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berge hängen ließ, und dadurch über sie alle den Preis davon
trug. Das heißt doch den Ruhm ein wenig theuer erkaufen, und
ich versichere Ihnen, daß ich es vorzöge Ameise in Rheinsberg zu
sein, als um diesen Preis die Unsterblichkeit des Namens zu erkaufen.“
Doch wozu noch weiter die moralische Zerrüttung eines Mannes
ausmalen, den die Nachwelt preist und der selber sich so unaussprechlich
elend fühlte?
Es lag in der Natur der Sache und der Regierungsweise
des Staates, daß, wenn nicht diefe extremen Ansichten des Königs,
dennoch eine ihr verwandte herrschend wurde an den grünen Tischen
der Consistorien, auf Kanzeln und Kathedern, herrschend wurde bei
denselben Männern, welche ohne Zögern und Bedenken die Bekenntnisschriften
des positiven Protestantismus unterschrieben. Die
Augen schienen blind zu sein gegen den grellen Widerspruch. Noch
widerstrebte das Volk. Als die Consistorien die Gesangbücher im
neuen Sinne umzugestalten sich bemühten, übernahm der König
selbst den Schutz des Alten. Aber er that es in einer Weise,
welche den klaffenden Spalt der Meinung zwischen dem Schützer
und dem Beschützten nur noch schärfer zu Tage legte. „Jedermann
kann bei mir singen: Nun ruhen alle Wälder, und was des dummen
und thörichten Zeuges mehr ist.“ Also der geborene Oberbischof
seiner Kirche. Was sollte aus diesem unseligen Zwiespalte
endlich werden? — Das Volk faßte die Dinge auf nach seiner
Weise. Berlin galt als die Heimat der Atheisten.