—A
131
— —. —
Ball, der, was Eleganz, Geschmack und Pracht betrifft, der
Hauptstadt eines Königreichs würdig war.
Andern Tags führte der Kronprinz seine Gemahlin nach
Hohenschwangau, wo sie sich sogleich heimisch fühlte. War sie
doch im Gebirge in Schlesien aufgewachsen; „und Bergsteigen
— nichts lieber!“
Swölftes Kapitel.
Lochzeilgeschenke. — Dank. Schreiben der Krouprinzessin an die Frauen
von Aschaffenburg. — Lochzeilssestlichteilen im Lande. — Danke#erklärung
des Königs und des Kronprinzen. — Honigmond in Hohenschwangau. —
Fasching. — Dornröschen. — Honell des Kronprinzen.
No% uninteressant sind die Geschenke, welche das kronprinzliche
Paar zur Vermählung erhalten hat. Die auf der
Oktoberfestwiese dargereichten Gaben sind im vorigen Kapitel
aufgezählt. Es sind also noch zu erwähnen:
1. Ein silberner Pokal in Etuis aus Nürnberg.
2. Ein Pokal von Rubin-Glas.
3. Ein Beduine, Reiterstatue von Bronze.
4. Eine Uhr, eine Kapelle vorstellend.
5. Eine Nachtlampe von plattirtem Silber.
6. Eine Büchse im Etuis von der Münchner Schiützengesellschaft.
7. Ein Aufsatz von Gußeisen mit mehreren Porträts.
8. Eine Guitarre im Etuis von Mittenwald.
9. Ein hellblaues Sammetkissen ohne Quasten.
10. Vier blaue Sammetkissen mit silbernen Onasten.
11. Ein gestricktes Kinderzeug in einem blauen Kästchen.
12. Ein Kästchen mit Chocolade von Nürnberg.
13. Ein solches mit schönen Arbeiten aus Chocolade von München.
14. Eine steinerne Platte mit Inschrift.
15. Zwei Kandelaber von vergoldeter Bronze.
16. Ein Ofenschirm.
2
2
v ·"r
9*