sicht bekannt, an elnen gewerbemählgen Knochenhündler: In helben Fällen erholles die Abgeber
10 Pf. je Kilogramm. Als Ansporn für die Durchfuhrung der Knochenkammlung wird den Slädlen
elne Menge von 1 Progent des abgelieserten gelamten Knochenmoierals in Jorm von Margarine,
ahne Anrechnung auf die Feltration, solie ein Quanlum Knochenb ühwürsek zur Verlügung gestellt.
Im Einvernehmen mit der Siabluerwalkung isl zu erwitken, daß der Teil hiervon, der ouf die
durch kreiwillige Hilletätigkelt aukgebruchten Hausdaltungohnochen entlallt, den Sammliern al##
Enilohnung für ihre Arbeil übertbiesen wird.
Flaschen:
Der Mangel an Flaschen ist zur Zeil groß; der Bedark kann dei weltem nicht gedeckt
werden, da ein Teil der Glashüllen wegen Kohlen, und Arbeilermangel den Betrieb einfteilen
mubie. Es is! dahet unbedingt nölig, daß die Haushallungen alle irgendwie entbehilichen
Fiochen abgeben und daß die Sammung gebrouchler Floschen energisch einseht. JFolgende
Flaschen werden in jeder Menge von den Flaschengroßhändlern angenommen: Rot= und Weiß
weinflaschen. hampagner slaschen, Brunnenslaschen in Rotweinslaschensorm (5. B. Fachingerlaschen)
und Brunnenslalchen in schlanker Form 3. B. Apoklinartoslaschen), und zwar in den
röohen von Liler. ½ Liler und. K# Liter Juhall. Die Preise werden je nach den Gegenden,
den vorhondenen Mengen und der örtlichen Rachfrahe schwanken. Oellge oder widerlich beschmutzte
Falchen dürsen nicht ongenommen weiden. Die Sammelltekten zohlen den Abgebern folgende
4.
r
L
reise: Für 3-Liler-Floschen gleich welcher Art: selbli bei der Sommelsleile obgeliefert 12 TUf. für
das Slück, bei Abhvlung durch Helker 10 Pl. für das Sltuch. Für Ug- oder W. Liler.Slaschen:
selbst bei der Sammelstelle obgeliesert 6 Pl. für dao Skück, bei Abholung durch Heller 6 Ps. für
bas Stück. *
Sonstige Aushünste beim Kriegsaueschuß für Sammel= und Hellerdienst-.
Lanbfutier: «
Die Werbung des Laubheues ill Iim Inleresse der Versorgung der Heerespferde deingend
notwendig, weil lich bis zum Vorsommer der Jutlermangel noch steigern wird. Inkolgedessen
muß die Werbung sosor! nach Austreiben des ersten Londes beginnen. · "
Fulterwert: Bis Milke September hönnen die Büätter der Laubholszorlen mit bestem
rfolg als Futier verwendet werden. Die Blätter des Faulbaums, der Tra#o#nhi#sche, des
Goldregens und der Akazie so#zmie des Eseus siud schädlich. Gekrochnet haben die Blalter den
kutlerwert des Heues. Das junge, eben voll entwichelle Vlall hat den höchsteun Futlerwert.
#A#gesiorbenes und allgrsallene# Loub ist nicht verwenobar. ·
" EINIGE-Zu-Gewinnaan»vonEnu.h·le15.3knc.dcnknmktiekthcItsschgnyizksskVFMZMHH
abgestreisl, in Schürgen oder Süche gelammels und wie gewöhnliches Heu getrochnet und aufbewahrt
oder die Lanzem Zweige bis zu Döchstens 1 cnm Diche, am umeren Ende abgeschniltten,
durch Auobreiten auf dem Boden etwas vorgetrochknet und gebündest. Die Bündel werden in
#er Zelle ober un Bäumen au,gestellt, bis sie krocken sind, und dann wi'd durch Ausschutteln
oder auf andere Weise das lrochene Laub von den Z:weigen geirennt!i. Verden die geiammellen
rischen Blalter in zu scharser Sonne Getrocknel, so veilleren ste an Geruch; die Blätter dürsen
1%% nicht in zu Pünner Schicht auogebteilel werden, Die Bündel sollen nur locher, und zivbar
am oberen Dritlel, gehunden sein und nicht mehr als 30 bis 40 cm TDurchmesser hoben. Vor
Repgen und Tau sind die Blätler beifonders sorosältig zu schüsten, do sie sonst leicht der Gefahr
des Verderbens ausgeletzt sind; sie müssen doher des Abende wie Heu aul Haufen gelek
und zum Trochnen wieder ausgestreut werden. Es empfiehl: sich, die Blälte= nicht bis zur
volsen Dörre im Freien zu lrochnen, sondern in nahe zu trochenem Zufland in gedechten Räumen
in dünner Schich! auszubreiten und bis zum Versand des öfkeren zu weilnden. Wird Laubhen
oder Laubreisig vor gänslicher Trochnung nicht locher und dunn geschichket, so wird es dumpflg
und schimmlig. Es ist erwünscht, deß zur Trochnung des Lunbes die vorchondenen Darren Verwendung
finden.
Abnahme von Laubhen lohne Reiigs: Daas selbstlewonnene Laudsutler darf in der
eigenen Wirischaft. Verwendung finden. Das in Verkehr hommende Laubsulter da nur an
die Beauftraglen der Bezugsvereinigung der deutschen Landioirte, Verlin W. 35, Rotoboamer
Straße 30/31, abgesetzt werden, die dazrür einen hurchaus lohnenden Preis begahlt. Die Bezugsverelnigung
ist verpflichtek, all2 brauchbae Laubsulier abzunehmen. Die Einkaufestelsen werden
noch bekanntigegeben. Alle Eingelhelten ber die Werbung und Behandlung des Loublukters
werden in einem demnächit von der Lausullerstelle Zu verbreltenden Merkhiolt über Ernlung
und Sammiung von Laublieu verölfenlischt werben. dar von allen Kriegswirtschallsämkern und
stellen bezogen werden klonn. Die Sammler vot Laubsukier hoben in allen. Fällen die Erlaubnis
der Waldbesitzer vorher, elnzuholen. Nöhere Aushunft erleilt die:
Laublutterstelle für die Heeresverwol#tunn, Berlin W. 02, Burggrafenstr. 14.
* Lumpen:
A Textllien seder Art. w###: Lumpen. Stokiobfälle, olso auch Kragen, Moanschetten. Hüte,
Blndladen ufw. find auf dem Wege der kreinmilligen Stlieläliaheit nicht zu sommeln.
Photograpktische Silberrückstände:
Gebrouchte Firierbäder, vordorbene Ahgüne und fonhrise sichlemuffdliche Po#pfe##e stnb bei
Berufs- wie Veohaherrhotoqrophen zu sammeln, um dos in ihnen enthaltene Silber zu üchzugewinnen.
leber bie notmenbige Vorbob#endlung geben die Sammelleiler ober die Neue Pholozraphische
Gelellschaft, Berlin-Stegliß, Aushunft.
" " Hrnd: Linben-###el u. Berlags-Cel- u. . H., Oerlln AM. . * —