Auffssser 33
Samstag, 10. Februar 1912
von Neutralität sprechen können, aber Amerika
legte förmlich die ganze Industrie um, um für
eine Vartei des Weltkrieges Waffen zu schmieden
und die Nepubist tat es im Schutze der
Neutralität. In dieser ganzen Jeit war die
Lage der bleinen neutralen Staaten Europas
nicht angenehm, aber Wilson lam uns nicht zu
Hilfe und rührte sich nicht eher, al bie ein vase
ameritanische Schire Leleid"g# und einige amerikanische
Bürger gelroffen waren. Da sland
plötzlich die ganze Welt in Flammen, und als
die deutsche Seesrerrenote erschien und jetzt
endlich der amerttaniscken W Baifenar#- F#hr ein
Ende gemacht werden sol.le, da zerne sich lotlich
das Interesse Mäsons für die Leinen S49
ten so ledhaft, daf er sie eirllud, das Sauchaal
Serbiens, Montenegon und Numäniens zu teilen.
In das n##t ein großartiger Gedanke? ?*
Amerita erllär: De. t#c lund den Krieg in einer
Weise d.5 Dänemark. Norwegen. Schweden,
Holland, die Schweiz und Spanien die Arbeit
und Gefahr übernehmen. Das Wort. daß die
Einladung Wilfons an die Nentralen ein verhängnisvoller
dipiomatischer Neblariff gewesen
ist, wird beftehen bleiben. Man ist versucht.
die Einladung, sich zu Ehren der verspäteten
amerikanicchen Friedensbeitrerungen schlachten zu
lassen, eine Dummbekit. oder eine Frechheit
nennen. Wir wollen uns aber mit „Fehlgriff“
Pe#nüge, denn die Meinung ist ja doch die
gleiche
Hollands Antwort.
Ha 1 8. Febr. Das Korrespondenzbüco
meldet: Der Geschäftsträger er, Vereinigten
Staaten. Lanahorne, hat am Mts. den
Minister Aeußin amtlich “7 d bruh der
diplomatischen Beziehungen zwischen Amerkka
und Deutsckland imolge der Wiereraufnahme
des verschkärften Umerseebo#strieges in Kennt.
nis gesest. Er bhaie den Auftrag. hinzezuiuge
l. dan der Präfidei noch nicht Slauden
wolle, daß Dentichiand tatiäcklich dee Drohung
gegen den Handel der Neutraien durchfuhren
werde, daß er ader. falls das geschehe, den
Kongreß um die Ermächrigung ersuchen würde,
die Machimittel des Landes zum Schute der
an#zerttanschen Bärger lim friediigen Verkehr
auf offener See zur A#mendung zu bringen.
Der Präsiden eei dar don überrugt, daß es dem
Weltirieden urde. aenn ander te neutraie
2!75 si#e in db würden. r.
auf krr der erwider:.
* far die o beichee,
nen hme ###en 128 ein wu-K. Fageem
Amer'iltus Kriegshilfe.
London., 8. Febr. Die „Morningpot“
meilde: aus W#lllington: Die militäriche Hil.
e. die A#n Alliierten ieisten wolie,
denten nach einer Unterre-.
fekretären für Krieg und
gefrelit worden. SZi
zei von demn
dung mit de'
Marine borte
sd, borläufig c Ameria
werde den % ron:! liendien: im: nördiichen und
zudlichen Allantlse O zean auf sich nehmen
end diese Mcere von den Kaperschiffen und
U Booten frei dasten und es ermöglichen. daß
die engliscken und französischen Kreu zer, die
etzt Sn ##: ameer# lenchen Kuite palrouil llieren,
anderewmo rern##d:: werten können.
Sie werde
(7 die Sce beschränken.
Ame rita als Lseferant der Entente.
Bern, Die „Gazette de Laufanne“
Kaufverträge der
von Amec.
