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VI. An die Stelle des Art. 20 treten folgende Vorschriften:
Art. 20.
In den Aufgebotsfällen der §§. 977, 982 und 988 der Civilprozeßordnung
erfolgt die öffentliche Bekanntmachung des Aufgebots durch Anheftung
an die Gerichtstafel und durch einmalige Einrückung in dasjenige
Blatt, welches für den Sitz des Prozeßgerichts zur Veröffentlichung der
amtlichen Bekanntmachungen bestimmt ist.
Das Gericht kann anordnen, daß die Einrückung noch in andere Blätter
und zu mehreren Malen erfolge.
Die Aufgebotsfrist muß mindestens drei Monate betragen; sie beginnt
mit der ersten Einrückung des Aufgebots in das in Abs. 1 bezeichnete Blatt.
Das Gericht kann die öffentliche Bekanntmachung des wesentlichen
Inhalts des Ausschlußurtheils durch einmalige Einrückung in das in Abs. 1
bezeichnete Blatt anordnen.
Art. 20 a.
Im Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Kraftloserklärung von Hypotheken-,
Grundschuld= oder Rentenschuldbriefen (§§. 1162, 1192, 1199 des
Bürgerlichen Gesetzbuchs und §. 136 des Reichsgesetzes über die Zwangsversteigerung
und die Zwangsverwaltung) erfolgt die öffentliche Bekanntmachung
des Aufgebots durch Anhefiung an die Gerichtstafel und durch einmalige
Einrückung in dasjenige Blatt, welches für den Sitz des Prozeßgerichts zur
Veröffentlichung der amtlichen Bekanntmachungen bestimmt ist.
Das Gericht kann anordnen, daß die Einrückung noch in andere Blätter
und zu mehreren Malen erfolge.
Im Falle des §. 1014 der Civilprozeßordnung tritt die Einrückung in
das in Abs. 1 bezeichnete Blatt an die Stelle der Einrückung in den Deutschen
Reichsanzeiger und ist der Aufgebotstermin so zu bestimmen, daß seit dem
Verfalltage drei Monate abgelaufen sind. «