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als den Angehörigen einer Weltkirche vielleicht näher
liegen als andern. Ja sie können dadurch der rechten
Orientierung der öffentlichen Meinung einen Dienst erweisen.
In einer unserer vornehmsten Zeitschriften,
und zwar in einer, die Liberalismus und Staatsinteresse
kräftig hervorzukehren pflegt, ist das jüngst anerkannt
worden. Mit Bezug auf unser großes Abwehrbuch
gegen die Angriffe des französischen Katholizismus“
sagte sie: „Der Ethiker wird sich daran erfreuen, daß
hier nationales Würdegefühl mit einer ethisch humanen
Auffassung der Politik und des Internationalismus einfach
und kunstlos verbunden ist. Darin hat der Katholizismus
in der Tat eine Weltaufgabe und Weltwirkung,
die ihm eine besondere Stellung in dem
Kräftespiel der Gegenwart und Zukunft zuweist, und
die weder das mit Demokratie und Anglisierung verbundene
Freikirchentum noch das eng gebundene protestantische
Staatskirchentum des Kontinents erheblich
fördern kann.“ In diesem Geiste sind unsere Ausführungen
gemeint. Daß sie nicht den unzweifelhaften
Rechten und den wohlverstandenen Interessen des
eigenen Vaterlandes im Wege stehen wollen, brauchte
nicht noch besonders betont zu werden, weil es selbstverständlich
ist.
Aber noch ein anderer Gedanke war Leitstern.
Das katholische Volk bildet einen großen Teil der Gesamtnation
und ist in ihrem Leben als geistiger und
politischer Faktor von Bedeutung. Daher ist es nur
billig und sogar eine patriotische Pflicht, wie in allen
wichtigen Fragen, so auch in der gegenwärtigen, die
Anschauungen darzulegen, die sich aus den religiösen