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der linken Seite hin. Wo die Speiseröhre in den Magen mündet, ist der Magenmund
(11). Sein unteres, spitzes Ende heißt Pförtner (12), die Fortsetzung desselben
und Ubergang zu den Gedärmen Zwölffingerdarm (13). Man muß den
Magen nicht überladen und ihn warm halten.
Durch die Wärme im Magen, sowie seine fortwährende, wurmförmige Bewegung,
ganz besonders aber durch den Magensaft, eine wässrige, stark saure Flüfsigkei, welche
gewisse Drüsen im Magen absondern, werden die Speisen in Spveisenbrei verwandelt (verdaut).
Sie gehen dann in die
Gedärme, wo sich ihnen die Galle, eine bitterschmeckende Absonderung der
Gallenblase (15) durch den Gallengang (16) und der Sast der Bauchspeicheldrüse
(17) beimischen. Sie nehmen dabei ihren Weg aus dem Magen in die Gekrösdärme
(19), den Ubergang des Dünn= in den Dickdarm (20), Blinddarm
(21), Wurmfortsatz (22), aufsteigenden (23), querliegenden (24) und absteigenden
(25) Grimmdarm.
Zahlreiche Saugäderchen (Lymphgefäße) ziehen nun während des Aufenthalts der
soweit verdauten Speisen in den Gedärmen die zur Erhaltung des Körpers geeigneten
Stoffe als einen weißen Milchsaft auf und führen ihn den Blutadern zu, worin er auch
on Blut verwandelt wird. Die zur Ernährung nicht geeigneten Teile der Speisen und
die im Blute enthaltenen wässrigen und gröbern salzigen Teile werden durch Ausleerungen
- « aus dem Körper entfernt, wobei besonders
die Nieren thätig sind, die
dies scharfe, salzige Wasser der Blase
(26) zuführen, in der es sich als Urin
oder Harn sammelt und abgeht.
Die Leber (14) liegt auf der rechten
Seite des Magens. Sie sondert
die Galle aus dem Blute ab. Die
auf der linken Seite des Magens liegende
Milz (18) führt der Leber das
Blut zu und bereitet die Absonderung
der Galle aus demselben vor. Das
Ende des ganzen Darmkanals heißt
der Mastdarm. Alle Gedärme werden
durch das Netz wie von einem
Beutel zusammengehalten (Bruch).
Durch die verdauten Speisen werden
dem Körper die beim Ausatmen,
Schwitzen u. s. w. verlorenen Stoffe
wieder ersetzt und die abgenutzten Körperteile
gleichsam wieder hergestellt.
Man nennt diesen Vorgang Stoff-.x———-,
wechsel. Geht derselbe nicht richti
45m S "6 1 büntn ist 0(h Mich 0o
"" hört er ganz auf, so stirbt er.
höhle liegt das Hauptwerkzeug des
Blutumlaufs: das Herz (Fig. 9).
Es ist ein starker, fleischiger Muskel,
gleich einem nach unten spitz zugehenden
Beutel, liegt mit seinem stumpfen
Ende gegen die linke Seite der Brust-«
höhle gekehrt und wird von einem
Fis. 8. starken, häutigen Sacke, dem Herzbeutel,
eingeschlossen. Es besteht aus der rechten und linken Herzkammer, über
denen die rechte und linke Vorkammer liegen.
2
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