sich von den kurpfälzischen
Landen ein ganzes Fürstenthum aus, zum künftigen
Erbe der ehelichen Söhne, die er etwa noch erhalten
möchte, wenn er endlich vielleicht den Entschluß ausführe, seineu
bisherigen Stand zu ändern. Auch von Morgengabe
und Witthum war die Rede; aber mit Landen und Leuten,
wie es nur bei einer fürstlichen Gemahlin statthaben konnte.
An eine projektirte Trauung mit Klara Dettin konnte man
nicht denken, und je mehr in jenem Vergleiche von 1472 Alles
auf eine vorhabende standesmäßige Vermählung abzuzwecken
schien, je weniger konnte man jetzt an diese Saͤngerin
denken.
Noch uͤber ein Jahr, nachdem schon der Neveu Philipp
feierlich und urkundlich in alle diese Eheanstalten gewilligt
hatte, ward den Dettischen Soͤhnen und so auch der Mutter
derselben bloß das wieder neu verbrieft und versiegelt, was
ihnen schon vorher versprochen worden war. ) Und in eben
derselben Urkunde, die das Loos dieser beiden Jünglinge nun
völlig zu entscheiden schien, wurde von der Mutter noch so
schlecht und recht gesprochen, wie es wohl begreiflich ist, wenn
sie bloß seyn und bleiben sollte, was sie bisher gewesen war.
Sie hat sich — so hieß es in dem feierlich ausgefertigten
Briefe des Kurfürsten — zu uns und den Kindern bieher so
treulich und ehrbarlich gehalten, und haͤlt sich noch immer so,
*) Siehe die Urkunde vom 24. Januar 1472 bei Kremer l.
Seite 454.
*) Siehe die Urkunde vom 14. Maͤrz 1473 bei Kremer. Nro.
CLXXNIV., *7
Spittler's sämmtliche Werte. XI. Bo. 8