Full text : Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1855. (46)

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Zu  dem  Zwecke  werden  dem  Finanzminister  die  verfügbaren  Mittel  des
Eisenbahnfonds  vom  Jahre  1856.  ab  bis  zur  Tilgung  der  Schud  überwiesen.

K.  4.

Die  Verwaltung  der  aufzunehmenden  Anleihe  wird  der  Hauptverwaltung
der  Staatsschulden  übertragen.  Wegen  Verwendung  der  durch  allmalige  Abtragung
  des  Schuldkapitals  ersparten  Zinsen,  wegen  Verjährung  der  Zinsen,
wegen  Abführung  der  zur  Berzinsung  und  Tilgung  erforderlichen  Beträge  an
die  Laupwerwalzung  der  Staaksschulden,  sowie  wegen  des  Verfahrens  behufs
der  Tilgung,  finden  die  Bestimmungen  der  §#.  3.  4.  und  5.  des  Gesetzes  vom
23.  Mai  1852.,  betreffend  die  Ueberweisung  der  in  Gemaßheit  des  Gesetzes
vom  7.  Dezember  1849.  aufzunehmenden  Anleihe  an  die  Hauptverwaltung  der
Staatsschulden,  sowie  die  Tilgung  dieser  Anleihe  (Gesetz-Sammlung  für  1832.
S.  75.),  Anwendung.

em  Staate  bleibt  das  Reche  vorbehalten,  den  nach  vorstehenden  Bestimmungen
  zu  berechnenden  Tilgungsfonds,  nach  Maaßgabe  der  dazu  disponiblen
  Mittel,  aus  dem  Eisenbahnfonds  zu  verstärken,  wogegen  dersslbe  niemals
  verringert  werden  darf.

F.  5.

Die  Ausführung  dieses  Gesetzes  wird  dem  Minister  für  Handel,  Gewerbe
und  öffentliche  Arbeiten  und  dem  Finanzminister  übertragen.

Urkundlich  unker  Unserer  Höchsteigenhändigen  Unterschrift  und  beigedrucktem
  Königlichen  Insiegel.
Gegeben  Berlin,  den  21.  Mai  1855.

(L.  S.)  Friedrich  Wilhelm.

v.  Manteuffel.  v.  d.  Hepdt.  Simons.  v.  Raumer.  v.  Weslphalen.

i  .  ..8  .«dM«·  ür  die  landwirthv.
  Bodelschwingh.  Gr.  v.  Waldersee  .““

v.  Manteuffel.

(Tr.  4224.)  Gesetz  zur  Ergänzung  der  Gesetze  vom  31.  Dezember  1842.  über  die  Verpflichtung
  zur  Armenpflege  und  die  Aufnahme  neu  anziehender  Personen.  Vom
21.  Mai  1855.

We#  Frichrich  Wilhelm,  von  Gottes  Graden,  König  von
Preußen  2c.  1.

verordnen  für  die  Landeskheile,  in  welchen  die  Gesetze  vom  31.  Dezember  1842.

über  die  Verpflichtrung  zur  Armenpfsege  und  über  die  Aufnahme  neu  onziehender

Personen  Gültigkeit  haben,  unter  Zustimmung  der.  J##  was  folgt:

(W.  423—4224.)  lr-