Gutgelabrt
3. Fedr.
cus Paris: Lie
n den Vercinigten —. igaten
im eriten S##btahr 1917
1 „ 15# «
dieie
TDTeon.
) — .
——
d i.nt
nnen Panzerplasten, 160 000 Tonnen Schlenen,
100 000 Tonnen Noh#ssen, 50 000 Tonnen
Baueisen und 40 000 Tomeen eElendrahl. Diese
Bestellungen nahmen die amerikanische Metall
industrie derart im Auspruch, daß die Vereinigten
Staaten sich über die Beeinträchtigung des
eigenen Marktes beklagen.
Amerikas Ernte. ".
Köln, 8. Febr. Der „Köln. Ztg.“ zusolge
werden in einem belannten Fachblatt des Getreidehandels
Ausführungen des amerilanischen
Agrarstatistikers Snow wiedergegeben. Er führt
aus, daß die letzte amerikanische Ernte eine fort.
laufende Colge von Emtäuschungen gewesen sei
und sagt, die Ansprüche Europas und die angesichts
des verringerten Fracktraumes große Be.
deutung der Nähe un'erer Küsten bewirken. daß
Nordamerika sicherlich, bevor eine neue Ernte
berankomn in seinen Weizenvorräten ausget
sein wird. Schon ist der Hauptbestand,
—8 46 Neberflusses aus den Lagerräumen
der Sicherheitsreserve heransgeführt, bevor noch
das halbe Erntejahr vorüber ist.
Deutschlands Schusd und Slesfe.
Was sie mit uns vorhoaben.
-#
Eine weitere Quelie für die Bestrafung
Deutschlands ergebe sich aus Grund der Schiff.
fahrtspolitik: „Die Freiheit der Merre gehört
zweifellos zu den Grundrechten jeder secfahren.
den Ration, und es ist die jtolzente Tak der eng.
lischen N asse gewesen, daß sie mit Hilfe ihrer
Fiotte sich selbst dieses Vorrechl gesichert hat.“
Also muß „die Aberkemung aller Rechte für die
Schiffe unter deutscher Flagge eine jener Handelserschwerungen
sein, die man in der Strafrechnung
für die Mittelmächte nicht vergessen
darf. Der Richter empfinde häufig eine Vorstellung
oon dem Leiden und von dem ngläch.
das sein Richterspruch auf den Berbrecher au
üben wird, aber „(ein menschli Gefühl darf
sein Urteil nicht beherrscken.“ Nehnlich würden
die Regierungen der Mlli#erten einen Richterfüuhl
bilden, von dem aus sie nicht den Käiser,
sondern die ganze deuiicke Ration vornehmen
werden, um über sie eit Urteil auszusprechen.
„Dieses Urteil muß geren 70 Millionen Menscren
erfolgen. einickleet lich der jungen Kinder, 1
die nichts mit dem Kriege zu zun haben. Wie
— er der Richter bei der Berurteilung eines
Viannes auch unschuldige Kinder besttaft,
so
wird dieser grõhzte und höchite Gerichtshof nur
dann ein es Urteil fäl.len können, wenn
die dertschen MWiänner alle jenes Urieil erleiden
uund damtt auch jene Bevölfkerungsilossen getrof.
jen werden, die zu Deutschlands Männern als
zu ihrem Schug und Hor#t aufgeblickt haben.“
Vigland geht in seinem unglanblichen Zy.
nismus so weit, dieses Deutschland zugedachte
Schichs al mit dem dunkelsten Kapitel der cnalischen
Geschichte, mit dem einzigen nationalen To.
deskampf zu vergleichen, der ebenso groß war
und so weite Bevölkerungskreise traf: mit dem
Todeskampf Irlands, der infolge jeues Urteils.
jvruchs eintrat, den die englicche Regierung 1846
n#er das ungluckliche Irland nerhängt hat.
Dobei war „in jenem Falle tein Verbrechen begangen
worden“, gesteht Bigiand selbst ein.
