Full text : Weltkrieg und Gottesreich.

—  63  —

lich  nur  noch  das  Sprachrohr  des  englischen  Deutschenasses,
  dem  die  russische  Bolksseele  überaus  willig
ich  öffnete.

Kurz,  es  besteht  die  nicht  aus  der  Welt  zu  schaffende
Tatsache:  Eine  Großmacht  ersten  Ranges,  die  Presse,
dat  in  den  Oreiverbandsländern  mit  aller  Macht

en  Haß  gegen  Oeutschland  geschürt  und  auf  einen
leg  hingetrieben.
*  *  *
Qnu  sagst,  die  festgelegte  Tatsache  beweise  nichts.
die  Zeitungen  seien  Privatunternehmungen,  die,
zumal  bei  den  freiheitlichen  Institutionen  Englands
und  Frankreichs,  fröhlich  gedeihen  konnten.  Aber
ie  Regierungen,  die  leitenden  Männer  und  maßgebenden
  Geister  hätten  mit  dem  in  den  Zeitungen
überschäumenden  Deutschenhaß  vielleicht  nichts  zu
un  gehabt.  Das  offizielle  England,  Frankreich,
ßland  bleibe  soweit  von  der  Anklage  der  Deutschenetze
  und  Kriegstreiberei  frei.  ·

Diese  Anklage  muß  ich  nun  doch  erheben.  Die
Regierungen  standen  hinter  dieser  Hetz-  und  Ver-Kumdungepresse.
  Beweis:  Sie  haben  in  all  den
ahren  gegen  die  unverantwortliche  Preßgroßmacht,
ie  Europa  in  einen  schrecklichen  Krieg  hineinzu—
treiben  suchte,  nichts  ANamhaftes  getan").  Die  Regierungen
  haben  sich  also  mit  den  Vergiftungsanstalten
  solidarisch  gemacht.

—  —

Du  sagst  mir  vielleicht,  die  französische  Regierung,  die

in  4  Jahren  zirka  44  mal  gewechselt  habe,  hätte,  auch  wenn  sie

#  gewollt,  gegen  die  Zeitungsgroßmacht  nicht  ankämpfen  können.

aunn  sein.  Dann  war  eben  die  Zeitung  und  die  hinter  ihr  stehende

Finanz  die  wahre  Regierung.  Und  diese  wahre  Regierung  war

ber  sohetersch;  und  damit  kommen  wir  in  Sachen  auf  daeselbe
us.

n