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gesandt werden, um den Absender, wenn derselbe ermittelt werden kann, zur näheren Be—
zeichnung des Adressaten zu veranlassen.
Für die Beförderung der Unbestellbarkeits-Meldung und der zu ertheilenden Antwort
an die Postanstalt am Bestimmungsort der Sendung hat der Absender die Portokosten
je nach der Entfernung mit 10 bezw. 20 Pf. zu entrichten. Verweigert der Absender
die Zahlung, so wird seiner etwaigen Bestimmung über die Sendung keine Folge
gegeben. In diesem Falle, sowie wenn der Absender innerhalb einer Frist von 7 Tagen
eine Erklärung nicht abgibt, wird die Sendung nach dem Aufgabeorte zurückgeleitet.
VI Wenn Absender gewöhnlicher oder eingeschriebener Packete im Falle der Unbestellbarkeit
derselben die sofortige Rücksendung vermieden zu sehen wünschen, so ist seitens
der Absender auf der Vorderseite der Begleitadresse und bei Packeten ohne Begleitadresse
auf der Adreßseite der Sendung selbst in hervortretender Weise der Vermerk: „Wenn
unbestellbar, Nachricht“ niederzuschreiben, sowie Name und Wohnung anzugeben. Der
Vermerk kann auch mittels Stempelabdrucks oder durch Typendruck hergestellt werden.
Bleibt ein solches Packet demnächst am Bestimmungsorte unbestellbar, so muß die Postanstalt
des Bestimmungsortes eine Unbestellbarkeits-Meldung an die Aufgabe-Postanstalt
erlassen. Letztere hat demnächst bei dem Absender anzufragen, ob das Packet zurückgeschickt
oder an eine andere Person, sei es an demselben oder einem anderen Orte des Deutschen
Reichs, ausgehändigt werden soll. Auf Grund der Bestimmung des Absenders ist die
Unbestellbarkeits-Meldung von der Aufgabe-Postanstalt zu beantworten. Für die Beförderung
der Meldung und der auf dieselbe an die Bestimmungspostanstalt abzulassenden
Antwort hat der Absender die Portokosten je nach der Entfernung mit 10 bezw. 20 Pf.
zu entrichten. Sofern der Absender die Zahlung verweigert, oder seine Erklärung nicht
innerhalb 7 Tagen nach Empfang der Benachrichtiguug bei der Aufgabe-Postanstalt abgibt,
wird die Rücksendung des Packetes nach dem Aufgabeorte veranlaßt.
Ist das Packet auch dem zweiten Adressaten gegenüber unbestellbar, so kann, wenn
der Absender ein bezügliches Verlangen ausgesprochen hat, vor der Rücksendung noch einmal
in derselben Weise die anderweite Bestimmung des Absenders durch die Postanstalt
eingeholt werden. Sollte alsdann die Bestellung an den dritten Adressaten ebenfalls
nicht stattfinden können, so muß die Rücksendung eintreten. Die Bezeichnung mehrerer
Personen, welchen das Packet im Falle der Unbestellbarkeit der Reihe nach zuzuführen sei,
ist nicht gestattet.