„Solle men Deutschland etwa besser, behandeln,
als man einst Irland behandelie
Und dann bespricht der englische Abgeoednete
##m einzelnen die nach seiner Meinung not.
werdigen Maßnahmen der Stafrellzugs des
verbrecherischen Deutschland:
„Um diesen Urteilospruch durch mjuhren, wür,
de eine Beiatzungsarmee notwenoig sein, aber
E——1—4
Krimineltomen von A. Ostland.
21 (Nei###ack „esten.)
So tabe ich ihn immer ge
ruien. Schon damia wir als Kinder
#rielten aur der igen Wiese — ja und
dann — als er korn und mich küßte und
nür sagt-, daß er #nich liebhade — lieb! lieb:
Die kleine Kirc# war so dunkel, und die
Ergel S## in alles so lange her!
lch, ĩc Er iint sol:. und das kleine:
bliene in i#n fort Mein Kind! Mein
liebes, fünes Kind Aües weg! Er hat es
gebolt,. umd 19 5 fle nun suchen, beide;
10½ Geloen. berken Tucensand. Suchen, immer
uchen
d#e#n Freifrau ich#nerte zusamme
Sie be eenn das kleine Moochen 7-fue
.k zäghaft
elicnas — Jeiu- seitas — das Glück-, mur.
melte’ die Ffrau
„Feiiciles!
Draußen auf den Korrikor wurden Stimmen
laut. Man vernotm den Daß des Fret
herrn, do##ischen — duntles Ergan.
Diener glnt 2% Ture und ofifneie sie. En
Strom von *i ie quoil ous dem Treppenhause
berein, und mitten o#nen ##nd *#b Perliche
Gestalt. Eine Sekundge lang ztafc# t#e##e# Blicke
das Antlitz der reme#n. er diele schien plätzlich
scheu zu werden. See druckte sich beisette.
er ist das?“ fragte Olga erregt.
Da. bauele jemand die Stlege empor. Ein
alter Mann tauchte auf.
PFrau erdlickt. -Sortlos,
leiner, schwachlicher.
Marie“ riei er. als cr# die seltsame
das würbe notwendich nuch der Fall sein, wem
nur eine Emtschädigung in Geld verlangt —
Man solite Deutschland ingen, seinen Weizen:oll
und alle Zölle für sabrungemuttel auf.
Wheben, dann würde der rufsisch inische Wett-Wenige
Leute in En rim- wissen, daß Deutschkand
sein großes i ionsgebiet verlieren
würde, wenn Elsaß und Lothringen Frank.
reich zurückgegeben würden. Es mag auch notwendig
sein, in den Friedensvertrag die Bestimmung
auszunelmen, daß Frankreich abgabenfrei
Kohle durch Lothringen nach dem in
versenden lann und daß der Rhein zu einer
freien Waiseritrafe für alle Nationen werde.
Bei der freien Einfuhr für alle Nahrungsmittel
müßten die deutschen Landwirte ihre Arbeiter
entlassen und ähnlich wie seinerzeit die
iländer dar Ackerland in ausgedehnte Weidegebiete
umwandeln. Dadurch würde Deulschland
bauxtischlic, wieder zu einem reinen Agrarstaate
werden, und es Wärde dann nur die Hälfte
seiner gegemvartigen Bevökkerung ernähren können.
Ebenso wie früher in Irland lönnte dann
ein keiner Landbesiher mit seiner Familie unter
den neuen Verhältnissen nur die Hälfte seiner
Kinder grofgiehen, und die übrigen müßten dann
eben auswandern.
