Full text : Bismarck´s Glaube.

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IV.  Kapitel.

Bismarchs  Kampf  mit  der  Papftkirche.

Es  kann  nicht  daran  gedacht  werden,  im  Rahmen
dieser  Darstellung  eine  eingehende  Entwickelungsgeschichte
  dieses  Kampfes  zu  geben.  Es  kann  sich  dem  ganzen
Charakter  dieses  Dersuchs  nach  nur  darum  handeln,  die
persönlichen  Motive  aus  eigenen  Keußerungen  des  Kanzlers
  zu  eruieren.  Dabei  fehlt  mir  ebenso  eine  apologetische
  wie  eine  verklagende  Tendenz.  Nach  dem  definitiven
  Lehlschlag  des  Rampfes,  dem  wir  als  Knaben  zujubelten,
  den  wir  als  Jünglinge  ruhmlos  ersterben  sahen,
gilt  es,  ihn  aus  dem  Charakter  und  der  Zuffassung  des
Dorkämpfers  zu  verstehen.  Es  soll  zum  voraus  bemerkt
werden,  daß  die  Darstellung  in  den  „Gedanken  und  Erinnerungen“
  doch  ein  sehr  stark  nachgedunkeltes,  einseitig
apologetisches  Erinnerungsbild  ist.  Freilich  die  folgende
hHauptstelle  enthält  die  volle  Wahrheit  ½:

„Sür  mich  war  die  Richtung  unfrer  olitik  nicht  durch
ein  konfessionelles  Jiel  bestimmt,  sondern  lediglich  durch
das  Bestreben,  die  aur  dem  Schlacht

feld  gewonnene  Einfestigen.
  Ich  bin  in  konfef-