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bald eine der maͤchtigsten, weil sie sich mit der Wilhelmsund
Georgengesellschaft vereinigte, und solche weiter fortgehende
Verbindungen schienen endlich der Grund eines auf
wechselsweiser Furcht beruhenden allgemeinen Friedens zu
werden. Dahin arbeitete auch Kaiser Wenzel, alles in ein
paar solche Generalconfdderationen zu vereinigen, deren eine
der andern immer gleich seyn sollte. Aber statt des gesuchten
Friedeus entstund daher nur-desto allgemeinere Unordnung;
aus der Fehde jeder zwei einzelnen Parthien wurde
mur desto gewisser allgemeine Fehde, und die Reichsstädter,
einmal in einer gewissen Uebermacht über den Adel, achteten
auf kein kaiserliches Friedensedict, auf keine rechtliche
Entscheidung vor Austrägen.“
Eberhard endlich auf's höchste erbittert, überließ sich
seinem lang verhaltenen Grimme. Der 24. August 1388
wurde ihm zum heißen Tag. Er griff, vorzüglich durch
Mälzische Huͤlfe unterstützt, das zahlreiche städtische Heer bei
Doͤffingen an. Der Kampf war hart, und selbst der einzige
Sohn Eberhards blieb bald im Anfang des Treffens.
Wie das Gefecht am hitzigsten war, bekam Eberhard unvermuthet
einen Helfer, durch dessen Tapferkeit die Städtische
vollends zum Weichen gebracht wurden. Wolf von
Wunnenstein, einer der Schlägler, welche Eberharden im
Wildbad hatten auffangen wollen, war seiner vor Freude
nicht mächtig, wie er hörte, daß es zwischen dem Grafen
und den Städten zur ordentlichen Feldschlacht kommen werde.
Er bot trotz der alten Feindschaft dem Wirtemberger seine
Dienste an, und da dieser das Anerbieten ausschlug, so ließ
er sich doch sein Roß sattlen, und kam gerade noch zu rechter
Zeit auf das Schlachtfeld, und fiel wie ein Hagel unter
die Städter hinein. Nach der Schlacht dachte Eberhard den