Deutschlands Einflußgebiet in der Welt und
im Welthandel, das auf seiner Eisen und Stahlindustrie
beruhte, würde dadurch völlig eingeschränkt
werden. Der deutsche Arbeitsmarkt wür.
de so überfüllt werden, daß die Löhne sallen
würden und daß die halbe deutsche Bevölkerung
zur Auswanderung gezrungen wäre. s
Das gleiche Ergebnis lönnte auch durch die
Auferlegung von Ausfuhrzöllen erreicht werden,
wodurch auch gleichseitig eine Art Kriegsentschädigung
für die Verbündeten erreicht
mürde und die Ausfuhr der deutschen In
dustrie sehr üarl beeinträchtigt würde.“
Wie man sieht, gibt sich der englische Abgeordnete
mit Kleinigkeiten nicht ab. Nur die
Lumpe sind bescheiden. Wir können aber im
Grunde dankbar sein für diese offenherzige Ent.
hüliung der wirtschaftlicten Kriegsziele gegen
Deutschland. Zur staatligen Zerstücelung und
Aufteilung in „germansiche Völker“ kommt die
planmähig Verniaä#üung von Deutichlands Land
wirtschaft und Gewerde, Handel und Industrie,
die Austreibung der Hälfte des deutschen Vol
les. Wer nun noch nicht einĩieht. daß es für
alle um allen gebt, um Dasein und Ehre. Volk
und Vaterland, dem ist nicht zu helfen.
Unsere Truppen haben uber 50 feindliche Festungen
erstürmt; ein Geblet eroert, gröh. als
das ganze Derriche Reid.; mehr al:; 3 Millio
nen Gefangene sind innerbol# ##se #renzen;
4 Könige, die sich von England besiochen unsern
Feinden anichlosien. sind aus ihren Ländern
gejagt: die deutichen Fahnen wehen über Belgien
und über den reichen Gebieten Ost. und
Nordfrankreichs; Kurland, Litauen, Polen und
Wolhynien find in unserer Hand; Rumänien,
Serbien und Montenegro in unserm Becsi Gibi
es demgegenũber eine bodenlosere Fiechheit als
diese Sprache der englischen Kriegsziele?
Darauf kann es nur eine Antwort geben:
Wir mussen zu Stahl werden. unter Einsetzung
aller unserer Wafsfen weilerlämpfen, um den
Sieg zu erringen und den Frieden zu erzwingen.
Hinmeg mit aller Vertraneneseligkeit und Leichtgläubigkeit!
Es gebt ums Ganze! Die Anmaßung
unjerer Feinde muß unsern Willen zum
Siege stärken, unfere Entschloisenheit zum Durchhalten,
mm Ertragen uberwindbarer Nöle ge ·
genwärtiger Tage, um die ewigen Nöte der Zukunft
zu verhüten. Die Geschichte soll einmal
von und Deuuschen künden: Die Hroßte Zeit
bat L größtes Geschlecht gelonden-
–
kermen, wobei besonders die
beurelb den deutscken Landwir abin ruineren.
Ver#ichienne ##ch#.
Berlin, 8. Febr. Die von rielen ansand:
ols belanglos verspottete Sammuung von I
Schulen einen 4n
nen vaterländischen Dienst geleiltet kaben, ha
ein ũberraschendes Ergebnis gebabt. Die Obt
kernfammlung ereab 1201000 Tennen Obnterur,
die 400000 ble 500 000 Kilogramm Oel lis
fern. Der Verbleib dieses Oecles erliärt sick durch
den starken Verbrauck. der Margar'nefabriken,
an die monctlid 4000 Tonnen abeeliefert wer
den. Dagegen war der Ertrag # der Sonnenbl#
menkerne sehr mäsig. Auf 77 Tonnen Aussaat
lommen nur 169 Tonnen Ernte, ĩo daß es irag
lich erscheinen lann, ob die Nrühe die Ausiaat
noch überhaupt lohnt.
