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zu Verstand kommen werde, oder auch nur zur Faͤhigkeit,
guten Rath zu benutzen. Zum Unglück wollte er noch dabei
hoͤchst thätig seyn.
2. Nascher, großmüthiger Friede mit Preußen; er gab
alles eroberte zurück, und seine Truppen mußten noch überdies
von den Oesterreichern zu den Preußen herübergehen,
um nach fünfjährigem Kampf gegen diese, jetzt den Kampf
gegen jene anzufangen.
3. Wilde Veränderungen in Ansehung der Geistlichkeit.
Schlechte Behandlung der Russischen Garden und kindische
Liebe zu seinen Holsteinern, Als Holsteiner rüstete er sich
auch, mit der ganzen Russischen Macht, zum Kriege gegen
Dänemark, und ohne erst gekrdnt zu seyn, wollte er selbst
aus dem Reiche gehen, und sich in Holstein an die Spihe
seiner Armee setzen, so klar ihm auch die erfahrensten Männer
zeigten, daß trotz der Größe seiner Macht ein Krieg
dieser Art fast unmöglich gelingen könne. Ich will nichts
darüber hören, war seine Antwort.
4. Er zwang endlich seine Gemahlinn, in eine Revolution
zu willigen, die ihn die Krone und nothwendig auch,
mittelbar oder unmittelbar, das Leben kostete.
Orlows Kühnheit hat die Revolution unternommen,
Peters III. völlige Geistes-Impotenz, auch nur des alten,
wohlerfahrenen Münnichs guten Nath anzuhdren, hat den
glücklichen Ausgang versichert, und Catharinens hohe Weisheit
war's, die sie zum Glück der Nation machte. Der
Name Regentinn im Namen ihres Sohnes gehörte
nur zur ersten Form, so wie auch Kön. Friederich II. von
Preußen nur im ersien Manifest Erbfeind des Russischen
Namens hieß.