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auswärtigen Politik den vollen Beistand der Landesvertretung zu verschaffen,
denn:
„In dem kraftvoll geführten Kriege und seinen Erfolgen sehen wir
den ersten, glücklichen Anfang zu einer wahren Einigung des deutschen
Vaterlandes . Auf das Zutrauen, daß unter der gegenwärtigen
Leitung der auswärtigen und militärischen Angelegenheiten das Streben
dahin gerichtet ist, die deutsche Einheit gegen fremden Eingriff und
heimische Sonderinteressen vorzubereiten und die Stärke der gesamtdeutschen
Macht zu erhöhen, hat die Regierung einen unabweisbaren
Anspruch erworben.“
Inbezug auf die innere Politik war ausdrücklich gesagt, daß „die
Pflichten einer wachsamen und loyalen Opposition“ nicht verabsäumt
werden sollten, wie es eine entschieden liberale Partei den Rechten des
preußischen Volkes und der Zukunft Deutschlands schuldig sei. Unterzeichnet
war die Erklärung von: Aegerter, Berger-Posen, von Bockum-Dolffs,
Cetto, Frank, Hammacher, von Hennig, Hinrichs, John-Labiau,
Kanngießer, Lasker, Lantz, Lent, Lette, Lüning, Metzmacher. Michaelis-Stettin,
Pieschel, Rautenstrauch, Reichenheim, Röpell, Techow, Twesten,
von Unruh. Die Unterzeichneten (15 von der Fortschrittspartei, 9 vom
linken Centrum) hatten mit diesem Schritt der Notwendigkeit eines
Ausscheidens aus dem bisherigen Fraktionsverband in's Auge zu sehen.
Nachdem das Abgeordnetenhaus am 12. November wieder zusammengetreten
war, begannen denn auch in den Fraktionen der Linken die
— wie sich denken läßt — heftigsten Auseinandersetzungen. Binnen
wenigen Tagen war die Trennung vollzogen. Am 17. November
konstituierte sich im preußischen Abgeordnetenhause die „Neue Fraktion
der nationalen Partei“ (den Namen „,Nationalliberale Partei“ nahm
sie späterhin im norddeutschen Reichstag an) und wählte einen Vorstand,
bestehend aus den Abgeordneten von Hennig, Twesten, v. Unruh.
Als Mitglieder wurden am nämlichen Tage noch namhaft gemacht die
Abgeordneten Hammacher, Lüning, Lasker, Michaelis, Roepell, Krieger-Berlin,
Reichenheim. John, Lette, Prediger Richter-Berlin, Hinrichs,
Graf zu Dohna, von Vaerst, Techow, Kanngießer. Außerdem war
der Präsident des Abgeordnetenhauses, von Forckenbeck, der neuen
Fraktion zuzurechnen. In den folgenden Tagen schlossen sich noch an
die Abgcordneten Berger, Lent, Lantz, Pieschel, Rautenstrauch und
Cetto. Der Abgeordnete Jung-Köln trat noch im Laufe des Jahres
1866 bei.
Die Fraktion hatte von ihrer Konstituierung dem linken Centrum
und der Fortschrittspartei Anzeige gemacht mit dem Bemerken, „daß