Budapestl, 3. Febr. Im Parlament gab
es eine Nevolversckieserei. Willrind der Ver
handlungen fielen rüoß#ic. Schusse, die jedn:
Unheil nicht anrickteten. Der Urheber gab bei
dem Verlöör an. Georg Palasaloi= 4 heizen und
Schieferdecker zu sein. Er sei betrumen geweicu.
auf der Galerie vor Ermüdung eingeschlafen und
habe get Tumt, da er 18 Monate im Felde e
wesen sei. er slehe auf Posten und we#de vom
Feinde P#neralshen: Er hobe nach dem 3er#
volver gegriffen und geschofsen. Es wurde fest
gestellt, daß der Mann tatsächlich betrunien
war. Nach dem Verhör rersiek er in tiefen
Schlaf, aus dem er erst nach einigen Stunden er
wachte.
ie Meassschseber.
Kriegsminister und Generalkom
mando
Künchen. 8. Fehr.
Im Finanzaussckuß der Kammer der Abge
ordneten erörterte Kriegsminister v. Helling
rath eingehend die Malsschiebereien. Er schn
derte dabei die Entwickelung der ganzen An
gelegenhe:, aus der solemes herausgegrif
fen sei:
Im Lause der eri#en die vierlel
Jahres 1916 geiangtem nur Li##
unbefugtem Maizhandel zur Kenntnis
teilungestelle für Mai ontigente. Dasöünderte
sich plötzlich im Norember 1510.
in Mittel und Norddentelland Agenten wegen
unbefugten Malzhandele heillunet wurden. Nun
fanden sich eine Reide von bperischen und einige
wmenige außerbancrische Braucreibesitzer und
Mal: fabrikanten freiwinig bei der Verteilune.
flelle fur Maiztleuutingente ein und legten dar
Geständnis ab. dal jie sich gegen die Belanin
machung der drei Lellv. Weneraliommandre
vom 31. Jannar 1710 verfehm und Malz teilunmittelbar,
teilo durch Vermilllung von Aner
ten nach Autlerbayern veräusfzert hatten, lr
baten, ihre Versellungen dadurch fühnen ##
dürsen. daß sie gröfere Summen zu gemeir
nutzigen Zwecken zur Nerfügung nelslen. Des##
Leuten wurde eri#dert, daß ihre Verfehlungen
auf das sch irfle mißb#lliat würden u. nicht einfuch
durch Abgaben zu nemeinnnnigen „wecken wieder
aus der Weli gefchafft werden loͤnmen; wenn
überhaupt etwas, sjo hälten sie ihre gesamten
unrechtmätigen Gewinne abzuliefern; sei dies
geschehen, so bestunde allerding? für die Ver
teilungestelle tein Anlaß mehr, von sich aus
Strafanzeige zu erstatten. Die Veteiligten wur
den dabei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß
sie auch bei Herausgabe des gesamite on Gewin
nes keineswegs gegen die Strafverfolaung ge
sichert seien, vielmehr darauf gefast sein maten,
daß die Staaisanwulkschait die Angeleger
beit aufgreifen und versolgen werde; in dieier:
Falle hatlen tie nur den einen Vortefl, daß
ihnen die zönligung mildernder Unitänd.
Jahre dos
—
da *1 n? Wesdolb
ab’' dich überall
läuftt du denn meg? JIch
Und lolche Angst 0 ich gehabt!
esucht.
Komm doch! Komm
Er ba#tte nach der Hand der Frau gegriffen.
Nun wandte er sich noch an die
übrigen.
Die Herrichaften verzeihen! Eine a#me
Irriinnige. Aber sie illt ganz brav und lantt.
Und sing: so schön: Ich spiel dazuwies
qur eine Geige, die er im Arme biele
4 mi: Verl#ub, drunten im Hof mullzieren
wir! Und die Marie hätt sollen bilten
um eine kleine, milde Gabe.
