Volltext : Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten. 1815. (6)

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Gebühren-Taxe

für  Stadt=  auch  Land=  und  Stadtgerichte  in  den  großen
Städten.

In  Sachen

 

 

über
20  bis
50  Rtl.

incl.

Ril.  Gr.

Ktl.  Gr.

über
50  bis

100  Ril.

inel.

uͤber
100  bis
200  Rtl.

excl.

Rtl.  Gr.

s

von
200  bis
500  Rtl.
excl.

Rtl.  Gr.

von  500
bis  2  u.
mehrere

1000
Rtlr.

Ktl.  Gr.

 

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8  2

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Rechnung.  Für  jeden  Termin  zur  Anlegung  oder  Abnahme  derselben,
  excl.  der  Kalkulaturgebühren,  die  vorstehenden  Säge.

Rekognition.  Für  die  gerichtliche  Rekognition  eines  Instruments
oder  der  Unterschriften,  conf.  Kontrakt  Nr.  50.  Litt.  B.

Rekognitionsschein  über  Antretung  oder  Entsagung  einer  Erbschaft,
die  Sätze  wie  für  ein  Attest.

Rekognitionsschein  über  die  erfolgte  Deposition  eines  Testaments.
Siehe  Testament.

Rekognirionsschein  über  die  erfolgte  Eintragung  oder  Löschung  im
Hypothekenbuche.  Siehe  Hypothek.

w.;  siehe  Bürgschaft  und  Certioration.

den  Erben,  wenn  solche  gerichtlich  aufgenommen  wird,  die  Gebühren,
  wie  für  Aufnahme  einer  Assignation.

Requisition.  Wie  für  ein  Dekret.

Resolution.  Dieselben  Sätze.

Revision  einer  Rechnung.  Siehe  Kalkulaturgebühren.

Schenkung  unter  Lebendigen.  Siehe  Kontrakt.

Schenkung  von  Todeswegen.  Siehe  Testament.

Schreibgebühren.  Siehe  Kopialien.

Schuld-Instrument.  Siehe  Obligation.

Siegelung  und  Entsiegelung.  Dafür  werden  die  vorschriftsmäßigen
  Kommissionsgebühren  und  Diäten  nach  Verhältniß  des  Objekts
und  des  Ranges  der  Kommissarien  liquddirt.

Siegelgelder.  Diese  werden  bei  allen  taxirten  Expeditionen  in  der
2ten,  Zten,  4ten  und  5ten  Kolonne  nach  der  Nr.  26.  Abschnitt  1.
bestimmten  Höhe  liquddirt.

Subhastatio  voluntaria.  Dafür  werden  eben  die  Gebühren  gecessaria
  festgesetzt  worden  sind.

Taxe.  conf.  No.  36.  Abschnitt  4.

Termin.  Für  einen  jeden  Termin,  welcher  bei  Hamlungen  der  freiwilligen
  Gerichtsbarkeit,  in  BVormundschafts=  und  Hypothekensachen
an  ordentlicher  Gerichtsstelle  abgehalten  wird,  und  eine  Handlung
betrifft,  die  in  diesem  Abschnitt  nicht  besonders  taxirt  worden  ist

Testament,  Kodizill,  Fideicommiß,  Donatio  mortis  causa,
pactum  successorium  und  andere  letztwillige  Verordnungen:

A.  Für  die  Aufnahme  eines  Testaments  oder  anderer  letztwilliger  Verordnungen
  zum  gerichtlichen  Protokoll  an  ordentlicher  Gerichtsstelle

B.  Für  die  Annahme  eines  schriftlichen  Testaments  u.  s.  w.  wobei  der

arbitriren  muß,  welche  Kostenkolonne  bei  Bestimmung  der  Gebühren
zum  Grunde  zu  legen  sey.  .  ..
C.  Wird  die  Aufnahme  oder  Annahme  eines  Testaments  u.  s.  w.  außer—
halb  der  ordentlichen  Gerichtsstelle,  oder  außerhalb  dem  Orte  des

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D.
Gebühren  entrichtet.

 

Renunziation  auf  die  weiblichen  Gerechtsame  bei  Bürgschaften  u.  K.

Renunziation  z.  V.  auf  eine  Erbschaft  zum  Besten  des  nachfolgennommen,

  welche  im  4ten  Abschnitt  in  Rücksicht  der  Subhastatio  ne-Richter

  nach  den  ihm  bekannten  Vermögensumständen  des  Testators

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Gerichts  durch  Kommissarien  verlangt;  so  erhalten  letztere  die  vorsch
und  Diäten,  zur  Sportel-Kasse  aber  werden  die  ad  A.  und  B.  bestimmten  Sate  entrichtet.
Für  die  Annahme  eines  Testaments  ad  Depositum,  werden  die  sub  No.  20.

 

 

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riftsmäßigen  Kommissionsgeb

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ührem

—.

dieses  Abschnitts  bestimmtem
E.  Fün-