Volltext : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1913 (90)

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im  Süden  und  Westen  durch  die  Staatseisenbahnlinie  Ulm—Friedrichshafen  und
den  dem  Gewand  Weiherösch  in  nordwestlicher  Richtung  entlang  führenden  Verbindungsweg
  von  St.  Georgen  bis  zu  dessen  Schnittpunkt  mit  dem  von  Allmannsweiler  herführenden
  Vizinalweg  Nr.  2,  im  Norden  durch  eine  Linie  vom  Schnittpunkt  des  letztgenannten
  Wegs  mit  dem  Allmannsweiler  Bach  nach  dem  Schnittpunkt  des  Feldwegs
  6  mit  dem  von  Allmannsweiler  kommenden,  in  südlicher  Richtung  führenden
Feldweg  und  von  da  nach  der  Nordspitze  der  Parzelle  109  der  Hofkammerlichen
Güter,  im  Osten  durch  den  Seewald  bis  zur  Bahnlinie.

In  dem  Verfahren  zum  Zweck  der  Zwangsenteignung  wird  der  Reichs-(Militär-)
Fiskus  durch  den  Militär-Intendanturrat  Dr.  Lehner  vertreten.

Als  Enteignungsbehörde  wird  die  Intendantur  des  XlIII.  (K.  W.)  Armeekorps
bestellt.

Gegeben  Schloß  Friedrichshafen,  den  21.  August  1913.

Wilhelm.
Weizsäcker.  von  Marchtaler.

 

önigliche  Verordnung,
betreffend  die  Aufhebung  des  Personaladels.  Vom  1.  September  1913.

Wilhelm  IL,  von  Gottes  Gnaden  König  von  Württemberg.

Nach  Anhörung  Unseres  Staatsministeriums  verordnen  Wir,  was  folgt:

Mit  der  Zugehörigkeit  zu  einer  der  vier  obersten  Rangstufen,  mit  dem  Besitz  einer
der  vier  obersten  Klassen  des  Ordens  der  Württembergischen  Krone  und  mit  dem  Besitz
des  Militärverdienstordens  ist  künftighin  der  Personaladel  nicht  mehr  verbunden.  Diejenigen
  Personen,  welche  auf  Grund  der  bisher  bestehenden  Bestimmungen  zur  Führung
des  Personaladels  berechtigt  sind,  behalten  dieses  Recht  auch  fernerhin  bei.  Hienach
hat  das  Staatsministerium  das  Erforderliche  zu  veranlassen.

Gegeben  Friedrichshafen,  den  1.  September  1913.
Wilhelm.

Weizsäcker.  von  Marchtaler.  Fleischhauer.  Schmidlin.  Geßler.  Habermaas.