Sie standen bereits auf der Treppe. Die
Irre sab mit traurigen Ausen duruc. Und
leise begann sie zu singe
„Wir ziehen und wondern
Obn’ Rast, ohne Ruy'“ —
Von einem Ort zum endern,
Immer:u —. 1er#
Aus hi uLigen Straßden,
Ueer Felsen und Woos —
Ini Leven: verlajsen
LIIII
Der tleine. d#o%uAi# hoite den Bogen
—————m!
lang #iiit ein per #.1n ,. Merlwurdig dumpf
ballte 5c die##c nstume zwischen den slarken
Mcuern de is nltei Hauses.
2 Aort trai se ins n Ein un.
säglt- A# X ergritt kte walt Düsser Frau,
welche da oor #hr stand aus det St#ge und
Dreles Lied sanz nach #u#ner einfönigen, schwer-Nr.
ü#cgen Melote. Sie wenhete sich r- um
Daben *- 1½ e
(!...io-.
ls «ii
e sisii
uouiirekMultek
und die sie immer
den Scl; teug. aus
ant. Die Ir#e füh die Münze
Mei beiden Känden wollte lie
Ader ihr Begltetler zog sie
und sirie #en.
donach greicn.
imit Gewatt hinmeg unter vielen undeholfenen
Emsch#ildigangen. Und eine Minute später
schon traten die beiden sonderbaren Gestolten,
der alte verkänmert: Mann und die blasse Frau
mit den flackernden Lugen und dem silbernen
Haar. wieder hinaus qul die regennasse Straße,
um im Tunst und Netel des einbrechenden
Abends “* zu berschwinden, als
wãren 46 nie gew Rur dab mit dem
Lü##m r Eirahe Lon- kern noch ein nlang
bls * wehte in das alte Hous, ein verlorener
Ton
e0n — heimatlos!“
12 immer über die —7
— und horch Aber nun hörte ma
nichts mehr — ½ Negen schlug an dle
Scheiben, und der Wind sang sein Lied.
#er Freihere holte der gangen Szen
rat —
# i mal
sffe oricen
6 ihn * Mus tantenvoit en?
*
Mungsie
Me
#n er ae i
r an —
US#lut#- And da# iis9 2
n e-**
— —
und neiete lich zu der Fremden.
2
aener ·
queU-.aeiiin«eke5iilien Namen-l
ilei l)iiiiiiize, weiche
Coden detrat er, aum den Arm seiner Drau
gestũtzt, das Jimnier. Olga war ihnen jchan
vorausgegangen. Sie hatte den großen Brie'
auf dem Tischchen entdeckt. Gedankenlos ari#f
sie nach ihm. Auch ihr war ja alles Hleickgültig.
Alles! Zum erstenmal war der Sturm
elner echten, großen Leidenschaft über sie bingebraust.
Aber dieser Sturm hatte sie niäht
zerbrochen, kaum gebeugt. Nur noch willens-Frne
halte er sie gemacht, noch trotziger, noch
von Halberg drückte auf den Knop#l
der iennt, Leitung. Das Licht flammte
auf. Glönzend spielte es hin über das weiße.
große Kuvert, Uber die Reihe fremdländischer
eeken. Deutlich sah man den Stemp##l
„Tanger“
25 las den Namen laut. Sie dachle
koum eiwas dobei. Aber noch während ihre
Llppen das Wort sormten, wurde sie Esthuc
sehr bleich, und ihre Knie zilterten. ewalssam
beherrschte sie lich. Ihr Blick ging for
Wre bin über die Gelichter der belden alten
Golt! Hatten denn dlose nicht ausge-Sour
bel der Nennung der Stadl. weiche einit
66 ungähligema! denonnt worden war Krdchen
n hatte einsi Fe
sich eing !, das nonsusat in
Tongen oberontihe “4 selne wenigen Briefe
an die Eltern. Von eben diesem Konsulat kom
die erste Nachricht, daß man mit einem Un-#cksfall
rechnen müsse, icher den jungen
Nin — haben
l g do tn t roch-is est-roth
time-n det- old-«-#
An war vermerst